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Freiheitliche Studenten gehen mit Doppelspitze in ÖH-Wahl

Das RFS-Spitzenduo will sich vor allem für Familienpolitik und „genderfreie Wissenschaft“ an den Universitäten einsetzen.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild Gebäude Universität Wien: Alexander Johmann from Freiburg im Breisgau, Germany [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Universitaet_Wien_Hauptgebaeude_Facade_7.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten] Bild Schraml und Heim: © Ring Freiheitlicher Studenten / Collage: Die Tagesstimme</p>

Bild Gebäude Universität Wien: Alexander Johmann from Freiburg im Breisgau, Germany [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten] Bild Schraml und Heim: © Ring Freiheitlicher Studenten / Collage: Die Tagesstimme

Wien. – Bei der kommenden ÖH-Wahl, die von 27. – 29. Mai 2019 stattfindet, wird der patriotische und FPÖ-nahe Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) von der WU-Studentin Tatjana Schraml und dem Politikwissenschaft-Studenten Lukas Heim angeführt.

Familienpolitik und „genderfreie Wissenschaft“

Laut RFS-Aussendung liegen die Schwerpunkte der beiden 23-jährigen Studenten „im Bereich der Familienpolitik und im Einsatz für eine genderfreie Wissenschaft“.

„Wir wollen die ÖH verändern – der RFS machts möglich! Mit deiner Stimme bringen wir Transparenz und eine serviceorientierte Studentenpolitik in die Hochschülerschaft,“ erklärt Heim in der Aussendung.

Gegen ÖH-Pflichtmitgliedschaft

Auf der Homepage www.rfs.at findet sich das Programm der freiheitlichen Studenten. Darin heißt es etwa, dass der RFS sich gegen (Links-)Extremismus innerhalb der ÖH stark macht, die „ÖH-Gesellschaftspolitik“ ablehnt und „durch eine unpolitische, neutrale Servicepolitik“ ersetzen möchte.

Im Punkt „Soziale Absicherung für Studenten“ fordert der RFS eine „Ausweitung der Studienbeihilfe inklusive einer jährlichen Inflationsanpassung“. Darüber hinhaus wünschen sich die Freiheitlichen eine „umfangreiche Betreuung von Studenten mit Kind“ und Universitätskindergärten in Campus-Nähe.

Ablehnend stehen die blauen Studenten hingegen der ÖH-Pflichtmitgliedschaft für Studenten gegenüber. Stattdessen fordert man „die Einrichtung einer Interessenvertretung mit freiwilliger Mitgliedschaft“.
(Das gesamte RFS-Programm hier).

Wahl von 27.-29. Mai 2019

Die ÖH-Bundesvertretung besitzt insgesamt 55 Mandate und wird alle zwei Jahre direkt von den Studenten gewählt. Bei der vergangenen ÖH-Wahl erreichte die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft (AG) mit 15 Mandaten Platz eins. Dahinter kommen der SPÖ-nahe Verband sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ) und die Liste Grüne & Alternative Student_innen (GRAS) mit 12 bzw. 9 Mandaten. Die Exekutive der ÖH-Bundesvertretung besteht momentan aus VSStÖ, GRAS und der Fachschaftslisten Österreich (FLÖ). Der RFS hält derzeit bei einem Bundesmandat.

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