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Steiermark

FPÖ fordert „Heimatkunde“ für Volksschüler

Mit der Wiedereinführung der „Heimatkunde“ soll an den steirischen Volksschulen das kulturelle Erbe der Steiermark wieder stärker vermittelt werden.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild (Volksschulklasse): DALIBRI via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Grundschule_Haus_St_Marien_Neumarkt_-_Klassenzimmer_16.JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (Volksschulklasse): DALIBRI via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Graz. Die steirische FPÖ will das Schulfach „Heimatkunde“ an den Volksschulen wiedereinführen. Der Grazer FPÖ-Klubobmann Armin Sippel hat nun gemeinsam mit dem Dritten Landtagspräsidenten und freiheitlichen Kultursprecher Gerhard Kurzmann einen ersten Vorstoß unternommen.

Heimischen Wertekanon festigen

Kurzmann kündigte aus diesem Grund einen entsprechenden Antrag an, der im Bildungsausschuss am 26. Februar behandelt werden soll. „Durch den hohen Ausländeranteil beziehungsweise die steigende Anzahl vor allem muslimischer Kinder in den steirischen Pflichtschulen und Kindergärten findet eine schrittweise Unterwanderung unseres Wertesystems statt“, zitiert ein „Mein Bezirk“-Bericht aus dem Antrag.

Wie FPÖ-Klubobmann Sippel betont, geht es den Freiheitlichen mit ihrer Forderung darum, „natürlich gewachsene Werte und Traditionen – sowohl im Bildungswesen als auch im gesellschaftlichen Miteinander – wieder stärker zu verankern, um dadurch den heimischen Wertekanon zu festigen“.

Kaum Bezug zur Heimat

Bis in die 1970er-Jahre hinein war „Heimatkunde“ Teil des Lehrplans an Volksschulen. Im heutigen Sachkundeunterricht komme der Begriff „Heimat“ auf rund 240 Seiten nur noch viermal vor, „wobei kein Bezug zum eigentlichen Heimatbegriff besteht“, kritisiert die FPÖ.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) Steiermark in seiner aktuellen Kampagne „Tradition schlägt Migration“ die Wiedereinführung der „Heimatkunde“ gefordert – Die Tagesstimme berichtete.

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