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Gesellschaft

Talk im Hangar 7: Linke scheuen Diskussion mit Götz Kubitschek

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Beim heutigen Talk im Hangar 7 zum Thema „Neue Rechte” nimmt auch der rechtsintellektuelle Verleger Götz Kubitschek teil. Die meisten Linken scheuen aber die Diskussion und sagten ServusTV ab.

Salzburg/Wien. Seit mehr als einer Woche beherrscht die Frage, warum der Attentäter von Christchurch dem Leiter der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ), Martin Sellner, eine Spende in Höhe von 1.500 Euro überwiesen hat, die innenpolitische Debatte.

Kubitschek als Grund für Absage

Beim heutigen Talk im Hangar 7 auf ServusTV diskutieren unter anderem Gäste wie der Verleger des Antaios-Verlags und Vordenker der Neuen Rechten, Götz Kubitschek, der Jugenkulturforscher Bernhard Heinzlmaier und der Publizist Henryk M. Broder über die Frage, wie groß die „Gefahr” sei, die von der „Neuen Rechten” angeblich ausgehe.

Probleme hat der Fernsehsender bisher allerdings damit, dezidiert linke Gäste ins Studio zu holen. Bisher sagten bereits einige Personen – wie Jutta Ditfurth und Michael Bonvalot – ab und machten dies auch auf Twitter öffentlich. Anstatt sich einem demokratischen Diskurs zu stellen, genügt es ihnen offenbar, Kubitschek öffentlich zu diffamieren.

Linke Beleidigungen statt Diskussion

Zur Diskussion eingeladen war beispielsweise auch Benjamin Opratko, Forscher am Institut für Politikwissenschaften der Uni Wien. „Servus TV wollte mich zum Hangar-Talk mit Götz Fucking Kubitschek einladen. Ich wollte lieber nicht”, schrieb er in einem Tweet. Gegenüber dem Sender begründete er seine Absage wie folgt: „(…) das ist ja noch schlimmer, als ich befürchtet hatte. Neben einem Provokateur, der seine Diskursunfähigkeit mehrmals täglich auf Twitter ausstellt, laden Sie also einen lupenreinen Faschisten ein.” Damit ist der deutsche Verleger und Rechtsintellektuelle Götz Kubitschek gemeint.

In der zweiten Antwort an den Sender steigerte sich Opratko offenbar noch weiter in seine Ängste hinein und warf Kubitschek sogar vor, Menschen in Lager stecken zu wollen: „Wenn es noch (!) ihm ginge, würden Menschen wie ich in einem Lager landen. Würden meine muslimischen und jüdischen und schwarzen Freunde in einem Lager landen.” Opratko sei „in keinster Weise” daran interessiert, „die Wahngebilde dieses Faschisten als ‚Argumente’ zu würdigen, um sie zu entkräften”.

Der neurechte Politikwissenschaftler und Antaios-Mitarbeiter Benedikt Kaiser zeigte sich von dieser Diskursverweigerung enttäuscht. „Das entspricht nicht einer vielfältigen Gesellschaft mit der nötigen Bereitschaft, dem Gegenüber mit kritischer Neugierde zu begegnen. Schade!”, antwortete Kaiser auf Twitter.

Das entspricht nicht einer vielfältigen Gesellschaft mit der nötigen Bereitschaft, dem Gegenüber mit kritischer Neugierde zu begegnen. Schade!

Am Ende liest sich ihr Tweet wie eine billige Bitte um Applaus der eigenen Blase. Das hilft unserer pluralen Gesellschaft leider nicht.— Benedikt Kaiser (@benedikt_kaiser) 2. April 2019

Heute beim Talk im Hangar 7 – „Neue Rechte: Wie groß ist die Gefahr?” um 22:15 Uhr auf ServusTV.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmüller

    4. April 2019 at 11:24

    Erbärmlich & feige ‚die links-grüne,samt „Anhang” Hetz „Allianz” gegen Patrioten!

  2. Avatar

    DieParty

    4. April 2019 at 12:56

    Die Buntnazis wissen ganz genau, daß sie die Fakten, die Broder und Kubitschek ihnen präsentieren würden, nicht widerlegen könnten. Sie würden sich bis auf die Knochen blamieren.

  3. Avatar

    Armin

    4. April 2019 at 16:06

    Der Uni-Forscher scheint wohl unter Wahnvorstellungen zu leiden!
    Und so ein Irrlicht darf seinen Müll auch noch an Studenten weitergeben. Unglaublich!

