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Welt

Trump: Europa soll gefangene IS-Kämpfer aufnehmen

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Europäische Länder sollen mehr als 800 gefangen genommene IS-Kämpfer zurücknehmen und vor Gericht stellen, fordert Trump.

Washington D.C. Europäische Verbündete sollen hunderte gefangene Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat aufnehmen und verurteilen. Das fordert US-Präsident Donald Trump. Die USA wären andernfalls dazu gezwungen, die Kämpfer auf freien Fuß zu setzen, twitterte Trump in der Nacht zum Sonntag.

Aufnahme von über 800 IS-Kämpfern gefordert

Die USA ersuchen Großbritannien, Frankreich, Deutschland und andere europäische Verbündete, über 800 IS-Kämpfer, die wir in Syrien gefangen genommen haben, zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen”, schrieb Trump. Das Kalifat stehe kurz vor dem Fall. Wenn niemand die Gefangenen aufnimmt, müssten sie freigelassen werden, so Trump. Außerdem würden die USA ungern zusehen, wie die IS-Kämpfer in Europa eindringen. Dorthin wollen sie erfahrungsgemäß gehen. „Wir tun so viel und geben so viel aus”, schrieb Trump weiter auf Twitter. „Jetzt ist es Zeit für andere, vorzutreten und den Job zu erledigen, den wir so gut können.”

Mehr Verantwortung übernehmen

Europa war schon am Vortag zu mehr Verantwortung in dem Konflikt in Nahost und zur Entsendung von Truppen zur Ablösung der abrückenden US-Soldaten aufgefordert worden. Dazu habe es am Samstag Konsultationen gegeben, die weitergeführt werden sollen, so US-Vizepräsident Mike Pence am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Verbündeten und Partner sollten mehr Verantwortung übernehmen. „Wir wollen unsere Soldaten nach Hause bringen”, sagte Pence demnach. „Also bitten wir andere Nationen darum mitzumachen und nötige Ressourcen, Unterstützung und Personal bereitzustellen, um das Gebiet zu sichern und zu verhindern, dass die (Terrormiliz) IS oder jede andere extremistische Organisation erstarken oder ihr Gebiet zurückerobern.”

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Länder wie Deutschland Soldaten zur Verfügung stellen werden. Als Voraussetzung gilt nämlich ein UN-Mandat.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Peter Lüdin

    17. Februar 2019 at 13:47

    Der Daesh (IS) ist natürlich nicht besiegt, Dafür sorgt schon die Europäische Union (EU) und da allen voran Deutschland und Österreich. Es mag zwar stimmen das der Daesh dort besiegt wurde wo aktiv Krieg gegen ihn geführt wurde. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist diejenige, auf der die EU perfekte Rückzugsgebiete für islamische Kämpfer geschaffen haben. Mit Vollversorgung (Sozialhilfe etc.) und Zugang zur Wirtschaft, die es den „Geflüchteten” ermöglicht in Ruhe neue Kräfte und finanzielle Ressourcen zu sammeln oder in anderen Teilen der Welt wie z. B. in Myanmar oder Thailand lebende radikale Islamisten zu unterstützen. Nicht zuletzt die falsch verstandene „Toleranz” in der EU führt dazu, das hier religiöse Fanatiker weiter ungestört agitieren können um die nächste Generation von Jihad-Kämpfern zu generieren.

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Welt

Trump stellt fest: Weiße sterben öfter bei Polizeieinsätzen als Schwarze

Julian Schernthaner

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am

Mit einer beachtenswerten Feststellung ließ Donald Trump diese Woche aufhorchen: Demnach kämen Schwarze gar nicht am häufigsten infolge von Polizeieinsätzen zu Tode. 

New York. – In einem Interview mit dem Sender CBS erklärte er, dass der Tod von George Floyd zwar „schrecklich” sei. Gleichzeitig töte die Polizei mehr Weiße als Schwarze – statistisch ist dies tatsächlich belegbar. Zahlreiche etablierte Medien versuchen daher jetzt, die Erkenntnis des US-Präsidenten als „Relativierung” zu bezeichnen.

Angebliche Überrepräsentation

Zwar weist etwa auch oe24 aus, dass Weiße 45 Prozent der von Polizisten erschossenen Personen ausmachen und Schwarze nur 23 Prozent. Dies geschieht aber gleichzeitig mit dem Hinweis, dass Weiße etwa 60 Prozent der Bevölkerung seien, Schwarze hingegen nur 13 Prozent. Somit seien Schwarze disproportional oft von tödlicher „Polizeigewalt” betroffen.

Trump stellte sich seit Anfang der Proteste hinter die Ordnungskräfte und verdammte Ausschreitungen. Der politische Gegner unterstellt ihm seitdem, sich nicht klar genug gegen Rassismus oder angebliche Polizeigewalt zu positionieren.

Detaillierte Zahlen stützen Trump-Aussage zusätzlich

Allerdings verkürzt auch die Sichtweise, es gäbe eine Überrepräsentation schwarzer Opfer von „Polizeigewalt”, die Realität. Denn Schwarze machten 2013 etwa mehr als die Hälfte der Mordverhaftungen aus, wobei 93 Prozent der schwarzen Opfer durch die Hand eines anderen Schwarzen zu Tode kamen. Eine Studie aus dem selben Jahr belegte sogar, dass Weiße 13-mal häufiger Opfer eines schwarzen Mörders wurden, als umgekehrt.

