Welt

Le Pen droht Strafe wegen Verbreitung von Gewaltbildern

Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons - cc-by-sa-3.0 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Da sie auf dem Kurznachrichtendienst Twitter Bilder von Hinrichtungen durch den „Islamischen Staat“ verbreitete, drohen der Vorsitzenden des Ressemblement National (RN) nun strafrechtliche Konsequenzen.

Paris. – Wie verschiedene Quellen berichten, will die französische Staatsanwaltschaft Le Pen wegen dem genannten Vergehen anklagen. 

Bilder zeigten getöteten Journalisten

Ein Tweet der Vorsitzenden des RN aus dem Jahr 2015 zeigte ein Foto des US‐amerikanischen Journalisten James Foley, welcher zuvor von Terroristen der Miliz „Islamischer Staat“ enthauptet wurde. 

Le Pen wird nun folglich die „Verbreitung von Gewaltbildern“ vorgeworfen, wie der ORF berichtet. Bereits vor einem Jahr wurde ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt.

Neben diesem läuft außerdem ein weiteres Verfahren in gleicher Angelegenheit gegen einen anderen Abgeordneten derselben Partei.

Hohes Strafmaß möglich

Sollte es zu einer Verurteilung kommen, ist mit einem hohen Strafmaß zu rechnen. Auf die Verbreitung von explizit gewalt‐darstellenden Bildern drohen in Frankreich bis zu drei Jahre Haft und ein Bußgeld von 75.000 Euro. 

2 Kommentare

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  • Auch so kann man Tatsachen verdrehen und der ungeliebten politischen Konkurrentin Schaden zufügen.

    Was ist dagegen ein Macron, der Demonstranten, auch friedliche, zu Krüppeln schießen lässt?

  • Zu: Le Pen droht Strafe wegen Verbreitung von Gewaltbildern.

    Man sollte auch den Tierschutzverein miteinbeziehen: … Als ich 5 Jahre alt war, habe ich beobachtet, wie meine Großmutter, eine Bäuerin, einen Hahn geschlachtet hat, also, den Hals über den Holzblock, und dann, mit dem Beil: Kopf ab, wie in Saudi‐Arabien, Kopf ab‐Diktatur – es sollte Hähnchenbraten zu Mittag geben, also nicht hier so wie in Saudi‐Arabien. Da mir sofort klar war, daß das ein Gewaltbild war, bin ich sofort zum Bürgermeister des Ortes gerannt und habe ihn gebeten, meine Großmutter für 3 Jahre ins Gefängnis zu stecken, wie es gesetzlich verordnet sei. „Das mach’ ich,” sagte er mir, „denn gerade vor einer Viertelstunde habe ich den Metzger gegenüber eingebuchtet, denn ich konnte durch’s Schlüsselloch beobachten, wie er ein Schwein geschlachtet hat, der Wüstling! Und wenn du nachher nach Hause kommst, dann sag’ deiner Nachbarin gegenüber, sie soll ja ihren Kühen nicht weh tun, wenn sie sie wieder melkt!” … „Mach’ ich,” sagte ich. „Man achte das Gesetz!”

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