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Gesellschaft

Leipzig: Brandanschlag auf Auto von patriotischem YouTuber ‚Malenki’

Julian Schernthaner

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Lässt sich weder von Schmierereien an seiner Haustür noch Brandanschlägen auf sein Auto einschüchtern: YouTuber Alex Malenki. Bild Malenki: YouTube [@05:37] / Bilder Auto: Alex Malenki via Twitter / Collage: Die Tagesstimme.

In der Nacht auf Freitag verübten bislang unbekannte Täter einen Anschlag auf das Privatauto des beliebten YouTubers und patriotischen Aktivisten ‚Malenki’.

Leipzig. – Eigenen Aussagen zufolge erfuhr Alexander K., einer breiteren Öffentlichkeit unter seinem Künstlernamen „Malenki” bekannt, mitten in der Nacht von dem Übergriff auf sein Eigentum. Polizisten hätten um 1.30 Uhr nachts an seiner Tür geklingelt. Es ist nicht die erste Attacke auf seine Person – im vergangenen Jahr brannten Extremisten das Gartenhaus seiner Eltern ab, in dem er eine Bienenzucht betrieb. In beiden Fällen führten die Übergriffe zu enormem Sachschaden.

Brandanschlag auf Familiengefährt

Malenki, der sich insbesondere mit seinen pointierten und authentischen Lifestyle‐Videos eine erkleckliche Fangemeinde erarbeitet hat, ging mit dem Vorfall alsbald an die Öffentlichkeit. Auf seinem Twitter‐Profil teilte er noch in der Nacht Bilder vom Anschlag auf sein Auto, um das Ausmaß der Zerstörung zu dokumentieren. Es zeigt sich dabei ein Bild der totalen Verwüstung:

Beispiellose Gewaltserie gegen Patrioten

Dabei schlugen die Täter, die mutmaßlich im Schutz der Dunkelheit agierten, offenbar zuerst die Fensterscheibe ein. Anschließend dürften sie dann einen Brandsatz entzündet haben. In einem Video wandte er sich später erneut an seine Fangemeinde. Er nutzte darin die Gelegenheit, auch an andere Betroffene einer beispiellosen Gewaltserie zu erinnern.

Er erwähnt dabei sowohl den Sprengstoffanschlag auf ein AfD‐Büro in Döbeln vergangene Woche als auch das Attentat auf den AfD‐Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz am Montag. In Anbetracht dieser Umstände sei die Attacke auf sein Eigentum zwar „ärgerlich”, betreffe aber dennoch „nur ein Auto”. Immer wieder kommt es im deutschsprachigen Raum zu Übergriffen auf Patrioten, deren Einrichtungen oder solche, die sich mit ihnen gemein machen.

 

 

Patriotisches ‚Meet & Greet’ als Tatmotiv?

Malenki hat auch schon eine Theorie, weshalb es zum Brandanschlag gekommen sein könnte. Denn bereits seit geraumer Zeit bewarb er in sozialen Medien, dass er am darauffolgenden Tag in einem Café nahe der Leipziger Universität mit Interessenten bei einem „Meet & Greet” in den Dialog treten würde. Dies sei vermutlich „einigen Linken ziemlich negativ aufgestoßen”. Denn gerade Leipzig – und seine Universität – gölten als „linke Hochburg”.

Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf einen „doppeldeutigen” Tweet des ehemaligen sächsischen Grünen‐Landesvorstandsprechers Jürgen Kasek. Dieser hatte erst vor wenigen Tagen auf diese Veranstaltung hingewiesen, und dass sich Malenki wohl über „BesucH” freue. Der Tweet schloss dann unter anderem mit dem Hashtag #ibsterjagen.. Unglaublich daran: Genau die Vokabel ‚jagen’ hatte Kasek im Jahr 2017 im politischen Kontext auf seinem Blog als „Sprache der Verrohung” beschrieben.

Malenki lässt sich nicht einschüchtern

Malenki bekräftigt, dass er sich auch vom neuesten Anschlag nicht einschüchtern lassen will. „In gewisser Weise” würden ihn solche „heftigen Gewaltreaktionen von Links” sogar in seinem Tun bestätigen. Wenn die Gegenseite nur mit Gewalt argumentieren könne, zeige ihm dies, dass er „die besseren Argumente” habe. Personen, welche sich politischer Gewalt bedienen, seien kaum Verfechter einer „erfolgreichen politischen Idee”, sondern „auf dem absteigenden Ast”.

Spendenaktion gestartet

Mittlerweile ist eine Spendenaktion angelaufen, um die Unkosten des beliebten Aktivisten und YouTubers für die Anschaffung eines Ersatzautos abzufedern. Dies ist mittels PayPal‐Spende als auch auf dem Bankweg möglich. In letzterem Fall wird ersucht, seine Spende an das Konto der deutschen Identitären mit eindeutigem Verwendungszweck zu widmen, welche diese dann direkt an Malenki weiterstellen. (Empfänger: Identitäre Bewegung Deutschland e.V., IBAN: DE98 4765 0130 1110 0683 17, BIC:  WELADE3LXXX, Verwendungszweck: Spende)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    11. Januar 2019 at 18:34

    Und wie frech hat uns nach dem G20 Gifel mit kriegsähnlichen Zuständen noch Martin Schulz angelogen? Zitat: Links und Gewalt schließen sich aus.

