Kultur

Tradition seit 1864: Das Kremser Farbenkränzchen jährt sich zum 155. Mal

Hintergrund: Symbolbild Krems (CC0) / Grafik "Kremser Farbenkränzchen: Facebook-Seite "Kremser Farbenkränzchen" / Collage: Die Tagesstimme

Mit dem 155. Kremser Farbenkränzchen endet die diesjährige Ballsaison der österreichischen Studentenverbindungen.

Krems. – Jedes Jahr veranstalten die Kremser Studentenverbindungen und der Kremser Turnverein das sogenannte „Kremser Farbenkränzchen”. Diese Ballveranstaltung findet am kommenden Samstag, den 9. März, in der Mautener Römerhalle statt. Dabei feiern die Organisatoren auch ein Jubiläum: Das Kremser Farbenkränzchen jährt sich in diesem Jahr nämlich bereits zum 155. Mal.

Tradition seit 1864

Zur Geschichte des Kremser Farbenkränzchens heißt es auf der Homepage:

Das Kremser Hochschülerkränzchen wurde im Jahre 1864 zum ersten Mal von einer Vereinigung Kremser Studenten veranstaltet und erfreute sich seit jeher größter Beliebtheit in der Kremser Gesellschaft. So wurde es über die Jahre rasch zum jährlichen Faschingsfest der akademischen Jugend.” Ab 1899 sei die Veranstaltung dann vom „Verein deutscher Hochschüler zu Krems” weitergeführt worden. „Seit 150 Jahren besteht dieses wohl älteste Kremser Ballfest nun. Sohin gilt das nunmehrige Kremser Farbenkränzchen vermutlich auch als der älteste Couleurball Österreichs.”

Abwechslungsreiches Programm

Unter den Organisatoren befindet sich der Verband Kremser Akademiker Chremisia, der Turnverein Krems 1862, die pennale Burschenschaft Arminia, die Jungmannschaft Kremser Mittelschüler Rugia sowie die Kremser Jungmannschaft Wachovia. Die Veranstalter kündigen für dieses Jahr ein „abwechslungsreiches Programm im traditionell couleurstudentischen Rahmen” an.

Für die musikalische Untermalung sorgt schließlich Prof. Wolfgang Friedrich mit seiner „New Orleans Dixielandband”. Den Ehrenschutz übernimmt in diesem Jahr der Klubobmann des FPÖ‐Parlamentsklubs, NAbg. Dr. Walter Rosenkranz. Ballkarten kann man sowohl online als auch an der Abendkasse erwerben.

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