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Kultur

Österreichs Studentenverbindungen starten in die Ballsaison

Stefan Juritz

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am

Am morgigen Samstag beginnt die diesjährige Ballsaison der österreichischen Studentenverbindungen. Die Tagesstimme hat die Ballveranstaltungen chronologisch aufgelistet.

In Österreich gibt es hunderte Studenten- und Schülerverbindungen. In der Öffentlichkeit erkennt man sie zumeist an ihren bunten Mützen und Bändern, die sie als Erkennungszeichen ihrer Verbindungen tragen. Es gibt konfessionelle und nichtkonfessionelle, schlagende und nichtschlagende, Hochschul- und Mittelschul‑, Männer- und Damenverbindungen mit unterschiedlicher Ausrichtung. Jedes Jahr veranstalten sie auch Tanzveranstaltungen während der Ballsaison. Die wichtigsten Bälle sind im Folgenden aufgelistet:

Katholische Verbindungen starten in die Ballsaison

Den Anfang der diesjährigen Ballsaison machen zeitgleich in Graz und Linz zwei Bälle der christlichen Verbindungsstudenten. Die Couleurredoute in Graz findet am Samstagabend in der Alten Universität statt und wird von den steirischen Verbindungen des Europäischen Kartellverbanden – den Verbindungen des ÖCV, des MKV, der VCS, des VfM, des KÖL und des ÖKV – veranstaltet. Beim CV-Ball in Linz, der am selben Abend im Palais Kaufmännischer Verein stattfindet, möchte man in diesem Jahr mit dem Motto „Made in Oberösterreich” die „besondere Verbundenheit mit unserem Oberösterreich auf tanzkünstlerische, musikalische und gastronomische Weise” zeigen.

Akademisches Brauchtum hochleben lassen”

Eine Woche später beginnt die Ballsaison auch für die nicht-konfessionellen Verbindungen, die dem national-freiheitlichen Lager zugerechnet werden können. Am 19. Jänner veranstaltet der Grazer Korporationsring (GKR), dem sowohl schlagende Verbindungen wie Burschenschaften und Corps als auch nichtschlagende Korporationen wie der Akademische Turnverein (ATV) angehören, den mittlerweile bereits 67. Akademikerball im Grazer Congress.

Wie jedes Jahr wird er mit viel Engagement von den jungen Mitgliedern der Grazer Studentenverbindungen ausgerichtet. Aus diesem Grund ist er nicht nur Sinnbild für die Weitergabe studentischer Traditionen, sondern auch ein Abend in stilvollem Ambiente, an welchem heutige und ehemalige Studenten zusammenfinden, um gemeinsam akademisches Brauchtum hochleben zu lassen”, heißt es auf der Seite des Grazer Akademikerballs.

Wiener Akademikerball

Am darauffolgenden Wochenende steht mit dem Wiener Akademikerball, die wohl bekannteste Tanzveranstaltung der Studentenverbindungen in Österreich auf dem Programm. Unter Schirmherrschaft der FPÖ werden am 25. Jänner zwischen 1.000 und 2.000 Besucher in den prunkvollen Sälen der Hofburg das Tanzbein schwingen.

Anfang Februar geht es dann in Linz mit dem 71. Burschenbundball weiter. Der Homepage zufolge richten die „nationalen waffenstudentischen Verbindungen, ihre Angehörigen und Freunde” diesen Traditionsball aus. Dazu gehören auch hier Burschenschaften, Corps, Sängerschaften, Landsmannschaften und darüber hinaus auch Mittelschulverbindungen – die sogenannten „Pennalien”.

Rudolfina Redoute mit Rahmenprogramm

Ein letzter Höhepunkt für die christlichen Verbindungen folgt schließlich am 4. März mit der Rudolfina Redoute in der Wiener Hofburg. Veranstaltet wird dieser Abschluss der Wiener Ballsaison von der Katholisch Österreichischen Studentenverbindung Rudolfina Wien. Rund um die Rudolfina Redoute gibt es bereits im Vorfeld ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit einem Cocktailabend, einer sogenannten „Bieroper”, einer Stadtführung und einer Heiligen Messe. Das gesamte Rahmenprogramm findet man auf der Homepage.

Kremser Farbenkränzchen

Den endgültigen Schlusspunkt für die couleurstudentische Ballsaison setzt dann am 9. März das Kremser Farbenkränzchen in der Römerhalle Mautern, das jährlich von den Kremser Studentenverbindungen und dem Kremser ÖTB-Turnverein veranstaltet wird.

