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Deutschland

Auslandsgeheimdienst: Hohes Anschlagsrisiko in Deutschland

Joshua Hahn

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am

Symbolbild (Polizeibeamte beim Stürmen einer Wohnung):Dirk Vorderstraße [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

In einem Papier des estnischen Auslandsgeheimdiensts (EFIS) wird das Anschlagsrisiko in Deutschland als sehr hoch eingeschätzt. Deutschland sei demnach eines der Länder mit dem höchsten Risiko für terroristisch-motivierte Anschläge.

Berlin. – Wie „Die Welt“ berichtet, wird in einem vom EFIS veröffentlichten Report von einem hohen Anschlagsrisiko in Deutschland gesprochen. Außerdem wird auf mögliche Manipulationsversuche Russlands in Bezug auf die anstehenden Europawahlen hingewiesen.

Das Risiko bleibt hoch“ 

Die zuständigen Geheimdienstexperten schätzen das Risiko für Terroranschläge in Deutschland als weiterhin sehr hoch ein. So sei Deutschland eines der gefährdetsten Länder in Europa. Neben Deutschland zählen Frankreich, Großbritannien, Spanien und Belgien zu den Ländern mit einem deutlich erhöhten Risiko. 

Der Geheimdienst verweist auch auf die deutschen Behörden. Diese gehen davon aus, dass derzeit mindestens 11.000 radikale Islamisten in der Bundesrepublik ansässig sind, unter denen sich 980 als „Gefährder“ eingestufte Personen befinden sollen. 

Als Gefährder werden in diesem Zusammenhang alle Personen bezeichnet, welche die Mittel dazu besitzen, einen Terroranschlag auszuüben.

200 Terroristen kommen bald frei

Des Weiteren sei damit zu rechnen, dass in den nächsten zwei Jahre circa 200 verurteilte Terroristen aus Gefängnissen der EU entlassen werden.

Der Geheimdienstexperte kommentiert dies wie folgt: „Man kann davon ausgehen, dass es in Gefängnissen zu einer andauernden Radikalisierung kommt“. 

Russland und die EU-Wahl

Neben einem hohen Anschlagsrisiko sieht der Geheimdienst des NATO-Staates für Deutschland eine große Bedrohung durch mutmaßliche russische Manipulationsversuche. Diese sollen sich vor allem auf die anstehende EU-Wahl am 26. Mai 2019 beziehen. Neben Deutschland seien besonders Frankreich und Italien im Visier der Manipulanten.  

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    17. März 2019 at 22:13

    Dann stimmt es also doch nicht, das Sprichwort: Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht!
    Wohl kaum ein Land hat soviel für Muslime getan, wie Deutschland – soll das jetzt der Dank sein?
    „…Risiko für Terroranschläge in Deutschland als weiterhin sehr hoch ein. So sei Deutschland eines der gefährdetsten Länder in Europa.”
    „Der Geheimdienst verweist auch auf die deutschen Behörden. Diese gehen davon aus, dass derzeit mindestens 11.000 radikale Islamisten in der Bundesrepublik ansässig sind”. ELFTAUSEND??? Das sollte bitte jemand den Grünen verständlich machen…
    Haben die Kreuzzüge wieder begonnen und wir haben es noch immer nicht bemerkt?
    Kommt Deutschland jetzt etwa auf die Liste der „unsicheren Staaten”…?

  2. Avatar

    Gotthelm Fugge

    19. März 2019 at 20:32

    Estlands Geheimdienstler zählen lt. eines von ihnen erstellten Reports 11.000 radikale Islamisten und 980 Gefährder in Deutschland, die in der Lage seien, einen Terrorangriff durchzuführen.
    Deutschland gehört 2019 damit zu den Ländern mit dem höchsten Terrorrisiko.

    Was macht man daraufhin in DE?
    Wie immer – Nichts.
    Doch:
    Die Machthaber in DE entschieden & entscheiden sich gegen ihr Volk.
    Mit nahezu 2 Mio. „Flüchtlingen” 2015.
    Sie sagen „Asyl” und geben bekannt: Jonny Walker / 01-01-2000 / Syrien.
    Das geht immerzu so weiter und so fort.
    Im Januar 2019 waren es immerhin noch 17.051 Asyl-Antragsteller.
    Forecast / a: ca. 206.000 Asylanten.
    Jedes Jahr eine neue „Flüchtlings-„Großstadt, die vom Steuerzahler finanziell auszuhalten ist
    Damit das so bleibt, versprechen uns die Koryphäen der Staats- & Asylindustrie ein lustvolles Renteneintrittsalter mit 70 Jahren.
    Oder mit noch mehr Jahren?