    Eine Disskusionsrunde mit Jutta Dittfurt wäre schon interessant gewesen. Aber das zeigt auch, dass man mit Links-Grünen nicht disskutieren kann. Was man ja an ihrer Jugend, den Linksterroristen der Antifa immer wieder feststellen kann!

  4. Avatar

    Jakob Sparrov

    4. April 2019 at 23:35

    4.4. 23h32 Die Schlacht ist geschlagen! Und als keine Argumente mehr auf linker Seite vorhanden waren, begannen die Bessermenschen die „Anderen” zu beschimpfen. Gelebter Sozialismus, ha, ha, ha!

  5. Avatar

    Peter Nathschläger

    5. April 2019 at 6:41

    Warum sollte man mit jemand diskutieren wollen, der selbst nicht diskutieren will, sondern (Zitat):

    Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs sondern dessen Ende als Konsensform. Nicht ein Mitreden sondern eine andere Sprache, nicht der Stehplatz im Salon sondern das Ende der Party!”

    Oder:

    Wozu sich erklären? Wozu sich auf ein Gespräch einlassen, auf eine Beteiligung einer Debatte?
    […] Nein, diese Mittel sind aufgebraucht, und von der Ernsthaftigkeit unseres Tuns wird Euch kein Wort überzeugen, sondern bloß ein Schlag ins Gesicht!”

    Beides O‑Ton Kubitschek.

    Wozu also einen Diskurs mit jemand führen, der selbst keinen Diskurs führen wil sondern nur dozieren und sich präsentieren?

    Mit Rechten kann man nicht diskutieren. Aber über sie. Denn nichts von dem, was sie wollen, ist tragfähig und mit den Menschenrechten vereinbar, auf die Europa aufbaut.

    • Avatar

      Jörg

      5. April 2019 at 7:34

      Haben Sie das Buch auch gelesen, worauf Sie sich beziehen? Dann wäre Ihnen klar, dass es Kubitschek um das Ende des „Diskurs als Konsensform” geht. Also den gegenwärtigen „Diskurs”, der in Wahrheit ein Konsens ist und keinen Widerspruch erträgt. Aber gut: Ich würde nicht erwarten, dass Linke bereit sind, Aussagen auch im Sinnzusammenhang zu lesen.

    • Avatar

      DieParty

      5. April 2019 at 10:28

      Den Satz hat er doch in der Sendung erklärt: Es geht um das Ende des buntversifften Einheitsbreis, der abweichende Meinungen nicht zulässt.

      Am geilsten war ja die Tante aus der Schweiz, die meinte, daß Gesetze nicht vom Parlament gemacht werden und daß die bösen Rääächten mit Angst Geld verdienen. Zur Zeit verdient die Heilige Greta mit der Angst vor dem angeblichen Klimawandel einen Haufen Geld. Und die GrünInnen mit dem Vertrieb von idiotischen Windrädern, die jedes Jahr zigtausend Vögel töten.

      Dann behauptete sie noch, die Räächten wollten die Gewaltenteilung abschaffen. Wir hätten sie gern gefragt, wo ihr Aufschrei blieb, als Merkill 2015 das Grundgesetz abschaffte…

      Der Heinzelmann hat zum Schluss auch noch zugegeben, daß Kubitschek weder Nazi noch Faschist ist. Hoffentlich bekommt er jetzt keinen Ärger mit der SAntifa.

  6. Avatar

    Asuncion45

    5. April 2019 at 18:34

    es ist schon enttäuschend, dass STV bei heiklen Themen immer drei gegen 1 1/2 bis zwei antreten läßt. Das ist die typische Gangart von Mainstream und dahin scheint sich STV auch zu „mausern”. Diese Konstellation war bei der Diskussion ums Impfen und nun auch bei der Diskussion um die „neue Rechte” (ohnehin schon ein Schwachsinnstitel) festzustellen. Das ist nicht die Ausgewogenheit, die ih von STV erwartet hatte.

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Gesellschaft

Analyse: Was wollen die Grauen Wölfe eigentlich?

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Seit Ausschreitungen zwischen rechtsgerichteten Türken und linksgerichteten Kurden-Gruppen und heimischen Antifa-Aktivisten vergangene Woche sind die „Grauen Wölfe” in aller Munde. Dabei wissen viele Menschen weder über deren Hintergründe noch Betätigungsfelder und Relevanz in Österreich Bescheid.