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Kultur

Mehr Vielfalt & Multikulti: Filmförderung will verpflichtende Fragebögen einsetzen

Christin Schneider

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Mit verpflichtenden Checklisten sollen Filmschaffende künftig mehr auf  „Diversität” achten. Auch andere deutsche Institutionen und Unternehmen setzen immer mehr Maßnahmen zur Durchsetzung von „Vielfalt” ein.

Hamburg. – Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) hat Fragebögen zum Thema „Diversität” entwickelt, den alle Filmemacher künftig ausfüllen müssen, wenn sie Fördermittel erhalten möchten. Dabei gehe es in erster Linie darum, die Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure zu sensibilisieren, sagte der FFHSH-Geschäftsführer Helge Albers laut Bericht der Stuttgarter Zeitung, in dem es weiter heißt: „Mehr Vielfalt filmen und Geschichten erzählen, die sonst ungehört bleiben: Wir wollen unsere vielfältige, multikulturelle Gesellschaft modern und in all ihren Facetten auf der Leinwand sehen.“ Laut Albers sei es „jetzt höchste Zeit, unbewusste Vorurteile und Klischees zu hinterfragen“.

Checkliste zum Abhaken soll Förderung der „richtigen Themen“ garantieren

Wer künftig Fördermittel erhalten will, der ist verpflichtet, die mehrseitigen Fragebögen für die Kategorien Entwicklung, Produktion und Verleih auszufüllen. Mit diesen Checklisten zum Abhaken solle zur bewussten Beschäftigung mit dem Thema „Diversität” und zur kritischen Überprüfung des eigenen Handelns angeregt werden, heißt es auf der Website der FFHSH. Abgefragt wird unter anderem Folgendes: „Kommen im geplanten Filmprojekt „People of Color“ vor? Tauchen Figuren mit anderer als heterosexueller Orientierung auf? Werden Figuren mit einem unterprivilegierten sozioökonomischen Hintergrund dargestellt? Werden Themen wie Migration, Hautfarbe, Behinderung und Geschlechterrollen direkt aufgegriffen? Ergreifen Sie Marketing-Maßnahmen, die eine vielfältige, multikulturelle und inklusive Gesellschaft ansprechen?“ Die kompletten Fragebögen sind auf der Internetseite der FFHSH einsehbar, auf der es weiter heißt, dass diese Checklisten fortlaufend angepasst würden und nur ein Anfang zur Durchsetzung von mehr Diversität seien.

Hierzu äußerte sich auch die FFHSH-Sprecherin Claudia Hartmann gegenüber dem Deutschlandfunk: Je diverser ein Film sei, desto besser sei er meist auch, meinte Hartmann. Das habe die Erfahrung der Filmförderung in den vergangenen Jahren gezeigt.

Immer mehr Unternehmen

Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist nicht die einzige Institution, die in letzter Zeit auf den „Diversity-Zug“ aufspringt. Immer mehr Einrichtungen propagieren und mahnen zur „Vielfalt”, darunter Schulen, Universitäten, Kirchen, und mittlerweile auch Unternehmen. – So hatte zuletzt der deutsche Großkonzern Adidas mit seiner Ankündigung, zukünftig eine Einstell-Quote für Schwarze und Latinos in den USA einzuführen, von sich reden gemacht. Viele andere deutsche Firmen sind Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“, eine Selbstverpflichtung von Unternehmen und Institutionen zu Vielfalt und Toleranz, bei der Bundeskanzlerin Merkel die Schirmherrschaft übernommen hat.


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Kultur

Neuer Name: „Neue Ordnung” benennt sich in „Abendland” um

Stefan Juritz

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Die konservative Quartalszeitschrift Neue Ordnung aus Graz trägt ab sofort den Namen Abendland.

Graz. – Zu den Gründen für diesen Schritt äußerte sich Herausgeber Wolfgang Dvorak-Stocker im Editorial der neuen Ausgabe. Er verweist darauf, dass der Begriff „Neue Ordnung” zunehmend als eine „globalistische Überwindung der überlieferten Ordnungssysteme Europas” verstanden werde. In diesem Sinne bedeute „Neue Ordnung” die „Zerstörung der Nationalstaaten und der sie tragenden Werte”. Aber auch Neokonservative um George Bush jr. hätten den Begriff immer wieder verwendet. „Jede Nähe zu diesen Bestrebungen will unsere Zeitschrift tunlichst vermeiden”, betont Dvorak-Stocker.

