Le Pen droht Strafe wegen Verbreitung von Gewaltbildern

Da sie auf dem Kurznachrichtendienst Twitter Bilder von Hinrichtungen durch den „Islamischen Staat“ verbreitete, drohen der Vorsitzenden des Ressemblement National (RN) nun strafrechtliche Konsequenzen.

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<p>Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons &#8211; cc-by-sa-3.0 [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marine_Le_Pen_Parlement_europ%C3%A9en_Strasbourg_1er_juillet_2014.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Paris. – Wie verschiedene Quellen berichten, will die französische Staatsanwaltschaft Le Pen wegen dem genannten Vergehen anklagen. 

Bilder zeigten getöteten Journalisten

Ein Tweet der Vorsitzenden des RN aus dem Jahr 2015 zeigte ein Foto des US-amerikanischen Journalisten James Foley, welcher zuvor von Terroristen der Miliz „Islamischer Staat“ enthauptet wurde. 

Enthüllungen über die ÖVP

Le Pen wird nun folglich die „Verbreitung von Gewaltbildern“ vorgeworfen, wie der ORF berichtet. Bereits vor einem Jahr wurde ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt.

Neben diesem läuft außerdem ein weiteres Verfahren in gleicher Angelegenheit gegen einen anderen Abgeordneten derselben Partei.

Hohes Strafmaß möglich

Sollte es zu einer Verurteilung kommen, ist mit einem hohen Strafmaß zu rechnen. Auf die Verbreitung von explizit gewalt-darstellenden Bildern drohen in Frankreich bis zu drei Jahre Haft und ein Bußgeld von 75.000 Euro. 

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