    Wir kennen es doch alle, aus vielen, vielen Jahren unserer gelebten Erfahrung:
    Ich nannte es das „de-Maiziere-Procedure”:
    Und auch wie immer:
    Hohle, abgedroschene, sich permanent wiederholende Sprüche & blumige Forderungen, mit großen propagandistischen Aufwand gleich Beruhigungspillen in die Luft geblasen, und immer im schrägen Konjunktiv, wissend, dass sich davon nie etwas erfüllen wird.
    Hauptsache man hat mal darüber geredet, man tut eben so als ob, und immer mit – Sollten, hätte, müßten, können, dürfen, brauchen, …

    Vollbrachte, umgesetzte Aktivitäten: Absolut NICHTS, KEINE.
    (Voll-) Verschleierungen, Absichtserklärungen, Kleinrederei, … , eben ein Zünden von Nebelkerzen, Wattebällchen-Kanonaden aus Katjuscha-Werfern.

    Das beherrschen die Herrschenden und Machtausübenden der „Repräsentativen Demokratie ” im Schleppverbund mit dem politisch-medialen Komplex meisterhaft, ganz im Stile eines Claas-Münchhausen-New-Fake-Strong-Hater-Relotius ‑SPIEGEL-Mode sind es stets die vermeintlichen Gutmenschen-Experten des Altparteienkartells, der ungekrönten Modernisierungsgewinner und Globalisierungssieger, die die Lauterkeit der menschlichen Fortschrittsentwicklung mit eben IHRER Moralmeßlatte der ach so „bunten, weltoffenen Gesellschaft” gleich einer Erbpacht beanspruchen.

    Nur „IHRE” Haltung gilt.
    Alles andere läuft unter der Rubrik „Hetze”
    Da kann noch so ein „rosafarbener Elefant im Raum stehen”, sprich, die wahrliche Realität vorliegen, sie wird halt mit der von ihnen „gottgegebenen Haltung” glatt ausgeblendet.
    Wie eben 11.000 radikale Islamisten und 980 Gefährder in DE.

    Aber Gott sei Dank sind die Zeiten einer Gazette wie die des „Neuen Deutschlands” in DE vorbei.
    NZZ, Tichys-Einblick, Tagesstimme ‚Epoch-Times, Die Achse des Guten, European, etc. beispielsweise als neue APO-Medien mit realen gesellschaftlichen Bezug und Wahrheitscharakter denn Weglassungen, Verfälschungen, Kleinreden etc. zeigen bereits sehr nachhaltig die breite Massenwirksamkeit auf.

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Deutschland

NRW: Reul will mehr auf radikalisierte Frauen und Kinder achten

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Herbert Reul): Petra Klawikowski [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen will künftig einen Fokus auf radikalisierte Frauen und Kinder legen.

Düsseldorf. – Der nordrhein-westfälische Landesinnenminister Herbert Reul fordert Maßnahmen zur Entradikalisierung von Frauen und Kindern des „Islamischen Staat“. Besonders vor der aktuellen Lage in Nordsyrien soll nun verstärkt mit Schulen und Jugendämtern kooperiert werden.

Straftaten verhindern“

Der Landesinnenminister des einwohnerstärksten deutschen Bundeslandes, Herbert Reul, erklärte gegenüber der „dpa“, dass das Hauptziel sei, zukünftige Straftaten der Islamistinnen zu verhindern: „Auf Dauer müssen wir alles daransetzen, diese Leute wieder zu entradikalisieren, damit sie keine Gefahr mehr für die Gesellschaft darstellen. 

Kampferprobten Menschen“ solle es nicht möglich sein, in Nordrhein-Westfalen straffällig zu werden. Um die Gefahr durch Kinder zu senken, soll nun zusätzlich eine Ausweitung der Zusammenarbeit vom Verfassungsschutz mit Schulen und Jugendämtern angestrebt werden, wie der „Spiegel“ berichtet.

