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Spanien

Sozialisten siegen bei Parlamentswahl

Das erste Mal seit elf Jahren haben die Sozialisten wieder die spanische Parlamentswahl gewonnen. Für eine Koalition mit der linkspopulistischen Podemos fehlt jedoch die absolute Mehrheit.

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<p>Der sozialistische Parteichef Pedro Sanchez: Rodrigo Ponce de León / El diario [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/es/deed.en">CC BY-SA 3.0 es</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pedro-Sanchez-congreso-PSOE_EDIIMA20170618_0312_21.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Der sozialistische Parteichef Pedro Sanchez: Rodrigo Ponce de León / El diario [CC BY-SA 3.0 es], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Madrid. – In Spanien haben die Sozialisten die Parlamentswahl mit 29 Prozent deutlich gewonnen. Gegenüber der letzten Wahl konnte sich die PSOE stark verbessern und die Anzahl ihrer Mandate von 85 auf 123 erhöhen.

Schwierige Regierungsbildung

Da die Sozialisten über keine absolute Mehrheit im Parlament verfügen, muss sich Parteichef Pedro Sánchez noch um Koalitionspartner kümmern. Infrage käme dafür beispielsweise ein Bündnis mit der linkspopulistischen Unidas Podemos. Doch weil Podemus statt 71 nur noch über 42 Mandate verfügt, brauchen die beiden Linksparteien noch kleineren Gruppen wie die baskischen oder katalanischen Nationalisten für eine absolute Mehrheit.

VOX schafft Einzug ins Parlament

Enttäuschend war das Ergebnis hingegen für die christdemokratische Partido Popular (PP) – die bisher stärkste Fraktion kam nur auf 16,7 Prozent der Stimmen und hält damit nur noch bei 66 Mandaten. Hinzugewinnen konnte zwar die rechtsliberale Ciudadanos, doch mit 57 Sitzen blieb man auch hier hinter den Erwartungen.

Ein Erfolgserlebnis gab es hingegen für die national-konservative VOX. Sie schaffte mit 10,3 Prozent bzw 24 Mandaten den Einzug ins Parlament.

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