    Die Unis scheinen auch mehr und mehr zu Brutnestern linker Phantasten zu verkommen. Ein zweites Venezuela brauchen wir hier nicht.

    Wie sagte, die zwar unbeliebte, aber hier völlig richtig liegende, Margret Thatcher einst?
    „Als Linker hast du ein Problem, wenn das Geld der Anderen alle ist.”

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Gesellschaft

#Wende2019: „Ein Prozent” startet Großkampagne

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Bild: Ein Prozent

Mit dieser Kampagne wollen wir in die Nachbarschaften, Städte und Orte, wollen Gespräche und Empfehlungen fördern”, erklärt Philip Stein. Im Fokus stehen dabei die Wahlbeobachtung und die Asylkrise.

Dresden. – Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg startet die patriotische Bürgerinitiative Ein Prozent eine Großkampagne unter dem Titel #Wende2019. Bestimmende Themen sind dabei die Wahlbeobachtung und die bestehende Asylkrise. Der offizielle Startschuss ist am kommenden Montag – da tritt Ein‐Prozent-Leiter Philip Stein bei Pegida in Dresden auf.

Plakate, Radiowerbung, Videos…

Die Zahlen lassen aufhorchen: Laut eigenen Angaben hat Ein Prozent für diese Kampagne eine niedrige sechsstellige Summe investiert. Ermöglicht wird dies laut Stein dadurch, dass man „erstmals auch zwei, drei größere Summen” von Spendern erhalten habe. Für dieses Geld seien unter anderem über 300 Großflächenplakate in 103 brandenburgischen und sächsischen Städten aufgestellt worden. Dazu läuft ein Werbespot im Radio, der Ein Prozent zufolge 110 Mal zu hören sein wird.

Auch beim Asylthema bleibt die patriotische Bürgerinitiative sehr aktiv. So habe man etwa fast 2.000 Plakate in 61 Städten aufgehängt. Zusätzlich will man mit geschalteten Zeitungsanzeigen 140.000 Haushalte erreichen. Für Aktivisten gibt es vier Aufklebermotive und ein Flugblatt zur Asyl‐Problematik. „Weitere 5.000 Asyl‐Plakate sind unterwegs und wir hoffen, dass noch mehr Patrioten mitmachen”, kündigt Ein Prozent auf ihrer Homepage an. Daneben ist auch die aktualisierte Asylstudie „Wer kommt, der bleibt!” kostenfrei zu erhalten.

Insgesamt habe man über 200.000 Drucksachen produziert. Interessierte können kostenfreie Materialpakete bestellen und vor Ort verteilen. Für den kommenden Sonntag kündigt Ein Prozent darüber hinaus zwei Videos über die Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) und Michael Kretschmer (CDU) an.

Die Krise ist nicht vorbei”

„In Wahlkampfphasen wird von den Parteien gerne suggeriert, mit dem richtigen Kreuz auf dem Wahlzettel sei die Bürgerpflicht erledigt, die Wende womöglich eingeläutet und der Politik Genüge getan. Doch wir alle wissen: Die Krise ist nicht vorbei – und sie wird auch nach den ‚Ostwahlen’ nicht vorbei sein”, erklärt Stein im Interview mit Sezession im Netz die Beweggründe für die Kampagne.

Ein Prozent nutzt hierfür die „heiße Wahlkampfphase”, um den Bürgern klarzumachen, dass es für eine „patriotische Wende” den Einsatz eines jeden brauche „und die Zeit des ausschließlichen Kreuzemachens vorbei” sei. „Mit dieser Kampagne wollen wir in die Nachbarschaften, Städte und Orte, wollen Gespräche und Empfehlungen fördern”, so Stein.

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Gesellschaft

Bezeichnung ‚rechtsradikal’: alles roger? beruft gegen „unhaltbares Urteil”

Julian Schernthaner

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ASDF Bild (Drozda 2016): SPÖ Presse und Kommunikation via Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Überraschendes Urteil des Handelsgerichts Wien: SPÖ‐Geschäftsführer Thomas Drozda darf das Magazin alles roger? als „rechtsradikal” bezeichnen.

Wien. – Das Gericht sieht zwar die Behauptung, wonach das patriotische Druckwerk eine „rechtsradikale Neonazi‐Postille” sei, „nicht als reine Tatsachenbehauptung” an. Allerdings enthalte diese Einschätzung die Elemente eines zulässigen Wertungsurteils, so die Begründung des Handelsgerichts Wien. Das Magazin will gegen die Entscheidung berufen.