110 Personen in IS-Gebieten

Die „Rheinische Post“ berichtet, dass sich derzeit 110 den Behörden bekannte Islamisten aus dem Bundesland in „Dschihad-Gebieten“ aufhalten sollen. Dazu zählten vor allem Syrien und der Irak. Das NRW-Innenministerium erklärte, dass laut einer aktuellen Einschätzung von weiblichen Rückkehrern auf lange Sicht „genau so große Risiken“ ausgehen würden, wie von männlichen Islamisten.

Die Kinder der Terroristen seien Opfer der Terrormiliz sowie der „Ideologie ihrer Eltern“. Laut Angaben des Ministeriums befinden sich circa 300 mit der BRD in Verbindung gebrachte Minderjährige in den genannten Kriegsgebieten. 

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Deutschland

Nazis und Faschisten”: Göring-Eckardt beschimpft AfD

Stefan Juritz

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ASDF Bild (Göring-Eckardt 2017): Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Für die Grünen-Fraktionschefin besteht die patriotische AfD zum Großteil aus „Nazis und Faschisten”. In Richtung der Wähler meint Göring-Eckardt: „Es gibt keine Entschuldigung, heute AfD zu wählen.”

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Thüringen hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, in einem Interview mit der Rheinischen Post heftig in Richtung AfD ausgeteilt. „Die AfD besteht heute, in ihrer dritten Phase nach Lucke und Petry, in weiten Teilen aus Nazis und Faschisten, die das demokratischen System abschaffen und Zwietracht säen wollen”, behauptete Göring-Eckardt am Freitag gegenüber der Zeitung.

„Echte Gefahr für unsere Demokratie”

Darüber hinaus sei die AfD „eine echte Gefahr für unsere Demokratie”. „Es muss klar sein: Es gibt keine Entschuldigung, heute AfD zu wählen – auch nicht, wenn man sich abgehängt fühlt”, so die Grünen-Politikerin in Richtung der Wähler.

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Deutschland

Seehofer (CSU) will „Gamerszene“ beobachten – und erntet Spott dafür

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Vor dem Hintergrund des Attentats in Halle will der Innenminister Horst Seehofer künftig verstärkt die „Gamerszene“ beobachten. 

Berlin/Halle. – Einige Menschen nähmen sich Videospiele „geradezu zum Vorbild“, so Seehofer. Dieser Rundumschlag des CSU-Bundesinnenministers sorgte im Internet nicht nur unter Anhängern der Szene für teils heftige Kritik.

Verdeckte Planung für einen Anschlag“

Immer wieder kocht die Debatte um Videospiele als vermeintlichen Auslöser für Gewaltakte auf. In einem Videointerview äußerte sich Horst Seehofer zu Videospielen und der „Gamerszene“. Er erklärte: „Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder potenziellen Tätern kommen aus der Gamerszene“.

Der Innenminister warf ein, dass es sich bei Videospielen in einigen Fällen auch um eine „verdeckte Planung für einen Anschlag“ handeln könne. Darum betonte er, man müsse die „Gamerszene stärker in den Blick nehmen“.

Kritik und Spott zu Seehofer- Äußerungen

Im Internet erntete Seehofer Kritik. Auf Twitter wurde ihm aufgrund seiner Äußerungen zum Spielen von Videospielen vorgeworfen, dieses unter Generalverdacht zu stellen. Gerade die Pauschalerklärung stieß dabei auf Spott und Häme. So versuchten manche Nutzer, diverse historische Ereignisse mit der

Andere versuchten die empfundene Fehleinschätzung Seehofers mit teils absurden Vergleichen ins Lächerliche zu ziehen. Ein Nutzer etwa stellte – wohl im Hinblick auf die große Verbreitung von Videospielen – fest, dass so gut wie alle Verbrecher den Konsum von Lebensmitteln gemein hätten.

Attentäter streamte Tat im Internet

Der Attentäter Stephan B. streamte seine Tat im Internet. Aufgrund der Perspektive, welche durch die Helmkamera bedingt war, sahen die Bilder teilweise denen eines Videospiels ähnlich. Stephan B. war offenbar außerdem in diversen Foren aktiv, in welchen er teilweise einschlägiges Material gepostet haben soll.

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