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Zürich

Mutmaßliche Linksextremisten attackieren Redaktionsgebäude

Mit Farbbeuteln und Sprühfarbe griffen bislang unbekannte Täter das Redaktionsgebäude der Weltwoche in der größten Schweizer Stadt an.

2 Minuten Lesezeit
<p>Verurteilte die wiederholten Angriffe auf das Umfeld seines Magazins scharf: Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel. Bild Köppel: Petar Marjanovic via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Roger_Köppel_Weltwoche_2018.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a> / Bild Farbbeutelangriff: Screenshot Twitter / Collage: Die Tagesstimme. </p>

Verurteilte die wiederholten Angriffe auf das Umfeld seines Magazins scharf: Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel. Bild Köppel: Petar Marjanovic via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0 / Bild Farbbeutelangriff: Screenshot Twitter / Collage: Die Tagesstimme.

Zürich. – Wie die Junge Freiheit am Freitag berichtet, bewarfen mutmaßliche Linksextremisten den Eingang des Gebäudes in der Züricher Förrlibuckstraße mit roten Farbbeuteln. Außerdem sprühten sie die Parole „gegen rechte Hetze“ auf das Portal.

Zweiter Angriff auf Weltwoche-Umfeld im Mai

Es ist gleichzeitig nicht der erste Angriff auf das Medium in der jüngeren Vergangenheit. Erst am 1. Mai attackierten Vermummte auf einem Volksfest in Zürich den Weltwoche-Journalisten Alex Baur und dessen Familie und verletzten diesen. Dieser verzichtete auf eine Anzeige – und gab sich in sozialen Medien ungebrochen:

Köppel: „Totalitäre Gesinnung von linken Hooligans“

Chefredakteur Roger Köppel wandte sich über Twitter an die Öffentlichkeit und verurteilte sowohl den Angriff auf seinen Kollegen als auch auf die Redaktion scharf:

Gegenüber dem Nachrichtenportal Nau wiederholte er seine Ansicht, wonach er die Urheber in der linksextremen Szene vermutet. Der jüngste Vorfall zeige die „totalitäre, kriminelle Gesinnung von linken Hooligans.“

Köppel erfand „Weltwoche“ als konservatives Blatt neu

Es gilt unterdessen als denkbar, dass sich die Attacke direkt auf Köppel abzielen sollte. Der konservative Journalist, der außerdem für die patriotische SVP im Nationalrat sitzt, gilt als Architekt der einstigen Neuausrichtung des früher prononciert liberalen Blattes. Unter seiner Ägide bekam das nunmehrige Wochenmagazin ein dezidiert rechtskonservatives Profil.

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