Unter den „Grauen Wölfen” – die sich selbst als „Idealisten” bezeichnen – versteht man mehrere türkisch-nationalistische Ausläufer. Dabei wird auf den Wolf als wichtiges mythologisches Tier der türkischen Ethnien verwiesen. Heute begreifen sich vor allem Anhänger der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) und der weitgehend unbedeutenden Großen Einheitspartei (BBP) darunter. Erstere aber verfügt über 50 Sitze im türkischen Parlament und befindet sich im Wahlbündnis mit der AKP von Präsident Erdogan.

Bewegte Geschichte, diverse Feindbilder

Die Ideologie der „Grauen Wölfe” ist diffus und vereint unterschiedliche nationalistische Strömungen. Neben der Einheitsbewegung aller Turkvölker zwischen Balkan und Ostasien, dem sogenannten Turanismus, finden sich vor allem islamistische und offen rechtsradikale Topoi. Die Feindbilder der Anhänger können divers sein und reichen von Kurden und Armeniern bis hin zu Israel, dem Vatikan und den USA. Einige Kritiker werfen ihnen auch eine faschistische Ausrichtung vor.

Historisch galten die „Bozkurtlar” als paramilitärischer MHP-Arm, Scharmützel und Kämpfe gegen Kurdengruppen – insbesondere solche mit sozialistischer und kommunistischer Ausrichtung – waren in den 70ern und 80ern an der Tagesordnung in der Türkei. Nach der Aufhebung eines zeitweiligen Parteiverbots mäßigte die zugehörige Partei ihren Auftritt und trat seriöser für ihre Ziele ein. Heute versteht man darunter vordergründig eine Sammelbezeichnung für ihr ideologisches Spektrum.

Zunehmende Bedeutung in türkischer Diaspora

In der Renaissance türkisch-nationalistischer Sichtweisen unter Angehörigen der türkischen Diaspora gewannen auch die „Grauen Wölfe” an Bedeutung. Sowohl der klare ideologische Vaterlandsbezug als auch die Heroisierung der einstigen Kämpfer – gerade vor dem Hintergrund des auch in den Gastländern aufkeimenden Dauer-Konflikts mit linksgerichteten Kurden-Gruppen – dürfte zur Attraktivierung beitragen. In Österreich gilt die Türkische Föderation als MHP-Sprachrohr.

Das strategische Bündnis mit der einst verfeindeten AKP spricht radikale und erzkonservative Türken aller Altersgruppen an.  Somit sind Sympathien fließend, auch bei Erdogan-Auftritten ist der unter Türkis-Blau in Österreich verbotene Wolfsgruß eine beliebte Geste. Seit geraumer Zeit versuchen „Graue Wölfe”-Sympathisanten sich in Parteien und Zivilgesellschaft zu betätigen – sowohl in Österreich als auch in Deutschland kam und kommt es in der Folge zu unwahrscheinlichen Bündnissen.

Zweckbündnisse zu linken Parteien

Viele vaterländisch denkende Türken unterstützen die AKP oder MHP samt „Grauer Wölfe”. Gleichzeitig bevorzugen sie hierzulande Parteien, die eigenen Wertvorstellungen diametral gegenüber stehen. Da sich linke Politik aber für die Belange der Migranten einsetzt, kommt es zu Zweckbündnissen. Die Parteien stellen Kandidaten aus der Community auf – und gewinnen dafür an Stimmgewicht: das Prinzip der „ethnischen Wahl”. Sehen sich linke Kurden den Grünen oder der KPÖ näher, ist es bei nationalen Türken die SPÖ.

Auf derartige Seilschaften wies bereits der weit links stehende Publizist Thomas Rammerstorfer in mehreren Beiträgen auf seiner Homepage hin. Demnach soll im Linzer „Graue Wölfe”-Hauptquartier sogar das Bild der SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hängen. Diese ist zwar selbst für keine Nähe bekannt – der Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger geriet aber immer wieder aufgrund mutmaßlicher Verbindungen in die Kritik. Radikale Türken nahmen dort an SPÖ-Veranstaltungen teil – und umgekehrt.

Heimische Politiker wegen angeblicher Nähe in der Kritik

Erst nach einem Eklat über einen Wolfsgruß in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen flog der umstrittene Verein „Avrasya” aus dem Linzer Integrationsbeirat. Dass es sich dabei um keine örtliche Besonderheit handelt, zeigt ein Pressespiegel der vergangenen Jahre. Vor einigen Jahren wurden etwa mutmaßliche Verbindungen des Ex-SPÖ-Ersatz-Bundesrats Hasan Duran in Tirol zu den „Grauen Wölfen” publik. Aber auch Vertreter anderer Parteien stießen immer wieder an den „Grauen Wölfe” an.

