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Kultur

Österreichs Studentenverbindungen starten in die Ballsaison

Stefan Juritz

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am

Grazer Akademikerball 2018. Fotocredit: Mario Gimpel

Am morgigen Samstag beginnt die diesjährige Ballsaison der österreichischen Studentenverbindungen. Die Tagesstimme hat die Ballveranstaltungen chronologisch aufgelistet.

In Österreich gibt es hunderte Studenten‐ und Schülerverbindungen. In der Öffentlichkeit erkennt man sie zumeist an ihren bunten Mützen und Bändern, die sie als Erkennungszeichen ihrer Verbindungen tragen. Es gibt konfessionelle und nichtkonfessionelle, schlagende und nichtschlagende, Hochschul‐ und Mittelschul‐, Männer‐ und Damenverbindungen mit unterschiedlicher Ausrichtung. Jedes Jahr veranstalten sie auch Tanzveranstaltungen während der Ballsaison. Die wichtigsten Bälle sind im Folgenden aufgelistet:

Katholische Verbindungen starten in die Ballsaison

Den Anfang der diesjährigen Ballsaison machen zeitgleich in Graz und Linz zwei Bälle der christlichen Verbindungsstudenten. Die Couleurredoute in Graz findet am Samstagabend in der Alten Universität statt und wird von den steirischen Verbindungen des Europäischen Kartellverbanden – den Verbindungen des ÖCV, des MKV, der VCS, des VfM, des KÖL und des ÖKV – veranstaltet. Beim CV‐Ball in Linz, der am selben Abend im Palais Kaufmännischer Verein stattfindet, möchte man in diesem Jahr mit dem Motto „Made in Oberösterreich” die „besondere Verbundenheit mit unserem Oberösterreich auf tanzkünstlerische, musikalische und gastronomische Weise” zeigen.

Akademisches Brauchtum hochleben lassen”

Eine Woche später beginnt die Ballsaison auch für die nicht‐konfessionellen Verbindungen, die dem national‐freiheitlichen Lager zugerechnet werden können. Am 19. Jänner veranstaltet der Grazer Korporationsring (GKR), dem sowohl schlagende Verbindungen wie Burschenschaften und Corps als auch nichtschlagende Korporationen wie der Akademische Turnverein (ATV) angehören, den mittlerweile bereits 67. Akademikerball im Grazer Congress.

Wie jedes Jahr wird er mit viel Engagement von den jungen Mitgliedern der Grazer Studentenverbindungen ausgerichtet. Aus diesem Grund ist er nicht nur Sinnbild für die Weitergabe studentischer Traditionen, sondern auch ein Abend in stilvollem Ambiente, an welchem heutige und ehemalige Studenten zusammenfinden, um gemeinsam akademisches Brauchtum hochleben zu lassen”, heißt es auf der Seite des Grazer Akademikerballs.

Wiener Akademikerball

Am darauffolgenden Wochenende steht mit dem Wiener Akademikerball, die wohl bekannteste Tanzveranstaltung der Studentenverbindungen in Österreich auf dem Programm. Unter Schirmherrschaft der FPÖ werden am 25. Jänner zwischen 1.000 und 2.000 Besucher in den prunkvollen Sälen der Hofburg das Tanzbein schwingen.

Anfang Februar geht es dann in Linz mit dem 71. Burschenbundball weiter. Der Homepage zufolge richten die „nationalen waffenstudentischen Verbindungen, ihre Angehörigen und Freunde” diesen Traditionsball aus. Dazu gehören auch hier Burschenschaften, Corps, Sängerschaften, Landsmannschaften und darüber hinaus auch Mittelschulverbindungen – die sogenannten „Pennalien”.

Rudolfina Redoute mit Rahmenprogramm

Ein letzter Höhepunkt für die christlichen Verbindungen folgt schließlich am 4. März mit der Rudolfina Redoute in der Wiener Hofburg. Veranstaltet wird dieser Abschluss der Wiener Ballsaison von der Katholisch Österreichischen Studentenverbindung Rudolfina Wien. Rund um die Rudolfina Redoute gibt es bereits im Vorfeld ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit einem Cocktailabend, einer sogenannten „Bieroper”, einer Stadtführung und einer Heiligen Messe. Das gesamte Rahmenprogramm findet man auf der Homepage.

Kremser Farbenkränzchen

Den endgültigen Schlusspunkt für die couleurstudentische Ballsaison setzt dann am 9. März das Kremser Farbenkränzchen in der Römerhalle Mautern, das jährlich von den Kremser Studentenverbindungen und dem Kremser ÖTB‐Turnverein veranstaltet wird.

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Kultur

Werner Olles zeigt „Grenzgänger des Geistes” im Porträt

Redaktion

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am

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ASDF Symbolbild. Hintergrund Bibliothek (CC0) / Buch: privat / Collage: Die Tagesstimme

Unter dem Buchtitel „Grenzgänger des Geistes – Vergessene, verkannte und verfemte Schriftsteller des 20.Jahrhunderts“ versammelt der Autor Werner Olles in 66 Beiträgen 68 Kurzbiografien.

In der kurzen Einleitung betont der Autor, dass die Auswahl der Schriftsteller bewusst auf subjektiven Gründen beruht und eine große Vielfalt gegeben ist. So reicht die Auswahl vom Nationalbolschewisten Ernst Niekisch über den antibürgerlichen „Kirchenvater“ Léon Bloy oder den Dadaisten Johannes Theodor Baargeld bis zum Pazifisten Erich Kästner.

