Freilich-Studie über die „Grünen“ veröffentlicht!Mehr erfahren 

Die neue Ausgabe des Freilich-Magazins ist erschienen.

Trump

Europa soll gefangene IS-Kämpfer aufnehmen

Europäische Länder sollen mehr als 800 gefangen genommene IS-Kämpfer zurücknehmen und vor Gericht stellen, fordert Trump.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild: Donald Trump / Michael Vadon [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Donald_J._Trump_at_Marriott_Marquis_NYC_September_7th_2016_04.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Donald Trump / Michael Vadon [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Washington D.C. Europäische Verbündete sollen hunderte gefangene Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat aufnehmen und verurteilen. Das fordert US-Präsident Donald Trump. Die USA wären andernfalls dazu gezwungen, die Kämpfer auf freien Fuß zu setzen, twitterte Trump in der Nacht zum Sonntag.

Aufnahme von über 800 IS-Kämpfern gefordert

„Die USA ersuchen Großbritannien, Frankreich, Deutschland und andere europäische Verbündete, über 800 IS-Kämpfer, die wir in Syrien gefangen genommen haben, zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen“, schrieb Trump. Das Kalifat stehe kurz vor dem Fall. Wenn niemand die Gefangenen aufnimmt, müssten sie freigelassen werden, so Trump. Außerdem würden die USA ungern zusehen, wie die IS-Kämpfer in Europa eindringen. Dorthin wollen sie erfahrungsgemäß gehen. „Wir tun so viel und geben so viel aus“, schrieb Trump weiter auf Twitter. „Jetzt ist es Zeit für andere, vorzutreten und den Job zu erledigen, den wir so gut können.“

Mehr Verantwortung übernehmen

Europa war schon am Vortag zu mehr Verantwortung in dem Konflikt in Nahost und zur Entsendung von Truppen zur Ablösung der abrückenden US-Soldaten aufgefordert worden. Dazu habe es am Samstag Konsultationen gegeben, die weitergeführt werden sollen, so US-Vizepräsident Mike Pence am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Verbündeten und Partner sollten mehr Verantwortung übernehmen. „Wir wollen unsere Soldaten nach Hause bringen“, sagte Pence demnach. „Also bitten wir andere Nationen darum mitzumachen und nötige Ressourcen, Unterstützung und Personal bereitzustellen, um das Gebiet zu sichern und zu verhindern, dass die (Terrormiliz) IS oder jede andere extremistische Organisation erstarken oder ihr Gebiet zurückerobern.“

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Länder wie Deutschland Soldaten zur Verfügung stellen werden. Als Voraussetzung gilt nämlich ein UN-Mandat.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren