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Patzelt

Studenten starten Petition für Seniorprofessur

Nach der Diskussion rund um Professor Patzelt und seine nicht erhaltene Seniorprofessur hat ein Studentenverband nun eine Petition gestartet.

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<p>Bild: Professor Werner Patzelt / Mehr Demokratie [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Werner_J._Patzelt,_Jubil%C3%A4umstagung_25_Jahre_Mehr_Demokratie_(9067236401).jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Professor Werner Patzelt / Mehr Demokratie [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Dresden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat eine Petition gestartet, um eine Revision der Entscheidung im Fall Prof. Werner Patzelt zu erwirken. Der bekannte Politikwissenschafter beantragte eine Seniorprofessur, erhielt diese letztlich aber nicht. Kritisiert wurde unter anderem, dass er „sich so stark politisch exponiert.”

Patzelts Verdienste gelobt

In der Begründung der Petition heißt es indes, dass „Professor Patzelt der wohl bekannteste Wissenschaftler der TU Dresden“ sei. Die hohe Anzahl und Qualität seiner Publikationen hätten ebenso wie die von ihm initiierten Drittmittelprojekte die „hohe Reputation und Bekanntheit der Universität in den letzten Jahren nachhaltig gesteigert“. Professor Werner Patzelt verkörpere „wie kein Zweiter als bundesweit tätiger Botschafter und international gut vernetzter Wissenschafter die Weltgewandheit der TU Dresden“, wie es im Text weiter heißt.

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„Die Vorstellung einiger Entscheidungsträger, Professor Patzelt könne dem Image der Universität schaden, basiert mithin auf Unbehagen gegenüber seinen öffentlichen politischen Analysen“.

„Beispiel für Meinungsvielfalt“

Der RCDS merkt weiter an, dass mit Patzelt „ein entscheidener Beitrag zum gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs verloren“ ginge. Sein Beitrag zur Debatte über die aktuelle politische Situation sei immer „ein hervorragendes Beispiel für Meinungsvielfalt und Wissenschaftspluralität“ an der Technischen Universität Dresden gewesen. Der Studentenverband plädiert deshalb dafür, dass die Entscheidung nicht nur überdacht, sondern auch zurückgenommen wird. Die vorangegangene Entscheidungsfindung könne nämlich nicht „mit der nötigen Neutralität abgelaufen sein“. Denn Unterstellungen aus universitären Kreisen und Teilen der Medienlandschaft hätten diese begleitet.


Weiterlesen:

Vorwurf gegen Patzelt: Politikwissenschafter „exponiert sich politisch zu stark” (21.1.2019)

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