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Aus gesundheitlichen Gründen

Wagenknecht zieht sich zurück

Sahra Wagenknecht hat ihren Rückzug vom Amt als Fraktionschefin der Linken bekanntgegeben. Als Grund für die Handlung gibt sie ihre Gesundheit an.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild (Wagenknecht beim Bundesparteitag 2017): DIE LINKE via <a href="https://www.flickr.com/photos/die_linke/34423891783/">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Wagenknecht beim Bundesparteitag 2017): DIE LINKE via Flickr [CC BY 2.0] (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Bereits am Sonntag gab die Fraktionschefin der Linken bekannt, nicht mehr bei der neugegründeten Sammlungsbewegung „Aufstehen“ aktiv zu sein. Nun folgt die Aufgabe ihrer Rolle als Fraktionschefin der Partei.

Krankheit, Stress und Überlastung

Gegenüber der „Bild“ gab Wagenknecht an, sich weiterhin für ihre politischen Überzeugungen zu engagieren. Da sich der Stress jedoch negativ auf ihre Gesundheit auswirke, habe sie das zu akzeptieren und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

Zuletzt zog sich die Fraktionschefin bereits zwei Monate aus der Öffentlichkeit zurück. In einem Schreiben an ihre Parteikollegen bedankt sie sich für die Genesungswünsche und versichert, dass es ihr gesundheitlich gut gehe. Da die Krankheit jedoch stressbedingt war und ihr ihre „Grenzen aufgezeigt“ habe, wolle sie bei der anstehenden Wahl der Fraktionsleitung nicht mehr kandidieren. 

„Weiterhin für Überzeugungen und soziale Ziele engagieren“

Weiter betont die Mitgründerin der Sammlungsbewegung „Aufstehen“, dass sie nicht vorhabe, ihre politische Aktivität komplett einzustellen. Vielmehr wolle sie sich „weiterhin für [ihre] Überzeugungen und sozialen Ziele engagieren“, so Wagenknecht wörtlich.

Immer wieder Unstimmigkeiten mit Parteispitze

Aufgrund weltanschaulicher Differenzen gab es zuletzt vermehrt Kritik innerhalb der eigenen Partei. Besonders mit der Parteichefin Katja Kipping kam es zu Unstimmigkeiten, besonders bezüglich der Ansichten in der Migrationspolitik. 

Weiter dazu beigetragen hat die Etablierung der Bewegung „Aufstehen“, an deren Gründung Sahra Wagenknecht maßgeblich beteiligt war. Ziele der Bewegung sind unter anderem eine Bündelung der politischen Linken sowie die Zurückgewinnung von Wählern aus dem konservativen Spektrum.

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