Selbst wenn man nun einen angeblichen „institutionellen Rassismus” zu Grunde legte, den „anti-rassistische” Aktivisten als argumentative Unterstützung für ihre Proteste postulieren, würfen diese Statistiken immer noch Fragen auf.

Schwarze häufiger durch schwarze Polizisten erschossen

Ein besonders pikantes statistisches Detail ist übrigens auch die Frage nach der ethnischen Herkunft des Todesschützen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei fand erst 2016 eine Studie heraus, dass zumindest was Schusswechsel betrifft, tatsächlich schwarze Tatverdächtige öfter von schwarzen Polizisten als von ihren weißen Beamtenkollegen erschossen werden.


Weiterlesen: 

Verkehrte Zahlenreitereien und Narrative als Sprungbrett linker Ideologen (Kolumne, 11.06.2020)


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Polizeichef kniete für „Black Lives Matter” – nun wurde er attackiert

Stefan Juritz

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Am Mittwoch ist es im Zuge einer „Black Lives Matter”-Demonstration im New Yorker Stadtteil Manhattan zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Es gab fast 40 Festnahmen und sieben verletzte Polizisten. Einer der Beamten erlitt eine Augenhöhlenfraktur.

New York. – Unter den verletzten Polizisten befindet sich auch der New Yorker Polizeichef Terence Monahan. Die Ironie an der Geschichte: Noch im Juni hatte dieser sich bei einer Demonstration mittels Kniefall-Geste mit den „Black Lives Matter”-Aktivisten solidarisiert. Doch die gezeigte Solidarität schützte ihn zumindest diesmal nicht vor Angriffen. Wie US-Medien unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichten, wurde Monahan während einer Festnahme an der Brooklyn Bridge von einem Demonstranten an der Hand verletzt.

NYPD: „Das ist kein friedlicher Protest”

Die New Yorker Polizei veröffentlichte auf Twitter ein Video des Angriffs auf der Brücke. Darin ist zu sehen, wie ein Demonstrant mit einer Stange auf Beamte einschlägt. Die Polizisten hätten dabei ernsthafte Verletzungen erlitten, teilte die Behörde mit: „Das ist kein friedlicher Protest, das wird nicht toleriert.”


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USA: Junge Mutter von mutmaßlichen BLM-Aktivisten erschossen

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Dem Schuss, der die junge Frau getroffen hat, soll ein Streit vorangegangen sein.

Indianapolis. – Wie mehrere US-amerikanische Medien berichten, wurde in der amerikanischen Großstand Indianapolis eine junge Mutter erschossen. Die 24-jährige Jessica Doty-Whitaker war am 5. Juli mit ihrem Verlobten, Jose Ramirez, und einigen Freunden entlang eines Kanals unterwegs gewesen und soll wenig später mit einer Gruppe von Afroamerikanern aufgrund einer rassistischen Äußerung in Streit geraten sein.

„All Lives Matter Matter” als Auslöser

Laut Aussage ihres Verlobten soll die Gruppe von Afroamerikanern „Black Lives Matter” gerufen haben, woraufhin entweder Whitaker oder jemand anderes aus der Gruppe mit „All Lives Matter” geantwortet habe. Weil aber beide Gruppen bewaffnet waren, seien sie nach einem kurzen Wortgefecht auseinandergegangen. Wie Whitakers Verlobter gegenüber Fox News erklärte, konnte der Streit scheinbar geschlichtet werden, bevor sich die Wege der Gruppen trennten. Nur wenige Minuten später traf ein Schuss die Gruppe um die junge Mutter und verletzte sie so schwer, dass sie später im Krankenhaus verstarb. Der Schuss, den ihr Verlobter als Antwort abgefeuert hatte, traf und verletzte indes niemanden.

Zusammenhänge ungewiss

Fox News hat nach mehrfacher Anfrage bei der Polizei von Indianapolis noch keine Auskunft zu dem Fall erhalten, wie der Sender selbst mitteilte. Die Polizei bestätigte bisher auch nicht, dass es die Auseinandersetzung in dieser Form gegeben habe bzw. dass die Schießerei damit überhaupt in Verbindung stehe. Die Polizei sucht immer noch nach Tatverdächtigen und hat in diesem Zusammenhang auch die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten. Ein Überwachungsvideo, das vom Nachrichtensender News 8 veröffentlicht wurde, zeige zwar nicht den Schusswechsel, dafür aber einerseits Personen, die sich zur Zeit des Angriffs am Kanal befunden hatten, und andererseits welche, die plötzlich vom Kanal wegliefen. Eine Sprecherin der Polizei geht deshalb davon aus, dass es Zeugen gibt, die sachdienliche Hinweise liefern könnten. Es ist der zweite Übergriff innerhalb nur einer Woche, der sich am Kanal ereignet hat und der tödlich endete.

Netz spottet über getötete Frau

Auf dem Facebook-Profil von Whitaker sammeln sich indes haufenweise Kommentare, die über die getötete Frau spotten. Das berichtet das alternative englische Medium Summit News. Als erstes österreichisches Medium berichtete heute der Wochenblick. Unter den Kommentaren finden sich demnach Zeilen wie: „Hab‘ schlechte Nachrichten: Du hast deine Tochter so erzogen, dass sie mit Rassisten rumhängt” oder „Vielleicht hätte sie an ihren Sohn denken sollen, bevor sie ihren beschissenen, rassistischen Mund öffnete”.


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