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„AfD und Ärger“

Wieder linksextremer Angriff auf Gasthof in Leipzig

Neuerlich griffen mutmaßliche Linksextremisten in einer nächtlichen Aktion eine Gaststätte in Leipzig an, weil Mitglieder der AfD darin angeblich verkehren.

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<p>Symbolbild Antifa: Michael Jastremski via <a href="https://openphoto.net/volumes/mike/20170127/openphotonet_MAJ_8423.JPG">OpenPhoto.net</a> (Bild zugeschnitten, umrandet) / Symbolbild Biergarten: Martin Falbisoner via <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Biergarten_at_Night_2.JPG">Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten) [beide <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a>] / Collage: Die Tagesstimme.</p>

Symbolbild Antifa: Michael Jastremski via OpenPhoto.net (Bild zugeschnitten, umrandet) / Symbolbild Biergarten: Martin Falbisoner via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten) [beide CC BY-SA 3.0] / Collage: Die Tagesstimme.

Leipzig. – Wie die Leipziger Volkszeitung am Mittwoch berichtet, geschah der Angriff bereits in der Nacht auf Montag und betraf das Gartenlokal „Drei Kastanien“ in der Schleußiger Dammstraße. Wie aus Ermittlerkreisen zu vernehmen, warfen die Täter insgesamt acht Fensterscheiben ein und sprühten Bitumenfarbe in Innenraum und auf den Freisitzbereich. Die Spur führt offensichtlich in die linksextreme Antifa-Szene.

Antifa bekennt sich: „Verdiente Quittung“

Neben der Verwüstung brachten die Unbekannten einen Schriftzug an, welcher die AfD als Ziel des Angriffs ausweist („AfD und Ärger“). Ein anonymes Bekennerschreiben auf der linksradikalen Internetplattform Indymedia gibt außerdem Aufschluss auf die wahrscheinlichen Motive. Der Angriff sei geschehen, weil sich die Leipziger AfD regelmäßig in den Räumlichkeiten treffe. Die Beschädigungen seien deshalb eine „verdiente Quitting“ für eine „strukturelle Unterstützung“ einer vermeintlich „faschistischen Partei“.

Man sei „überzeugt“, so das Schreiben weiter, dass jegliche „Kooperation“ mit der patriotischen Partei „Konsequenzen haben“ müsse. Jeder Gastwirt, wer rechten Akteuren seine Räume anbiete, mache sich „mitschuldig“ an einem angeblichen „derzeitigen Rechtsruck und seinen Folgen“. Auch das Datum des Anschlages sei kein Zufall: Man erinnere damit nämlich an die Niederschlagung des linksradikalen Spartakusaufstandes exakt hundert Jahre zuvor.

AfD-Droese: „Demokratie mit Füßen getreten“

Die angesprochene Partei verurteilte den Anschlag. Der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese ist sogar der Ansicht, solche Aktionen würden das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aushebeln. Wenn Linksextremisten „über den Rechtstaat triumphieren“ würden, werde „Demokratie mit Füßen getreten“. Die Partei selbst habe schon seit längerer Zeit keine Veranstaltung im Lokal mehr veranstaltet. Dennoch ginge es wohl um eine „massive Einschüchterung“ der Leipziger Wirte. Deren Interessensvertretung äußerte sich vorerst nicht zum Vorfall.

Leipzig: Immer wieder linksextreme Angriffe

Es ist nicht das erste Mal, dass es in der Stadt, die als linke Hochburg innerhalb Sachsens gilt, zu derartigen Anschlägen kommt. Erst im November griffen mutmaßliche Linksextremisten ein Wirtshaus in Leipzig an, weil die AfD dort ihren Kreisparteitag abhalten wollte. Erst vergangene Woche setzten bislang Unbekannte das Privatauto des patriotischen YouTubers Malenki in Brand – Die Tagesstimme berichtete.

In den meisten Fällen greifen vor allem lokale Medien diese Vorfälle in ihrer Berichterstattung auf. Manche überregionalen Medien, wie etwa die linke Berliner Tageszeitung taz spielen das wachsende linksextreme Problem in der bevölkerungsreichsten sächsischen Stadt sogar tendenziell herunter. Ein hochrangiger Journalist, der selbst in der Messestadt aufwuchs, sang erst diese Woche in einem Meinungsartikel ein Loblied auf die linksextreme Szene Leipzigs.


Weiterlesen: 

Vor Kreisparteitag der Leipziger AfD: Anschlag auf Gasthof (10.11.2018)

Leipzig: Brandanschlag auf Auto von patriotischem YouTuber ‚Malenki’ (11.1.2019)

Danke, Antifa”: ‚taz’-Journalist verharmlost linksextreme politische Gewalt (16.1.2019)

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