Kurz vor der Gemeindewahl 2018 leistete sich die Innsbrucks Alt-Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer einen Wahlkampfauftritt bei einem angeblich „Graue Wölfe”-nahen Kulturverein. Sie selbst trat für die ÖVP-Abspaltung „Für Innsbruck” an. Im Feber 2019 wollte Rammerstorfer sogar wissen, dass eine Salzburger FPÖ-Kandidatin auf Facebook mit der „Creme de la Creme der hiesigen grauen Wölfe” befreundet sei. Die Tagesstimme berichtete über den Eklat um türkische Wahlwerbung im Umfeld der Frau.

Einfluss auf die Jugend in Vereinen

Aber nicht nur in der Politik finden sich immer wieder Schlagzeilen rund um den Einfluss der „Grauen Wölfe”. Kurz nachdem das Nachstellen einer Schlachtszene mit jungen Kindern einer Moschee der AKP-nahen ATIB publik wurde, thematisierte das linke Wiener Stadtmagazin Falter das Zeigen des Wolfsgrußes in Wiener Koranschulen und weiteren religiös-kuturellen Vereinen.

Die Tagesstimme recherchierte daraufhin weiter und stieß auf eine Kampfsport-Schule, wo Sympathisanten der „Grauen Wölfe” mit jungen Kindern trainierten. Obwohl das Gym abstritt, dass die Ideologie im Training präsent gewesen sei, waren auf Fotos Kinder zu sehen, die den Wolfsgruß in der Sporthalle zeigen.

Kritiker auf beiden Seiten des Spektrums

Ebenso divers wie jene, denen ein Naheverhältnis zum politischen Wählerpotential im besagten Umfeld nachgesagt wird, sind auch deren Kritiker. Neben Rammerstorfer traten kürzlich auch andere Personen aus dem linken Spektrum als Kritiker auf. Darunter befanden sich sowohl der umstrittene Politologe und mutmaßliche Denkmalschänder Thomas Schmidinger von der Uni Wien sowie die frühere Grünen-Politikerin Berîvan Aslan, die ihrerseits aufseiten der Kurden-Demo auftrat.

Gleichzeitig ärgern sich auch freiheitliche Politiker regelmäßig über die Umtriebe. So kritisierte etwa der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp im Vorjahr das angebliche Auftreten des Wolfsgrußes bei Busfahrern der Wiener Linien. Und nach der Absage eines Konzerts im Dunstkreis der „Grauen Wölfe” monierte der blaue Tiroler Landesparteichef Markus Abwerzger, man dürfe auch künftig „radikalen türkischen Nationalisten in Innsbruck keine Bühne bieten”.

Irgendwo dazwischen stammte wiederum die Kritik von Ex-Grünen- und Ex-ÖVP-Politiker Efgani Dönmez her. Dieser empfahl türkischen Nationalisten bereits vor einigen Jahren ein „One-Way-Ticket” in die Türkei.


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Wien: „Graue Wölfe” attackierten erneut Kurden und Antifa (26.06.2020)

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Gesellschaft

Versuchter Totschlag: Razzien und Festnahme in der linksextremen Szene

Stefan Juritz

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am

Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit dem brutalen Antifa-Überfall auf den rechten Gewerkschafter Andreas Ziegler in Stuttgart.

Stuttgart. – Laut Medienberichten hat die Polizei am Donnerstagmorgen mehrere Razzien in Baden-Württemberg durchgeführt. Demzufolge durchsuchten mehrere Hundert Polizisten insgesamt neun Objekte in sieben verschiedenen Städten. Wie die Stuttgarter Nachrichten und Tag24 berichten, beschlagnahmten die Ermittler Beweismaterial und nahmen einen 21-jährigen Mann fest. Gegen den Tatverdächtigen bestehe ein Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag.

Brutaler Antifa-Angriff auf Andreas Ziegler

Hintergrund der Polizei-Aktion ist ein brutaler Antifa-Angriff auf einen Daimler-Betriebsrat. Am 16. Mai hatten etwa 50 vermummte Linksextreme den rechten Gewerkschafter Andreas Ziegler und zwei seiner Begleiter mit Schlägen, Tritten und Pfefferspray attackiert. Laut Augenzeugenberichten soll dem am Boden liegenden Ziegler sogar eine Gaspistole an den Kopf gehalten und abgedrückt worden sein. Der 54-Jährige war bei dem Antifa-Angriff so schwer verletzt worden, dass er in Lebensgefahr schwebte. Erst einen Monat nach der Attacke konnten die Ärzte ihn aus dem künstlichen Tiefschlaf holen.

