Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

In mehreren Städten: Ausschreitungen bei Demonstrationen zum 1. Mai

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Symbolbild: Pixabay [CC0]

Dem Deutschen Gewerkschaftsbund zufolge waren in Deutschland insgesamt 380.000 Menschen im Rahmen von Demonstrationen zum „Tag der Arbeit“ auf der Straße. Bei mehreren Demonstrationen kam es zu Ausschreitungen durch Linksextreme.

Stuttgart/Duisburg. – Vor allem in der baden-württembergischen Hauptstadt kam es zu Zusammenstößen von linken Demonstrationsteilnehmern und der Polizei. Aber auch in Duisburg und Erfurt kam es zu Zwischenfällen zwischen linksgerichteten Demonstranten und Exekutivbeamten.

Ausschreitungen bei linksextremer „Revolutionärer 1. Mai Demo“

Wie die „Stuttgarter-Zeitung“ berichtet, wurde bei den Übergriffen der Demonstranten eine Polizistin verletzt. Laut der Polizei handelte es sich bei den Angreifern um „Aktivisten der linken Szene“. Nachdem die Polizisten zuerst mit Pyrotechnik beworfen worden sind, wurden sie danach offenbar „auf Kommando“ von den Teilnehmern der Demonstration angegriffen.

Seitens der linken Demonstranten kam es zu Tritten gegen die Polizisten sowie Hiebe mit Fahnenstangen. Durch den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gelang es den Beamten schließlich, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Trotz der Ausschreitungen wurde die Demonstration nicht aufgelöst, sondern wie geplant fortgesetzt.

Duisburg: Demonstranten liefern sich Scharmützel mit Polizei

Auch in Duisburg kam es zu Spannungen. Nachdem die Polizei versuchte, die Teilnehmer einer rechten Demo von den Gegendemonstranten abzuschirmen, wurde diese von rund 200 linken Demonstrationsteilnehmern attackiert. Auch der Veranstalter der Demonstration, das Bündnis „RiseUp“, sprach von „massiver Gewalt“. Diese sei einem Sprecher zufolge jedoch von der Polizei ausgegangen.

Die Polizei reagierte gelassen und erklärte, dass sie den Verfassungsauftrag habe, „friedliche und nicht verbotene Demonstrationen zu schützen – und zwar unparteiisch und unabhängig vom Thema der Versammlung“.  In Erfurt musste die Polizei ebenfalls mit Pfefferspray eingreifen, als linke Demonstranten versuchten, zur Strecke einer AfD-Demo zu laufen, wie die „Welt“ berichtet.

Linker Rand mobilisierte zu Veranstaltung

Das Bündnis „RiseUp Duisburg” ist laut Eigenangaben ein „Jugendbündnis gegen Rechts“. Bei näherem Betrachten fällt allerdings auf, dass sich dessen Schulterschlüsse offenbar bis hin Kräften des linken Randes strecken dürften. So mobilisierte zu dieser Demo auch das Aktionsbündnis Köln gegen rechts, in dem sich etwa auch die vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestufte Interventionistische Linke (IL) organisiert.

Die linke Veranstaltung bot im Vorfeld ein Rahmenprogramm, etwa ein Kunstmarkt im März, dessen Erlöse direkt an die linksradikale „Rise Up”-Gruppierung gingen. Am vergangenen Freitag fand ein Aktionstraining unter dem Titel „Vom zivilen Ungehorsam bis Aktionsplanung” in Räumlichkeiten des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) statt.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Klicken zum Kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Erster Fall bestätigt: Coronavirus erreicht Wien

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Ein älterer Mann wurde positiv auf das Virus getestet und befindet sich nun auf der Isolierstation der Rudolfstiftung.

Wien. – In der österreichischen Bundeshauptstadt gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Das gab laut übereinstimmenden Medienberichten das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Donnerstagvormittag bekannt.

Neue Details zu Mittag

Laut ersten Angaben sei ein 72-jähriger Mann positiv auf die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet worden. Demnach soll sich der Mann aktuell auf der Isolierstation der Rudolfstiftung in Wien-Landstraße befinden. Es werde daran gearbeitet, ihn ins Kaiser-Franz-Josef-Spital zu verlegen, berichtete der ORF.

Weitere Informationen sollen zu Mittag in einem Pressegespräch im Wiener Rathaus bekanntgegeben werden.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Coronavirus: Heereskommandant befiehlt Urlaub in der Heimat

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Mit einem Befehl sorgt derzeit der Generalleutnant Franz Reißner für Aufsehen: Heimische Soldaten im Auslandseinsatz müssen wegen des Coronavirus ihren Sonderurlaub in Österreich verbringen. 

