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Deutschland

BKA-Chef relativiert hohe Zahl ausländischer Tatverdächtiger

Joshua Hahn

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Bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2018 bestritt der Chef des BKA, Holger Münch, eine höhere Kriminalitätsrate unter Migranten.

Berlin. – Wie in der PKS für das letzte Jahr festgehalten ist, haben 30,5 Prozent aller Tatverdächtigen keinen deutschen Ausweis. Münch spricht von „statistischen Verzerrungseffekten“.

„Zuwanderer nicht krimineller als Deutsche“

Wie „n-tv“ berichtet, sind Zuwanderer laut dem Chef des BKA nicht krimineller als Deutsche. Der hohe Anteil an ausländischen Tatverdächtigen sei vor allem auf statistische Verzerrungseffekte zurückzuführen.

Unter den genannten Prozentsatz von 30,5% fallen jegliche Personen, welche keinen deutschen Pass besitzen. Tatverdächtige, welche explizit unter die Gruppe der Zuwanderer fallen, haben einen 8,5 prozentigen Anteil an der Statistik. 

Holger Münch rechtfertigte seine These, Zuwanderer seien im Endeffekt nicht krimineller als Deutsche damit, dass demographische Merkmale nicht berücksichtigt würden. Weil sich unter den Migranten überdurchschnittlich viele junge Männer befinden, würde dies das Ergebnis verfälschen. 

Der „Bild“ gegenüber kommentierte Münch seine Aussage mit den Worten: „Denn junge Männer mit einem geringeren Bildungsstatus und wenig Einkommenschancen werden generell häufiger kriminell – und der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe ist unter Zuwanderern besonders hoch.“

Seehofer (CSU): „Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt“

Der Innenminister sprach bei der Pressekonferenz der PKS das „subjektive Fehlempfinden“ der Bevölkerung an. So gäbe es entgegen der Wahrnehmung der Öffentlichkeit einen Kriminalitätsrückgang. 

Der Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter kritisiert diese Behauptungen scharf und betont, dass in der Statistik lediglich die Straftaten erfassen würden, welche „die Polizei im vergangenen Jahr aus ihrer Sicht zu Ende bearbeitet hat“. Gegenüber Phoenix spricht Fiedler deshalb von einer inkorrekten Wiedergabe der tatsächlichen Kriminalität. Dies berichtet die „Bild“.

AfD kritisiert Seehofer scharf

Scharfe Kritik an den Aussagen Seehofers übte der AfD-Abgeordnete Gottfried Curio im Bundestag. „Wenn Bürger immer mehr Pfefferspray mit sich führen, ist Deutschland dann sicherer geworden? Wenn immer mehr Menschen in No-Go-Areas nicht wagen hineinzugehen und das dann zum Rückgang der Kriminalität führt, dann ist das vorauseilende Risikovermeidung wegen bereits herrschender Kriminalität und geht auf Kosten des Lebensraums der Bürger. Das ist staatliches Totalversagen“, so Curio.

Es sei kein Wunder, dass das Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung zunehme: „Wer eine Hochrisikogruppe junger Männer aus Kulturen erlernter Gewaltbereitschaft und Frauenverachtung ohne jede Not“ millionenfach ins Land hole, „der handelt verantwortungslos“, kritisierte der AfD-Politiker.

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