Nonkonformisten gegen das System

Der Schwerpunkt der Auswahl liegt auf „den linken Leuten von rechts“ und auf Autoren, die zum Katholizismus konvertiert sind. Die große Gemeinsamkeit aller Autoren findet sich jedoch in ihrem Nonkonformismus und Widerstand gegen das jeweils herrschende System.

Die Beiträge sind in den Jahren 1993 bis 2018 entstanden und wurden größtenteils in der Junge Freiheit veröffentlicht. Weiter Publikationsorte waren die sedisvakantistische römisch‐katholische Zeitschrift Einsicht, die Wochenzeitung Zur Zeit und die mittlerweile eingestellten Zeitschriften Criticón und Gegengift. Es handelt sich somit um einen Sammelband bereits zuvor publizierter, wenn auch überarbeiteter Artikel.

Kurze Porträts

Die Porträtbeiträge sind mit durchschnittlich vier Seiten sehr kurz gehalten und bieten in ihrer essayistischen Form nur einen ersten Einblick in Leben und Werk der Schriftsteller. Werner Olles hat bewusst auf einen lexikalischen Charakter verzichtet und erhebt auch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Es geht ihm in erster Linie „um die Verteidigung von Idealen, Überzeugungen, Ideen, Werten und Träumen.“

Das Buch ist im Mai 2019 im Bublies‐Verlag erschienen und kann hier für 19,80 Euro bestellt werden: „Grenzgänger des Geistes. Vergessene, verkannte und verfemte Schriftsteller des 20. Jahrhunderts” (Werner Olles)

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Kultur

Zur Tyrannei der Werte”: Eberhard Straub spricht in Marburg

Stefan Juritz

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ASDF Eberhard Straub bei einem Vortrag. © Simon Kaupert

Eberhard Straub und der Jungeuropa Verlag setzen am Wochenende ihre Lesereise in Marburg fort.

Marburg (Lahn). – Am kommenden Samstagabend veranstaltet der Jungeuropa Verlag einen Vortragsabend mit Eberhard Straub. Der Historiker und langjährige FAZ‐Redakteur wird in der Villa der Marburger Burschenschaft Germania über sein neu aufgelegten Buch „Zur Tyrannei der Werte” sprechen.

Mit dem Wert beginnt die Herrschaft der Moral”

Eberhard Straub wird in Marburg zu einem Thema referieren, das angesichts der Ausfälle von Peter Tauber, Katrin Göring‐Eckardt und der generellen Instrumentalisierung des Mordes an Walter Lübcke aktueller kaum sein könnte: die ‚Tyrannei der Werte’ und die Herrschaft der Moralisten. Das Wörtchen ‚Wert’ hat dabei nicht nur Konjunktur, es ist die inflationär genutzte Waffe der Etablierten zur Erhaltung der eigenen Macht. Mit dem Wert beginnt die Herrschaft der Moral”, heißt es im Veranstaltungshinweis des Jungeuropa Verlags.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Lutherstraße 3, 35037 Marburg (Lahn). Anmelden kann man sich mit vollständigem Namen unter [email protected] Der Eintritt ist frei.

Dritte Station der Lesereise

Der Vortrag in Marburg ist die nun dritte Station der Lesereise. Davor sprach Straub bereits in Berlin und Dresden. Doch noch ist die Veranstaltungsreihe nicht vorbei. Wie die Tagesstimme erfuhr, können sich Veranstalter – auch aus Österreich -, die einen Vortrag mit Eberhard Straub organisieren wollen, beim Jungeuropa Verlag melden.

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Kultur

Neue „Herr der Ringe”-Serie soll „Game Of Thrones” übertreffen

Stefan Juritz

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ASDF Symbolbild "Der Herr der Ringe" (CC0)

Die erste Staffel der „Herr der Ringe”-Vorgeschichte wird voraussichtlich im Jahr 2021 starten.

Amazon Prime will eine eigene Serie produzieren, die es mit dem Fantasy‐Epos „Game Of Thrones” aufnehmen oder diesen gar übertreffen kann. Insgesamt 250 Million Dollar hat der US‐Konzern deshalb für die Rechte an der neuen „Herr der Ringe”-Serie auf den Tisch gelegt. Der größte Konkurrent Netflix hatte das Nachsehen.

Aufstieg und Fall Saurons

Geplant sind laut Medienberichten fünf Staffeln aus der Fantasywelt von J.R.R. Tolkien. Die Dreharbeiten müssen laut Focus-Bericht spätestens Ende November 2019 beginnen, ansonsten verliere Amazon die Rechte an der Serie wieder. Die erste Staffel wird voraussichtlich im Jahr 2021 starten.

Die Handlung der Serie spielt im Zweiten Zeitalter – also noch vor der „Herr der Ringe”-Trilogie und dem „Hobbit”. Genaue Details zum Inhalt sind aber noch kaum bekannt. Jedoch behandelt das Zweite Zeitalter in Tolkiens Werk den Aufstieg und Fall des Dunklen Herrschers Sauron.

Prime heizt Spekulationen an

Auf dem Twitter‐Profil „The Lord of the Rings on Prime” veröffentlichen die Macher nach und nach neue Details und heizen damit die Spekulationen weiter an. So ist etwa auf der letzten veröffentlichten Landkarte die Insel Númenor, die zwischen Mittelerde und den Unsterblichen Landen lag, neu aufgetaucht – ein Zeichen dafür, dass das Inselreich in der Serie vorkommen wird.

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