Dvorak-Stocker: „Es geht uns um Europa”

Aus der Neuen Ordnung wurde deshalb Abendland. An der der inhaltlichen Ausrichtung soll sich jedoch nichts ändern. „Abendland” stehe für den Bezug auf „die ethnische, religiöse und kulturelle Tradition Europas und seiner Völker”, erklärt der Herausgeber. „Unsere Zeitschrift hat sich auch in den letzten Jahrzehnten in zahlreichen Artikeln immer wieder den historischen und geistigen Wurzeln unseres Seins gewidmet – nicht nur jenen Österreichs oder der deutschen Nation, sondern denen ganz Europas.” Genau dies solle der neue Name ausdrücken: „Es geht uns um Europa, um unseren Kontinent, um die Völker und die geistige Kultur dieses Erdteils”, fasst Dvorak-Stocker zusammen.

Der Verleger hatte vor mehr als 20 Jahren die Zeitschrift Neue Ordnung von Ernst Graf Strachwitz und Franz Frank übernommen. Ziel der Zeitschrift war es seit den 1950er-Jahren, die katholische und die nationale Rechte in Österreich zu vereinen. In den letzten Jahren widmete sich die Neue Ordnung verstärkt auch der sozialen Frage und räumte kapitalismuskritischen Stimmen viel Platz ein, wie Dvorak-Stocker im Editorial betont.


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Kultur

Der Geist bewegt die Welt“ – 120 Jahre Antoine de Saint-Exupéry

Gastautor

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Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944) ist aufgrund seines Bestsellers „Der kleine Prinz” (1943) weltberühmt. Von dieser Erzählung über ein außerirdisches Wesen, das durch stetes Fragen den wahren Dingen auf den Grund gehen möchte, wurden bis heute 140 Millionen Exemplare in über 100 Sprachen verkauft. Es ist ein Kinderbuch auch für Erwachsene, für Träumer jeden Alters, das der seit Jugendtagen zeichnerisch begabte Autor selbst illustrierte. Aber das Werk von „Saint-Ex“ ist weit umfassender. Und es ist fest verbunden mit der Welt des Fliegens.

Porträt von Benedikt Kaiser

Antoine Jean-Baptiste Marie Roger de Saint-Exupéry, 1900 in Lyon als Spross einer bis ins Kreuzzugszeitalter nachverfolgbaren Familie zur Welt gekommen, saß als Zwölfjähriger das erste Mal in einem Flugzeug, was ihn nach eigenem Bekunden in Ekstase versetzte. Zu jung für den Einsatz im Ersten Weltkrieg, beendete der auf Schlössern aufgewachsene Jugendliche 1917 die Schule und immatrikulierte sich im Fachbereich Architektur. Es folgten Leidenszeiten des jungen Technik- und Wissenschaftsbegeisterten, der von Anstellung zu Anstellung wechselte, ohne seiner Leidenschaft – dem Fliegen – näherkommen zu können. Erst 1926 wurde er in einem Flugunternehmen tätig, ein Jahr später wurde er Postflieger zwischen Frankreich und den Kolonien im Norden Afrikas. 1929 nahm er eine leitende Stelle im südamerikanischen Luftverkehr ein. Neben diesen Tätigkeiten als fliegender Kurier unternahm Saint-Exupéry diverse Rekordversuche.

Saint-Exupéry stürzt ab – und kämpft sich hoch

Seine Abenteuerlust und die Suche nach dem Neuen führten zweimal infolge eines Absturzes dazu, dass er lebensbedrohlich verletzt wurde. Einmal – in der libyschen Wüste – überlebte er dank Nomaden, die seinen Kameraden und ihn fanden. Das andere Mal, beim Flug von der US-amerikanischen Ostküste an die südamerikanischen Ausläufer Feuerlands im Jahre 1938, blieben nachhaltige gesundheitliche Schäden zurück, die ihn bis ans Lebensende marterten. Diese Erfahrungen sog der Tat-Mensch Exupéry auf: Er verarbeitete sie, neben verschiedenen Zeitschriftenbeiträgen, im „Südkurier” (1928), dem „Nachtflug” (1931) sowie in „Wind, Sand und Sterne” (1939).

Saint-Exupéry (rechts) und Generalresident Marcel Peyrouton (links) in Tunis (1935).

Der handelnde, tätige Mensch ist eines der Leitmotive Saint-Exupérys. Der Drang nach Handlung hieß bei ihm ganz konkret: Sehnsucht nach dem Fliegen. Gesundheitlichen wie weltanschaulichen Widrigkeiten zum Trotze in der Luftwaffe des „freien Frankreichs“ unter Charles de Gaulle (während der Süden des Landes unter Marschall Pétain mit den Deutschen kooperierte und der Norden von diesen besetzt gehalten wurde) erhielt Saint-Ex nach einem Aufklärungsflug über Arras das Kriegsverdienstkreuz mit Palme.

