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Nach ‚Flüchtlingsstädte‘-Sager

Frankfurter Uni tilgt Professor aus System

Die Goethe-Universität in Frankfurt soll den Politikwissenschaftler Egbert Jahn nach der Aufregung um seine Äußerungen im Feber offenbar aus mehreren Verzeichnissen gestrichen haben.

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<p>Symbolbild (Goethe-Universität Frankfurt/Main):  Kiefer via <a href="https://www.flickr.com/photos/66019457@N08/14202940820">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (Goethe-Universität Frankfurt/Main): Kiefer via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Frankfurt/M. – Der renommierte Friedensforscher, dessen frühe Expertise sich auch eingehend mit der Nationalitätenfrage beschäftigte, sorgte mit seinem Vorstoß beim CDU-Werkstattgespräch zur Migrationskrise für einiges Aufsehen. Dabei forderte er die Errichtung sogenannter „Flüchtlingsstädte“ am europäischen Rand oder auf Inseln.

Universität entfernt Professor aus Verzeichnissen

Von dieser Idee erhoffte er sich damals einen sinkenden Anreiz für Migranten, den gefährlichen Weg nach Europa auf sich zu nehmen. Die im Anschluss kontrovers diskutierte Idee hat nun aber offenbar akademische Folgen für den Frankfurter Professor – der wohl mit einem Rückgang der Beliebtheit seiner Vorlesungen zu rechnen hat.

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Denn, wie die Bild berichtet, entfernte ihn die Universität trotz aufrechten Lehrvertrags sowohl aus dem Personenverzeichnis als auch seine Lehrveranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis. Allerdings wollten dem Boulevard-Blatt weder der Betroffene noch die Hochschule die Affäre kommentieren.

Wendt: „Nur linke Meinungen geduldet“

Erbost über den Vorfall war unterdessen Rainer Wendt, der Chef der Polizeigewerkschaft. Das konservative CDU-Mitglied befand sich im Februar selbst unter den Gästen der Werkstattgespräche. Scheinbar seien an der Goethe-Universität „Denk- und Meinungsfreiheit […] nicht erwünscht“. Stattdessen dulde man dort wohl „nur linke Meinungen“.

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