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Mehr Willkommenskultur

Berlin plant neues Einwanderungsamt

Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet, ist in Berlin die Einführung eines selbständigen Amts für Einwanderung geplant.

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<p>Warteraum der Ausländerbehörde in Berlin (CC0)</p>

Warteraum der Ausländerbehörde in Berlin (CC0)

Berlin. – Es ist ein Signal für mehr „Willkommenskultur“. Die Ausländerbehörde wird durch ein Einwanderungsamt ersetzt.

„Echte Willkommensbehörde“

Der Innensenator der Stadt Berlin, Andreas Geisel (SPD) sieht in der „Gründung eines selbstständigen Landesamtes für Einwanderung“ die Weiterentwicklung zu einer „echten Willkommensbehörde“. 

Nur auf diese Weise sei der hohe Bedarf an Pflegekräften und Handwerkern zu bewerkstelligen, so Geisel. Weiter ist in der Bekanntgabe des Innensenators von einem „klaren Bekenntnis zum Einwanderungsland“ die Rede.

Neues Amt ersetzt Ausländerbehörde

Ein genaues Einführungsdatum wurde noch nicht genannt. In den nächsten Monaten solle das Amt aufgebaut und besetzt werden. Laut der „Morgenpost“ wird das neu entstandene Amt die bis zum jetzigen Zeitpunkt aktive Ausländerbehörde ersetzen. In dieser sind aktuell circa 400 Angestellte beschäftigt. Unter die Aufgabenbereiche der Behörde fallen zum Beispiel die Vermittlung von Praktika oder Studienplätzen an Migranten.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

In Bezug auf den Wirkungsbereich gibt es deutliche Überschneidungen des Amtes mit dem ebenfalls geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Laut dem „Bundesinnenministerium für Arbeit und Soziales“ sieht dieses eine Öffnung des Arbeitsmarktes, Erleichterungen im Anerkennungs- und Visumverfahren sowie bessere Bleibeperspektiven für Fachkräfte vor.

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