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Wiener Zeitung veröffentlichte Privatadresse von FPÖ-Politiker

Die zu 100% in staatlichem Besitz befindliche „Wiener Zeitung“ gab am Mittwoch in einem Beitrag die Wohnadresse des Grazer Gemeindepolitikers Heinrich Sickl (FPÖ) bekannt.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild Rathaus Graz: Anna Saini via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Graz,_Rathaus,_Bild_6.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>] / Bild Heinrich Sickl (FPÖ): © Fischer via <a href="https://www.graz.at/cms/beitrag/10308836/7772155/Fotos_Sickl_Heinrich_DI_Gemeinderat_FPOe.html">Stadt Graz</a> [honorarfrei b. Namensnennung] / Collage: Die Tagesstimme.</p>

Symbolbild Rathaus Graz: Anna Saini via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] / Bild Heinrich Sickl (FPÖ): © Fischer via Stadt Graz [honorarfrei b. Namensnennung] / Collage: Die Tagesstimme.

Graz/Wien. – Der betreffende Artikel zweier Journalisten der „Wiener Zeitung“ geht der Frage von vermeintlichen Verbindungen zwischen den Freiheitlichen und der Identitären Bewegung auf den Grund. Die Recherche erschien am Mittwochabend auf dem Online-Portal der ältesten Zeitung Österreichs, diese steht mittlerweile vollständig im Besitz der Republik.

Familienanschrift von FPÖ-Gemeinderat veröffentlicht

Dabei erwähnen die beiden Journalisten auch die Anschrift eines identitären Zentrums in Graz-Jakomini. Doch dem nicht genug – sie schreiben, dass der freiheitliche Grazer Gemeinderat Heinrich Sickl (FPÖ) dort eine Wohnung besäße. Dabei drucken sie die Anschrift im Detail ab – einschließlich der genauen Hausnummer.

Als Sickl daraufhin nach dem journalistischen Mehrwert fragt, welcher die Nennung seiner Privatadresse rechtfertige, wo er mit drei Kindern wohne, bleibt eine Reaktion zunächst aus. Erst am nächsten Morgen nimmt die Redaktion mit der Hausnummer die pikanteste Information aus dem Bericht – fünfzehn Stunden später.

Immer wieder Angriffe auf Wohnungen von Patrioten

Wie gefährlich eine solche unachtsame Adressnennung sein kann, zeigt die Geschichte wahrscheinlich linksextremer Angriffe auf Patrioten in Graz. So gab es etwa alleine im Jahr 2016 mindestens drei Anschläge auf Mitglieder der Identitären oder deren Privatwohnungen. Auch ein FPÖ-Politiker und mehrere katholische Vereine sollen damals von Gewalt gegen ihr Eigentum betroffen gewesen sein.

Noch bekannter ist das Phänomen solcher ‚Hausbesuche‘ übrigens in Deutschland. In den vergangenen Monaten verübten mutmaßliche Linksextremisten zahlreiche Angriffe auf Wohnhäuser von Politikern der patriotischen Alternative für Deutschland (AfD). Ein „Reiseführer für Krawalltouristen“ schlug derartige Adressen sogar als potenzielle Ziele für linksextreme Aktivitäten vor – Die Tagesstimme berichtete.

Linke Journalisten

Die beiden Verfasser des Artikels sind dem tendenziell linken Spektrum zuzuordnen. In der Vergangenheit fiel einer der beiden unter anderem dadurch auf, dass er „Listen“ wollte, welche Trafiken das patriotische Magazin „Info-DIREKT“ verkauften.

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