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„Rettungsschiff Alan Kurdi“

Deutschland nimmt die meisten Migranten auf

Die Länder Malta und Italien weigerten sich, das „Rettungsschiff Alan Kurdi“ anlegen zu lassen und riegelten ihre Häfen ab. Längere Zeit war unklar, was mit den Menschen an Bord passiert. Nun erklärten sich insgesamt vier EU-Länder bereit, die Migranten an Bord aufzunehmen.

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<p>Symbolbild: Irish Defence Forces [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LE_Eithne_Operation_Triton.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild: Irish Defence Forces [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Berlin. – Die vier aufnahmewilligen Länder sind Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Portugal. Der Großteil der Migranten wird an die ersten beiden Länder verteilt.

„Malta kann diese Last nicht mehr tragen“

In einer Pressemitteilung der maltesischen Regierung bedankte sie sich bei den aufnahmebereiten Ländern, die Last für Malta sei einfach zu groß. Wörtlich heißt es: „Wieder einmal war das kleinste unter den EU-Ländern sinnlosem Druck zur Lösung eines Falles ausgesetzt, der weder in seiner Verantwortung, noch in seiner Kompetenz liegt. Es wurde eine Lösung gefunden, um zu verhindern, dass sich die Lage noch mehr verschlechtert. Malta kann diese Last nicht mehr tragen.“

Enthüllungen über die ÖVP

Im vorletzten Jahr zeigte die „Junge Freiheit“ in einer Dokumentation, wie dramatisch sich die Lage auf Malta entwickelt hat. 

62 Migranten an Bord der „Alan Kurdi“

An Bord des Schiffes der deutschen NGO „Sea-Eye“ befinden sich 62 Migranten. Den größten Teil nehmen nun die Länder Frankreich und Deutschland auf. Mit 22 Personen liegt Deutschland am weitesten vorne. Frankreich nimmt 20 Menschen auf, der Rest wird auf die anderen beiden genannten Länder verteilt. 

Der französische Innenminister Christophe Castaner betont, dass die Handlung aus Solidarität zu den Migranten geschieht. Wie die „Welt“ berichtet, solle so den sich auf dem Schiff befindenden Personen ermöglicht werden, in Valletta an Land zu gehen.

Streit um nächstgelegenen Hafen

Aufgrund eines medizinischen Notfalls war die Lage an Bord laut einem Sprecher der NGO zuletzt „angespannt“. Mit einem Hubschrauber wurde die Person jedoch zeitnah evakuiert.Verweigert wurde dem Schiff die Einfahrt in den maltesischen Hafen, weil der nächstgelegene Hafen am Rettungsort nahe Tunesien, nicht angesteuert wurde.

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