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Deutschland

Mehrere Festnahmen nach Anti-Terror-Razzia

Mutmaßliche Anhänger der salafistischen Szene sollen einen „islamistisch-terroristisch motivierten Anschlag“ geplant haben, um so viele „Ungläubige“ wie möglich zu töten.

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<p>Symbolbild: Polizeieinsatz / Dirk Vorderstraße [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:SEK-Einsatz_vom_Schlauchboot_(10584915235).jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Polizeieinsatz / Dirk Vorderstraße [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Frankfurt/Main. Bei einer Anti-Terror-Razzia am Freitag haben Polizisten in Hessen und Rheinland-Pfalz mehrere Männer festgenommen. Sie planten offenbar einen islamistischen Anschlag. Bei den Hauptbeschuldigten handelt es sich um einen 21-Jährigen aus Offenbach und zwei 31-jährige Brüder aus Wiesbaden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main am Freitag mit. Die Männer sollen weiters der salafistischen Szene im Rhein-Main-Gebiet angehören.

Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt

Die Verdächtigen sollen nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbeörden gemeinsam verabredet haben, einen „islamistisch-terroristisch motivierten Anschlag“ zu verüben und dabei so viele „Ungläubige“ wie möglich zu töten. Sie sollen bereits Kontakt zu verschiedenen Waffenhändlern aufgenommen haben. Außerdem hätten sie ein größeres Fahrzeug angemietet und Vermögenswerte gesammelt. Diese wollten sie für den Ankauf von Schusswaffen und die Begehung der geplanten Morde verwenden. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurde bei den Durchsuchungen umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt, darunter über 20.000 Euro Bargeld, mehrere Messer, kleinere Mengen an Drogen sowie eine Vielzahl schriftlicher Unterlagen und elektronischer Datenträger.

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Aktuell zehn Beschuldigte

Die Ermittlungen richten sich laut Staatsanwaltschaft aktuell gegen zehn Beschuldigte aus Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden und Mainz im Alter zwischen 20 und 42 Jahren. Ihnen werden Terrorismusfinanzierung und das Verabreden zu einem Verbrechen zur Last gelegt. Man wolle die Festgenommenen noch am Freitag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Frankfurt am Main vorführen. Er entscheidet letztlich über den Erlass eines Haftbefehls und die Anordnung von Untersuchungshaft.

Insgesamt waren etwa 200 Beamte des hessischen Landeskriminalamtes und weiterer Polizeidienststellen sowie Spezialeinheiten aus Hessen und anderen Bundesländern an der Razzia am Freitagmorgen beteiligt.

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