Trotz linker Proteste

Einladung an Universität für Meuthen bleibt bestehen

Um bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Europawahl mitzuwirken, wurde der Wirtschaftswissenschaftler und AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen von der University of Applied Sciences eingeladen.

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<p>Bild (Jörg Meuthen 2015): Robin Krahl via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2015-01-17_3813_Jörg_Meuthen_(Landesparteitag_AfD_Baden-Württemberg).jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC BY-SA 4.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Jörg Meuthen 2015): Robin Krahl via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

Frankfurt/Main. – Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ forderte die Leitung der Universität unmittelbar nach Bekanntwerden der Einladung dazu auf, Meuthen auszuladen. Nun gab der Hochschulpräsident bekannt, dass die Beschwerde nichts an der Situation ändern werde. Die frühere Fachhochschule ist mit etwa 12.000 Studenten nach der Goethe-Universität (45.000) die zweitwichtigste tertiäre Bildungseinrichtung der Mainmetropole.

„Möglichkeit, sich als Opfer zu inszenieren“

Der Präsident der Universität, Frank Dievernich, betonte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die Wichtigkeit des politischen Diskurses. So sagte er wörtlich: „Wenn wir wollen, dass in einer Demokratie die Argumente zählen, können wir nicht nur mit den Leuten reden, die uns genehm sind.“

Enthüllungen über die ÖVP

Des Weiteren gab Dievernich an, der AfD im Fall einer Ausladung lediglich dazu zu verhelfen, sich als Opfer zu inszenieren.Besonders Universitäten seien Institutionen der politischen Neutralität und des Meinungsaustausches, weswegen die Einladung bestehen bleiben wird, so der Präsident weiter.

„Vielfältiges kulturelles Alternativangebot“

Das Bündnis, welches für den offenen Brief an die Unidirektion verantwortlich ist, hat für die Zeit des Aufenthalts von Meuthen ein „vielfältiges kulturelles Alternativangebot“ angekündigt. 

Die Vorwürfe gegen den AfD-Politiker lauten auf das Vertreten einer angeblich offen rassistischen Partei mit vermeintlich antisemitischen Tendenzen sowie die ihrer Ansicht nach bewusste Einschränkung der Religionsfreiheit für Muslime. 

Auch Linksextremisten unterstützen Bündnis

„Aufstehen gegen Rassismus“ wird zum Teil von Politikern der Sozialdemokraten und den Grünen unterstützt und gefördert. Zu den Unterstützern zählt außerdem die „Interventionistische Linke“, welche als linksextrem gilt und teilweise unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Die Gruppierung gilt als maßgebliche Scharfmacherin bezüglich der gewalttätigen Ausschreitungen gegen den G20-Gipfel im Sommer 2017.

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