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„Schwarze Stunde“

AfD sagt Veranstaltungen wegen Morddrohungen ab

Immer wieder musste die AfD Veranstaltungen verschieben oder gar absagen, weil beispielsweise spontan die Vermieter absagten. Nun musste die Alternative für Deutschland zwei Wahlkampfveranstaltungen wegen Morddrohungen canceln – Jörg Meuthen spricht von einer „schwarzen Stunde“.

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<p>Bild (Meuthen): Robin Krahl [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2015-01-17_3813_J%C3%B6rg_Meuthen_(Landesparteitag_AfD_Baden-W%C3%BCrttemberg).jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Meuthen): Robin Krahl [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Bremen. – Die Morddrohungen richten sich offenbar gegen den Vermieter des geplanten Veranstaltungsorts und dessen Familie, wie die Partei erklärte. Bei den abgesagten Wahlkampfveranstaltungen handelt es sich um die Abschlusskundgebung, welche für den 24. Mai eingeplant war, sowie um eine Veranstaltung mit Alexander Gauland, welche diesen Samstag stattfinden sollte.

AfD-Magnitz: „Linkes Spektrum“ für Drohungen verantwortlich

Beide sollten in Bremen abgehalten werden und wurden nun aufgrund von Morddrohungen gegen den Vermieter des Veranstaltungsortes abgesagt, wie unter anderem „Die Zeit“ berichtete. Laut Angaben des Bremer AfD-Vorsitzenden Frank Magnitz sei das Event-Center bereits das einzige im Großraum Bremen gewesen, welches sich dazu bereit erklärte, die Räumlichkeiten an die AfD zu vermieten.

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Der Bremer AfD-Chef, zu Jahresbeginn selbst Betroffener einer schweren, mutmaßlich linksextremen Attacke, zeigte sich schockiert über die neuen Ausmaße der Maßnahmen gegen die AfD: „Es ist katastrophal. Wir werden an der Ausübung unserer demokratischen Grundrechte gehindert. Das geht in eine Richtung, die durch nichts zu rechtfertigen ist.“

Meuthen fordert Maßnahmen gegen linke Gewalt

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen erklärte in Bezug auf den Vorfall wörtlich: „Der Gesinnungsterror hierzulande nimmt immer üblere Formen an.“ Aufgrund linksextremer Drohungen müsse nun die größte deutsche Oppositionspartei die Abschlussveranstaltung ihres Wahlkampfs absagen. Er forderte den Bremer Senat klar dazu auf, gegen die „linke Gewalt“ vorzugehen. Bei den Ereignissen handele es sich jedenfalls um eine „schwarze Stunde“.

Die Bremer Polizei bestätigte den Vorfall und gab an, die Ermittlungen eingeleitet zu haben. Erst vergangene Woche verletzten bislang unbekannte Täter in Bremen eine AfD-Politikern beim Plakatieren mit einem Tritt in die Bauchgegend – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Bremer AfD-Politikerin beim Plakatieren attackiert und verletzt (4.5.2019)

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