Syrien-Hilfe in Höhe von vier Millionen Euro beschlossen

„Wir fühlen uns verpflichtet, in Krisensituationen zu helfen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (l.) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (r.) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 9. Mai 2018): Bundeskanzleramt (BKA) / Fotografin: Regina Aigner; via <a href="http://fotoservice.bundeskanzleramt.at/bka/bundeskanzler_kurz/20180509_PF-MR/_AIG9765.html">Fotoservice Bundeskanzleramt</a> [Bild zugeschnitten]</p>

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (l.) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (r.) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 9. Mai 2018): Bundeskanzleramt (BKA) / Fotografin: Regina Aigner; via Fotoservice Bundeskanzleramt [Bild zugeschnitten]

Wien. Wie der ORF berichtet, hat der Ministerrat heute vier Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für die Flüchtlingskrise in Syrien, dem Libanon und Jordanien zur Verfügung gestellt. „Wir fühlen uns verpflichtet, in Krisensituationen zu helfen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Finanzhilfe an Libanon und Jordanien

Dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz sollen für Hilfsaktivitäten im Bereich Minen- und Kampfmittelräumung in Syrien eine Million Euro zugutekommen, eine weitere Million Euro dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen für Hilfsaktivitäten im Bereich der Wasserversorgung in dem Bürgerkriegsland. Für syrische Flüchtlinge fließen je eine Million Euro in den Libanon und nach Jordanien.

Enthüllungen über die ÖVP

In Jordanien sind bei einer Bevölkerung von 6,5 Millionen über 655.000 Flüchtlinge registriert. Der Libanon beherbergt rund eine Million registrierte syrische Flüchtlinge. Damit kommt inzwischen nahezu jeder vierte Einwohner aus Syrien.

Hilfe in Milliardenhöhe

Im April 2017 hatten sich die EU und die anderen internationalen Geldgeber auf der ersten Brüsseler Syrien-Konferenz verpflichtet, für 2017 Hilfen in Höhe von 5,6 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Weitere Hilfszusagen in Höhe von 3,47 Milliarden gab es für den Zeitraum von 2018 bis 2020.

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