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Grüne heißen umstrittenen Flüchtlingsblogger willkommen

Für Verwunderung in sozialen Medien sorgt derzeit der Eintritt des Bloggers Aras B. in die Partei Bündis 90/Die Grünen – samt persönlichem Willkommensgruß der Fraktionsvorsitzenden.

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<p>Bild (Göring-Eckardt 2017): Olaf Kosinsky via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017-09-17_Katrin_Göring-Eckardt_by_Olaf_Kosinsky-10.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Göring-Eckardt 2017): Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Lemgo/Berlin. – Wie die Junge Freiheit am Dienstag berichtet, trat der umstrittene Journalist offenbar unlängst in die Partei ein. Die Nachricht kommt nur drei Monate nach der Verurteilung von Aras B. zu 80 Sozialstunden wegen sexueller Belästigung in fünf Fällen. Dem Urteil des Amtsgerichts Lemgo zufolge galt es als erwiesen, dass er mehrere Mitschülerinnen an Brust und Hintern begrapschte.

Fraktionsvorsitzende sendet Willkommensgruß

Die Botschaft über seinen Eintritt bei den Grünen kommunizierte der Syrer über das soziale Netzwerk Twitter. Insbesondere die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt und und die ehemalige Parteichefin Claudia Roth hätten ihn überzeugt.

Enthüllungen über die ÖVP

Nur wenige Minuten darauf reagierte die Fraktionsvorsitzende mit einem kurzen Willkommensgruß. Nach Angaben der Jungen Freiheit markierte die Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Gesine Agena diesen Beitrag mit einem „Gefällt mir“. Später ruderte das Social Media-Team in Reaktion auf die Kritik allerdings zurück und erklärte, dass dieser Willkommensgruß in Unkenntnis der Personalie geschehen sei.

Von zahlreichen Medienmachern als Star gefeiert

Die Personalie jungen Syrers polarisierte – ähnlich wie seine Artikel – von Anfang an. Über mehrere Jahre galt Aras B. als Galionsfigur vieler etablierter Medienmacher, als Musterbeispiel eines schnell und gut integrierten Flüchtlings. Mehrere bekannte Journalisten wie der ARD-Moderator Georg Restle ließen sich mit dem aufstrebenden Star ablichten.

Als die Vorwürfe gegen ihn bekannt wurden, wollten viele von ihnen schnell nichts mehr mit dem gefallenen Kollegen zu tun haben. Sie löschten reihenweise ihre Solidaritätsbekundungen, etwa zu seinen öffentlichen Scharmützeln mit patriotischen Kommentatoren, deren vermeintliche „Vorurteile“ er nur zum Schein widerlegte. Das Momentum wechselte daraufhin freilich in Richtung seiner Kritiker.


Aktualisiert (14.03.2019 16:20): Die grüne Fraktionsvorsitzende, bzw. deren Social Media-Team erklärte einige Zeit nach dem Willkommenstweet, diesen ohne genaue Kenntnis der Personalie Aras B. getätigt zu haben. Wir haben den Artikel entsprechend angepasst.

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