Abonniere das Freilich Magazin

Folge uns auch auf Telegram, um informiert zu bleiben!  Zum Telegram-Kanal 

„Birth Strike“

Keine Kinder wegen Klimawandel

Weil sich unser Planet „derzeit am kollabieren“ befinde, entschied sich die Sprecherin der Gruppe „Birth Strike“, Blythe Pepino, gegen Kinder.

2 Minuten
<p>Bild: Babyhand /  Foto von Andreas Wohlfahrt von Pexels (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Babyhand / Foto von Andreas Wohlfahrt von Pexels (Bild zugeschnitten)

London/Wien. Aus Angst vor dem Klimawandel will eine Gruppe britischer Frauen keine Kinder in die Welt setzen. Blythe Pepino, die Sprecherin der Gruppe „Birth Strike“ sagte in einer Sendung der BBC, dass sich unser Planet „derzeit am kollabieren“ befinde. Deshalb habe sie sich im vergangenen Jahr dazu entschieden, keine Kinder zu bekommen.

Keine Kinder wegen Klimawandel

Sie habe zwar einen Partner, den sie sehr liebe und mit dem sie auch gerne Kinder hätte, weil es sich so anfühlt „als ob es das richtige wäre“. Sie habe im vergangenen Jahr aber auch den Bericht des Weltklimarates gelesen und realisiert, „wie falsch es wäre, ein Kind in eine Welt zu setzen, die am Rande einer Katastrophe steht“. Ihre Mitstreiterin Alice Brown sagte der BBC, sie fühle sich „so hoffnungslos“ wegen des Verlusts an Biodiversität auf dem Planeten. Ihre Entscheidung, sich dem Geburtenstreik anzuschließen, sei vor allem von dem Wunsch motiviert, „diese Furcht nicht an jemand anderen weiterzugeben“. Die zwei Frauen seien nun auf der Suche nach anderen Frauen und Männern, denen es genauso geht und die sich ihrer Gruppe anschließen möcchten.

FPÖ - Jetzt Petition unterschreiben!
Werbung

Kinderlosigkeit spart CO2 ein

Im deutschsprachigen Raum bekannte sich die Publizistin Verena Braunschweig dazu, sich wegen des Klimawandels gegen Kinder entschieden zu haben. „Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“, so Braunschweig in einem Interview mit dem Kurier. Mit jedem nicht in die Welt gesetzten Kind würde man rund 50 Tonnen CO2 einsparen. Laut Braunschweig würden hinter einem Kinderwunsch außerdem ohnehin oft „egoistische und narzisstische Motive“ stecken. Weiters meint die Publizistin, dass sich Männer, die gerne Kinder hätten, ihre Partnerin aber nicht, sich „da ruhig nach ihren Frauen richten“ können. Denn am Ende wären sie es, die sich den „körperlichen und psychischen Gefahren aussetzen“ müssten. „Als ich meinen Mann mit 30 Jahren kennengelernt habe, ging er davon aus, bald Vater zu werden. Mittlerweile ist er froh, dass ich ihn von meinem Lebensentwurf überzeugen konnte“, so Braunschweig.

Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Dann unterstützen Sie kritischen Journalismus und helfen Sie uns, weiterzumachen!
Cover der Freilich-Ausgabe #15
Neues Deutschland – Das neue FREILICH Magazin ist da!
Nach einem halben Jahr „Ampel“ ziehen wir Resümee und beleuchten außerdem den Krieg in der Ukraine und die Staatskrise im Libanon. Erfahren Sie in unserer aktuellen Ausgabe, worauf wir uns vorbereiten müssen.
Jetzt abonnieren