Wien. – Wie Vorarlberg Online unter Berufung auf ein der APA vorliegendes Papier berichtet, ist die Anordnung eine „präventive Maßnahme zum Schutz der österreichischen Soldaten”. Das Ansteckungsrisiko solle so jedenfalls auf einem „möglichst niedrigen Niveau” gehalten werden.

Direktflüge und Urlaub nur in Österreich

Dem Befehl zufolge ist „die Konsumation des Sonderurlaubes während des Auslandseinsatzes […] bis auf weiteres auf das österreichische Staatsgebiet beschränkt”. Außerdem sollen Soldaten, wenn sie nach Hause reisen „nach Möglichkeit nur Direktflüge” nützen.

Die Anordnung ist wohl auch eine Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus auf immer mehr Länder. Denn Italien als beliebtes Reiseland der Österreicher ist nämlich sogar jenes Land in Europa mit den meisten Infizierten (über 400) und Toten (elf).

Knapp 800 Soldaten im Auslandseinsatz

Insgesamt betrifft die Anordnung keinen besonders großen Personenkreis. Nach Informationen auf der Homepage des Bundesheeres befanden sich im Jänner 774 Soldaten im Auslandseinsatz in 13 verschiedenen Missionen. Die weitaus größten Kontingente befinden sich demnach im Kosovo (342), in Bosnien-Herzegowina (193) und im Libanon (184). Ihre Zuständigkeit ist in der Regel die Sicherung des Friedens in der jeweiligen Region, die Beteiligung an offensiven Einsätzen stünde im Widerspruch zur Neutralität.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Deutschland: Menschen gegenüber Medien immer misstrauischer

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Eine Langzeitstudie der Johannes-Guttenberg-Universität in Mainz fand heraus, dass die Deutschen immer unzufriedener mit der Berichterstattung etablierter Medien sind.

Mainz. – Wie die Junge Freiheit berichtet, gaben 28 Prozent der Befragten an, den Medien zu misstrauen. Das ist ein weiterer Anstieg gegenüber der letzten Jahre, 2016 und 2018 waren es noch 22 Prozent, dazwischen 2017 immerhin auch 17 Prozent. Die Tendenz ist auch über einen längeren Zeitraum ansteigend: Noch vor zwölf Jahren waren nur neun Prozent dieser Ansicht.

Polarisierung bei Vertrauen in Medien

Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass beim Vertrauen in die Medien eine Zuspitzung in beide Richtungen stattfindet. Denn die Gruppe derjenigen, welche eine Zwischenposition einnehmen, schrumpfte gegenüber allen sechs früheren Umfragen. Die Studienautoren schließen, dass sich „immer Menschen angesichts einer sich immer weiter polarisierenden Debattenkultur” veranlasst sähen, eigene Positionen zu beziehen.

Wirklich gebrochen ist die Deutungsmacht vieler Mainstream-Medien dennoch nicht. Denn mehr als zwei Drittel gaben an, den Informationen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu vertrauen. Weitaus weniger Menschen glauben demgegenüber, was sie in Boulevardzeitungen lesen. Immerhin fast jeder fünfte Bürger (18 Prozent)  wirft den etablierten Medien vor, die Bevölkerung „systematisch zu belügen. 58 Prozent weisen diesen Vorwurf aber zurück.

Zweifel an Berichterstattung über AfD und Islam

Interessant sind hier aber vor allem die Detailergebnisse – und zwar darüber, welche Art von Berichterstattung in Zweifel steht. Denn etwa ein Drittel der Menschen vertraut der Berichterstattung über die AfD nicht. In ähnlicher Höhe (30 Prozent) glauben die Menschen, dass die Leitmedien zum Thema Islam nicht ganz die Wahrheit sagen.

Die Studienautoren sprechen davon, dass es einen durchaus relevanten Kern an Kritikern gebe, der „etabliert Medien pauschal verurteilt”, dieser wachse weiter an. Der Großteil der mit dem medialen Status quo unzufriedenen personen sehe sich politisch vor allem im patriotischen Spektrum.

Es sind diese Feststellungen, welche die wichtige Rolle unabhängiger, kritischer, patriotischer Medien belegen. Es ist unser Anspruch, jene Lücken zu schließen, welche die herkömmliche Berichterstattung offen lässt. Nur wenn mündige Bürger alle Informationen und Standpunkte einholen können, ist eine Zukunft möglich, in der Patrioten wieder mediales Vertrauen schöpfen können. Wer uns bei dieser wichtigen Arbeit unter die Arme greifen will, kann »hier Unterstützer werden«

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Werbung

Beliebt