Connect with us

Deutschland

Ex-Verfassungsschutzpräsident kritisiert deutsche Flüchtlingspolitik

Monika Šimić

Published

on

„Ich sehe in anderen Kontinenten, im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika eine große Flüchtlingsflut, die Europa und Deutschland bedroht“, so Maaßen.

Berlin. In einem Interview mit dem ungarischen Fernsehsender M1 kritisierte Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen die deutsche Flüchtlingspolitik. Es bestehe nach wie vor großer „Einwanderungsdruck“ nach Europa und Deutschland vom Nahen Osten und von Afrika. Die notwendigen Vorkehrungen, um diesen Druck zu minimieren, seien nicht getroffen worden, so Maaßen in dem Interview.

Große „Flüchtlingsflut“

Mit Blick auf den Beginn der Flüchtlingskrise 2015 erklärte Maaßen, ihm sei damals bereits klar gewesen, dass eine derart große Zahl von Menschen nicht ohne Weiteres in Deutschland integriert werden könne. Die „Schleuse“ sei auch jetzt noch offen, obwohl nun weniger Menschen kämen. „Ich sehe in anderen Kontinenten, im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika eine große Flüchtlingsflut, die Europa und Deutschland bedroht“, so Maaßen.

Kritik an Grenzbehörden

Nach eigenen Worten befürchtet der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes eine Zunahme der Flüchtlingszahlen. Er sehe mit großer Sorge, dass im Verlauf dieses Jahres oder im nächsten Jahr wesentlich mehr Menschen nach Deutschland kommen könnten. Er könne nicht erkennen, dass der Schutz der EU-Außengrenzen funktioniere. Ebenso wenig sehe er, dass die EU-Grenzschutzagentur Frontex sowie die nationalen Grenzbehörden Maßnahmen ergriffen hätten. Man müsse grundsätzlich sagen, dass man die Außengrenzen Europas verteidigen sollte. „Das bedeutet, dass nur diejenigen zu uns nach Europa und Deutschland kommen sollten, die wirklich Asyl brauchen, und ein Recht haben, hier zu bleiben. Und nicht diejenigen, die vor Armut flüchten.“

Maaßen war im November 2018 von Bundesinnenminister Horst Seehofer in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden. Zuvor hatten seine Äußerungen über die Ausschreitungen in Chemnitz Ende August 2018 zu einer erheblichen Kontroverse innerhalb der Bundesregierung geführt.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Carolus

    13. April 2019 at 15:49

    Im Original: https://youtu.be/kvUak6QFocQ Interview mit Hans-Georg Maaßen (8.4.  25 min)

  2. Avatar

    Maria

    14. April 2019 at 5:31

    Selbst wenn jedwede weiterer Zustrom aus der Dritten Welt von heute auf morgen versiegen würde, würde Deutschland dennoch mittelfristig zu einer muslimisch-afrikanischen Mehrheitsgesellschaft. Dafür würden allein die höheren Geburtenraten der Migranten, die schon im Lande sind, sorgen. Verstärkend zu den höheren Geburtenraten pro Frau kommt noch hinzu, dass die „bio-deutsche“ Bevölkerung extrem überaltert ist, und es nur noch relativ wenige Deutsche im typischen Elternalter gibt, während die migrantische, insbesondere die muslimische Bevölkerung extrem jung ist, die meisten im typischen Elternabend.

  3. Avatar

    Peter Lüdin

    16. April 2019 at 22:28

    Nach wie vor kurz gefasst: alles bleibt wie es ist und Konsequenzen gibt es ohnehin nicht. Dumm an der ganzen Sache ist nur, dass der ganze Asylschwachsinn der arbeitende Bürger weiterhin mit seinen Steuern finanzieren muss.

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply

Beliebt