Dies veranlasste ihn, 1942 die Erzählung „Flug nach Arras” zu publizieren. In ihr beschrieb er das Leben mit den Kameraden, das souveräne Dienen trotz der möglichen Niederlage, die Idee der bleibenden Résistance gegen die Feinde Frankreichs. Die Treue zum Vaterland verbot Saint-Ex ohnehin jedwede Kollaboration mit den Deutschen, obschon er de Gaulle ebenso instinktiv ablehnte wie er Marschall Pétain auf der anderen Seite der Front als Vaterfigur der Nation verehrte. Gleichwohl verblieb Saint-Exupéry im Lager de Gaulles: Man fühlt sich somit unweigerlich an das englische „Right or wrong – my country!“ auf Französisch erinnert. Dabei war Saint-Exupéry gewiss kein Republikaner. Das Prinzip der Gleichheit – elementarer Bestandteil der französisch-republikanischen Dreieinheit „Liberté, Egalité, Fraternité“ – irritierte ihn: Gleichheit existiere nur in konkreten Gemeinschaften, nie als Abstraktum.

Gleichheit? Nur vor Gott!

Beißende Kritik der Gleichheit und der „Vermassung“ ändern nichts daran, dass Saint-Exupéry von Liebe beseelt war und damit zu freizügig umging – seine zahllosen Liebschaften sprechen Bände. Zuallererst galt diese Liebe aber: Gott. Die fortschreitende Säkularisierung wurde von ihm kritisiert. Eine religiöse Renovatio wäre erforderlich, die Religion müsste „die Menschen ergreifen, sie kann sie sich nicht unterwerfen“. Dafür müsse sich der Mensch jedoch einiger Dinge gewahr werden:

„Jedes Herzklopfen, jedes Leid, jedes Verlangen, jede Schwermut am Abend, jede Mahlzeit, jede Mühe bei der Arbeit, jedes Lächeln, jede Müdigkeit im Laufe des Tages, jedes Erwachen, jedes Wohlbehagen beim Einschlafen – sie alle erhalten ihren Sinn durch den Gott, der durch sie hindurch zu lesen ist.”

Diese tiefe und alle Bereiche des Lebens berührende und strukturierende Gottgläubigkeit schützte Saint-Ex vor Hass auf die Gegner im Weltbürgerkrieg 1939–1945, aber auch vor unkritischer Solidarität mit den Alliierten in Form der Sowjetunion, die er als religiöser Mensch und konservativer Antikommunist ablehnte. Drohende Säuberungsaktionen gegen den möglichen Verlierer durch die anzunehmenden Siegerallianz von de Gaulle bis zu den Kommunisten fürchtete er. Er verlangte daher einen Akt des Vergessens für die folgende Nachkriegszeit in Frankreich. Bekanntermaßen wurde seine Hoffnung nicht gehört.

Kaum zu bezweifeln ist: Weder die Sieger noch die Verlierer des Zweiten Weltkrieges kämpften für das, wofür Saint-Exupéry eintrat. Dies hinderte ihn nicht daran, trotz fortwährender gesundheitlicher Unzulänglichkeiten weiter seinen Kriegsdienst zu leisten. Er startete am 31. Juli 1944 zu seinem letzten Aufklärungsflug im Großraum Grenoble, von dem er nie zurückkehrte. Ob seine Maschine von der deutschen Flak abgeschossen oder Opfer eines Unfalls wurde, ob er gar den Freitod vorzog, ist bis heute nicht final geklärt. Offiziell wird ein Abschuss vermutet. Doch sein letzter Brief vom Tage des Fluges, in dem Abschied anklingt, nährten zumindest Spekulationen über ein freiwilliges Ausscheiden aus dem Leben.

Ein Standbild von Saint-Exupéry bei einer Bootstour von einem See in der Nähe von Montreal, Kanada, Mai 1942 gefilmt.

Achtung vor Andersdenkenden – Saint-Ex statt Ausgrenzung

„Ein Mensch verdient Achtung”, so ein heute längst verworfenes Lebensprinzip Saint-Exupérys, „einerlei welche Ideen er vertritt“. 120 Jahre nach seiner Geburt sind derartige Maximen längst vergessen. Der Meinungskorridor wird enger, Andersdenkende werden durch den linksliberalen Mainstream ausgegrenzt und bekämpft. Das macht eine neue Lektüre von Saint-Ex umso dringlicher.


Über den Autor:
Benedikt Kaiser, Jg. 1987, ist Politikwissenschaftler (M.A.) und Publizist. Er ist Lektor im Verlag Antaios und Redakteur der Zeitschrift Sezession. Dort erschien im 91. Heft (August 2019) ein ausführliches Autorenporträt zu Antoine de Saint-Exupéry. Erstmals beschäftigte er sich mit dem französischen Solitär in Heft IV/2012 der Grazer Quartalszeitschrift Neue Ordnung.


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