Drozda verpflichtete sich in Vergleich zu Unterlassung

Dem Urteil war eigentlich eine Vereinbarung zwischen den Streitparteien vor demselben Gericht vorausgegangen. Dort verpflichtete sich Drozda im Februar, derartige Bezeichnungen zu unterlassen – Die Tagesstimme berichtete. Neben alles roger? hatte Drozda in einer Debatte um Inserate in patriotischen Medien auch den Wochenblick mit der beklagten Beschreibung abgewertet.

Allerdings stimmte der rote Geschäftsführer dem Standard zufolge damals nur einem Teilvergleich zu und wollte festgestellt haben, dass es prinzipiell zulässig sei, dem Magazin eine rechtsradikale oder gar rechtsextreme Blattlinie zu unterstellen. Entsprechend siegessicher gab sich Drozda auf Twitter:

alles roger?: Urteil ist „wirr und widersprüchlich”

Kein Verständnis für das aus ihrer Sicht „unhaltbare Urteil” hat man bei der unterlegenen Partei. Der Richterspruch sei „wirr” und „widersprüchlich”. Auch „sprachlich und semantisch” sei dieser „holprig”, so alles roger? in einer Aussendung. Man hinterfragt die Feststellung des Gerichtes, dass zwar Wertungsurteile „nicht schrankenlos” seien – diese Grenzen allerdings bei Politikern weiter gesteckt seien.

Auch die Beispiele, welche das Urteil für die Deckung der Aussagen durch die Meinungsfreiheit angebe, seien „teils haarsträubend”. Das Gericht bringe dort Beispiele, welche sich kritisch gegenüber Zuwanderung respektive Personen aus dem linken Spektrum gäben und verweist auf „polarisierende Berichterstattung”. Verwundert zeigt man sich außerdem über einen Richterwechsel zwischen Vergleich und Urteil.

Medium distanziert sich von „jeglichen Extremismen”

Insgesamt betrachtet man die Entscheidung als „Fehlurteil”, gegen welches man berufen will. Weiters weise man auch den „nicht erwiesenen Vorwurf” von Drozda zurück und erinnere an seine Blattlinie. Diese sei online zu lesen und lasse „keine Fehlinterpretationen” zu.

Man distanziere sich jedenfalls „von jeglichen Extremismen und Radikalismen” – und zwar „egal ob links oder rechts”. Entsprechend werde man sich auch weiterhin „gegen politische Verunglimpfungen rechtlich zur Wehr setzen”.


Weiterlesen:

Justiz: SPÖ‐Drozda muss Abwertung patriotischer Medien unterlassen (8.2.2019)

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Gesellschaft

YouTube löschte Kanal von „Neverforgetniki”

Stefan Juritz

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ASDF Der 19-jährige YouTuber "Neverforgetniki". Bild: Facebook / Neverforgetniki

Mittlerweile hat YouTube den Kanal des patriotischen Bloggers mit über 72.000 Abonnenten wieder freigeschaltet.

YouTube hat diese Woche den Kanal des 19‐jährigen Bloggers Niklas Lotz alias „Neverforgetniki” aufgrund angeblicher „Hassrede” ohne Vorwarnung gelöscht. Gemeinsam mit dem bekannten Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel will der YouTuber nun gegen die Löschung vorgehen. „Wir haben YouTube eine Frist zu dessen Wiederherstellung gesetzt. Erfolgt dies nicht fristgerecht, leiten wir gerichtliche Schritte ein”, kündigte Steinhöfel auf Twitter an.

Patriotischer YouTuber mit über 72.000 Abonennten

Auslöser für die Löschung dürfte ein kritisches Video über die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg gewesen sein, das „Neverforgetniki” auf seinem YouTube‐Kanal mit über 72.000 Abonnenten hochgeladen hatte. In anderen Videos kritisierte der YouTuber wiederum die deutsche Asyl‐ und Migrationspolitik sowie die sogenannten „Mainstream‐Medien”. Laut eigener Aussage setzt er sich darüber hinaus für ein „patriotisches, sicheres und konservatives Deutschland” ein.

Auch Islamkritiker Abdel‐Samad war schon betroffen

Bereits vor zwei Monaten hatte YouTube den Kanal des Islamkritikers Hamed Abdel‐Samad – ebenfalls ohne Vorwarnung – zwischenzeitlich gesperrt. Nachdem in den sozialen Medien Kritik daran laut geworden war, gab der US‐Konzern den YouTube‐Kanal jedoch am nächsten Tag wieder frei (Die Tagesstimme berichtete).

Kritiker warnen auch wegen solcher Fälle bereits seit längerer Zeit vor einer Einschränkung der Meinungsfreiheit in sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube.

Aktualisiert (15:12 Uhr):

Am Donnerstagnachmittag vermeldete Rechtsanwalt Steinhöfel, dass YouTube den Kanal von „Neverforgetniki” wieder freigeschaltet hat. „Wichtiger Erfolg gegen YouTube: Vorgestern wurde der Kanal ’neverforgetniki’ wegen angeblicher Hassrede rechtswidrig gelöscht. YouTube hat den Kanal jetzt vor Ablauf der von uns gesetzten Frist wiederhergestellt. Wir prüfen jetzt Schadensersatzansprüche”, so Steinhöfel.

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