FREILICH dokumentiert linke Gewalt

Damit  linksextreme Gewalttaten wie diese künftig auch umfassend dokumentiert werden, hat FREILICH am Mittwoch eine neue Homepage (www.linke-gewalt.info) präsentiert. Auf dieser Seite werden ab sofort linksextreme Fälle aus Österreich und Deutschland gesammelt. Diese sachliche Aufarbeitung ist notwendig, damit ein öffentliches Bewusstsein für das ausufernde Problem Linksextremismus entstehen kann. Denn noch immer wird Linksextremismus von Verantwortungsträgern in Medien und Politik als „aufgebauschtes Problem“ verharmlost oder als „friedlicher Aktivismus“ geleugnet.


Die Plattform Linke Gewalt bietet die Basis für die wissenschaftliche und politische Aufarbeitung linksextremer Straftaten und schafft ein öffentliches Bewusstsein für den ausufernden Linksextremismus.  Wenn Sie diese wichtige Arbeit unterstützen möchten, helfen Sie uns mit einer einmaligen oder monatlichen Spende:

 

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Gesellschaft

PKK-Hetzschriften”: FPÖ-Kritik an Förderungen für linken Verlag

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Der Wiener Mandelbaum Verlag vertreibt Bücher eines in Deutschland verbotenen PKK-Verlags und erhält offenbar Förderungen vom Bundeskanzleramt und der Stadt Wien. Kritik kommt vom Wiener FPÖ-Abgeordneten Leo Kohlbauer.

Wien. – Der Mandelbaum Verlag ist ein linker Verlag mit Sitz in der Wipplingerstraße. Im selben Gebäude befindet sich weiters das w23, welches beispielsweise Gruppen wie der Rosa Antifa Wien Räumlichkeiten bereitstellt. Doch auch das Verlagsprogramm zeigt mehr als nur eine räumliche Nähe zur radikalen Linken: Der Mandelbaum Verlag gibt etwa gemeinsam mit dem aus der Antifa-Szene stammenden Münchner Unrast Verlag die Edition Mezopotamya heraus. Dort werden Werke aus dem seit Februar 2019 in Deutschland verbotenen kurdischen Mezopotamien Verlag veröffentlicht. Der Verlag war von den deutschen Behörden als Teilorganisation der bereits seit 1993 verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) eingestuft worden. Das deutsche Innenministerium sah es nämlich als erwiesen an, dass der Geschäftsbetrieb des Verlags allein der Aufrechterhaltung des organisatorischen Zusammenhalts der PKK diene.

Linker Verlag mit staatlichen Förderungen

Unter den bisher veröffentlichten Werken der Edition Mezopotamya finden sich u.a. drei Bücher des PKK-Gründers Abdullah Öcalan, der auf der Homepage des Mandelbaum Verlags als „Vordenker und wichtigster politischer Repräsentant der kurdischen Freiheitsbewegung” bezeichnet wird. Dass es sich bei der PKK um eine militante Untergrundorganisation handelt, die für zahlreiche tödliche Terroranschläge verantwortlich ist und von der EU als Terrororganisation eingestuft, findet hingegen keine Erwähnung.

Dessen ungeachtet wird der Mandelbaum Verlag laut eigenen Angaben im Rahmen der Kunstförderung des Bundeskanzleramtes unterstützt; für einzelne Buchprojekte zudem von der Kulturabteilung der Stadt Wien, dem Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus und dem Zukunftsfonds der Republik Österreich.

FPÖ-Kohlbauer: Stadt Wien fördert Verlag von „PKK-Hetzschriften”

Die freiheitliche Nachrichtenseite Unzensuriert berichtete am Dienstagvormittag darüber. Stunden später reagierte der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete Leo Kohlbauer. „In Deutschland wird der Verlag dieser offenbar problematischen Schriften bundesweit verboten, in Wien mit Steuergeld gefördert. Das muss man erst einmal sickern lassen“, zeigte er sich in einer Aussendung erbost. Da der Mandelbaum Verlag sich nach eigenen Angaben durch Spenden finanziert, will der Freiheitliche nun wissen, ob auch staatliche Gelder geflossen sind. „Die FPÖ wird jetzt genau nachschauen, ob auch die MA7 und die Regierung Kurz gespendet haben, um die Ausbreitung der Konflikte radikaler Kurden in Wien weiter zu fördern“, kündigte Kohlbauer an.


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