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Gesellschaft

Gelbwesten: Weniger Teilnehmer bei Protesten in Frankreich

Monika Šimić

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am

Symbolbild: Gelbwesten in Tours / Guillaume70 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Auch wenn die Beteiligung an den „Gelbwesten”-Protesten in Frankreich tendenziell sinkt, gingen in Bordeaux doppelt so viele Menschen wie noch in der Vorwoche auf die Straße.

Paris. Am vergangenen Samstang sind in Frankreich deutlich weniger Menschen zu den „Gelbwesten”-Protesten gekommen als noch in der Woche zuvor. Die Behörden zählten am frühen Nachmittag 5.600 Teilnehmer, davon 1.800 in Paris. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt noch 8.300 Demonstranten gewesen, davon 3.100 allein in der Hauptstadt. In Bordeaux gingen jedoch deutlich mehr Menschen auf die Straße.

Mehrere Festnahmen in Paris

Das Ziel ist noch immer dasselbe: soziale Gerechtigkeit und Volksabstimmungen, vor allem bei Entscheidungen zu Wirtschaftsthemen”, sagte ein 43-jähriger Demonstrant in Paris der Nachrichtenagentur AFP.

Nach schweren Ausschreitungen vor zwei Wochen hatte die Pariser Polizei auch diesmal die Champs-Elysees für die „Gelbwesten” gesperrt. Rund um das Gebäude der Nationalversammlung und um den Präsidentenpalast gab es ebenso Absperrungen. Nach eigenen Angaben nahm die Polizei 25 Menschen fest und erteilte 20 Verwarnungen wegen Protestierens auf abgesperrtem Gelände.

Zahl der Demonstranten in Bordeaux verdoppelt

Während die offiziellen Zahlen von 13.00 Uhr in Paris eine geringere Beteiligung als in der Vorwoche zeigten, nahmen an den Protesten in Bordeaux im Südwesten des Landes deutlich mehr Menschen teil. Im Vergleich zur Vorwoche beteiligten sich fast doppelt so viele Menschen an den Protesten.

In Bordeaux beobachteten Reporter von AFP, wie Baumaterial und Gummirohre in Brand gesetzt wurden. Aus dem Demonstrationszug, in dem auch Mitglieder des linksextremen „Schwarzen Blocks” marschierten, wurden am späten Nachmittag mehrere Gegenstädne auf die Polizei geworfen, wie der Standard berichtet.

Zentren mehrere Städte gesperrt

Bordeaux gilt als einer der Geburtsorte der „Gelbwesten”, die sich dort vor allem gegen die hohen Immobilienpreise richtet. Schon seit mehreren Monaten fordern die „Gelbwesten” mehr soziale Gerechtigkeit und protestieren gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron.

Neben Paris und Bordeaux sperrten diesmal auch andere Städte ihre Zentren für den Protest, darunter Avignon und Lille. Zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten kam es in Avignon. In Montpellier wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

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Gesellschaft

Interkulturelle Schulung soll bei Polizei Verständnis für Afrikaner fördern

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild: Deutscher Polizeiwagen / Bild: pexels (CC0)

Mit der Veranstaltung sollen „gegenseitige Vorbehalte“ abgebaut werden. 

München. –  Um den Umgang mit Migranten zu schulen, will die bayerische Polizei künftig den „Tag der interkulturellen Kompetenz” abhalten. In Kooperation mit dem Afrikazentrum der Uni Würzburg sollen unter anderem Rollenspielen sowie Gespräche stattfinden.

Asylwerber und Studenten aus Afrika 

Die Auszubildenden der bayerischen Polizei sollen bei genannter Veranstaltung unter anderem mit Asylsuchenden sowie Studenten aus Afrika ins Gespräch kommen.

Gerd Enkling, Leiter der Aus- und Fortbildung im Präsidium der bayerischen Bereitschaftspolizei, erklärte laut Bericht der „Jungen Freiheit“, dass derzeit Polizeieinsätze teilweise aufgrund von „kulturellen Missverständnissen“ nicht zufriedenstellend ablaufen würden. 

Mit der Veranstaltung wolle man den angehenden Polizeibeamten daher dabei helfen, sich besser in das „polizeiliche Gegenüber“ hineinversetzen zu können.

Wollen vielfältiges Bild von Afrika zeigen“

Der Literaturwissenschaftler Julien Bobineau vom Afrikazentrum der Uni Würzburg sagte zum Seminar laut „RTL“, dass man den Auszubildenden ein „differenziertes und vielfältiges Bild von Afrika“ zeigen wolle. So könnten man dann auch Vorurteile identifizieren und diese „überwinden“. 

Der „Tag der interkulturellen Kompetenz“ solle außerdem dazu beitragen, Verständnis aufzubauen. Dies geschehe beispielsweise, wenn die Teilnehmer von den Migranten hören könnten, „was sie auf der Flucht erlebt und auf sich genommen haben“. Forschungsschwerpunkt Bobineaus ist der „Kolonialrassismus“, welcher sich laut ihm unter anderem im sogenannten „Racial Profiling” von Beamten äußere.

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Gesellschaft

Schnedlitz diskutiert beim ‚Wochenblick’ über den FPÖ-Neustart

Julian Schernthaner

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ASDF Bilder: Hintergrund/Pixabay; Schnedlitz/Parlamentsdirektion Photo Simonis; Willacker/zVg; Mölzer/Wikimedia, Leila Paul, CC BY-SA 3.0 / Collage: Wochenblick

Am heutigen Dienstagabend, den 18. Februar um 18:30 Uhr diskutieren hochkarätige Gäste beim Wochenblick über die Zukunft der Freiheitlichen.

Mit einem interessanten Gast kann heute der oberösterreichische Wochenblick aufwarten. Für das hauseigene Videoportal gelang es dem Medium, keinen Geringeren als den neuen FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz zur Live-Diskussion zu gewinnen.

Schnedlitz, Mölzer, Willacker: Hochkarätige Gäste

Der 35-jährige Nationalratsabgeordnete, der für den blauen Parlamentsklub außerdem als Bereichssprecher für die Jugend dient, wird ab 18:30 Uhr auf Wochenblick.TV auftreten. Zum Gespräch über den „schweren Neustart der FPÖ” – so der Titel – bekommt er aber keine leichten Diskussionspartner: So ist Parteiurgestein und Zur Zeit-Herausgeber Andreas Mölzer als harter Knochen bekannt, der seit Jahren im Zweifelsfall auch das eigene Lager schonungslos zu kritisieren vermag.

Als dritter Gast bei der von Wochenblick-Chefredakteur Christian Seibert moderierten Sendung fungiert der Politikberater Robert Willacker. Der als Corpsstudent sozialisierte Mann sorgt seit einiger Zeit mit dem politischen Kamingespräch Kohlmarkt 4 (gemeinsam mit Christoph Pöchinger) durch seine unaufgeregte Art für Furore. Ein Auftritt beim ORF-Polit-Talk Im Zentrum im Dezember wurde durch die Lager als erfrischend aufgefasst.

Die Diskussion findet ab 18:30 Uhr auf Wochenblick.TV als Live-Stream statt und kann zudem später in der dortigen Mediathek nachgeschaut werden.

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Gesellschaft

YouTube löscht Kanal des rechten Bloggers Nick Fuentes

Stefan Juritz

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ASDF Nick Fuentes nach seiner Sperre auf YouTube. Bild: Screenshot YouTube / "Nick Fuentes BANNED"

Über 76.000 Abonnenten folgten dem jungen Kopf der US-amerikanischen „Dissident Right” auf YouTube.

Seit vergangenen Freitag ist der YouTube-Kanal „America First” des rechten Bloggers Nicholas J. Fuentes nicht mehr abrufbar. Wie der 21-Jährige, der als Kopf der jungen „Dissident Right” in den USA gilt, auf Twitter bekannt gab, sei sein Kanal „fälschlicherweise” wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen die „Hassrede”-Richtlinien von YouTube gelöscht worden.

Bereits vor wenigen Wochen hatte YouTube den Kanal, auf dem Fuentes seine Politsendung „First America” sendete, demonetarisiert und ihm damit die Möglichkeit genommen, mittels Werbung Geld zu verdienen.

„Dissident Right” gegen „Neocons”

Die sogenannte „Dissident Right” besteht aus jungen, vorwiegend in den 1990er-Jahren geborenen Rechten, die das neokonservative Establishment („Neocons”) rund um die republikanische Partei kritisieren. Fuentes selbst bezieht sich immer wieder auf paläokonservative Denker wie Paul Gottfried, Samuel Francis und Pat Buchanan. Abgelehnt werden jedoch nicht nur die „Neocons”, sondern auch die sogenannte „Alt-Right”: „Die ‘Alt-Right’ war rassistisch, atheistisch, post-amerikanisch, revolutionär und transnational. ‘America First’ ist traditionalistisch, christlich, konservativ, reformistisch und national orientiert“, wie Fuentes die Unterschiede zusammenfasst.

Mehr Informationen über Nick Fuentes und die „Dissident Right” findet man hier:

„Ideologischer Bürgerkrieg – Teil I” (Junge Freiheit)

„Ideologischer Bürgerkrieg – Teil II” (Junge Freiheit)

„Nick Fuentes, Groyper & was wir lernen können” (Roman Möseneder)

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