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Maaßen fordert Reformation der CDU „von innen“

In einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sich der Ex-Verfassungsschutz-Chef Maaßen für eine Reformation der CDU „von innen“ ausgesprochen. 

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<p>Bild (Maaßen): Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hans-Georg_Maa%C3%9Fen_02.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Maaßen): Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Köln. – Hans-Georg Maaßen kritisierte in besagtem Interview außerdem die allgemeine Sicherheitslage der Bundesrepublik sowie den Umgang mit dieser Situation.

Maaßen begrüßt Wechsel der Parteispitze

Im Interview beteuert Maaßen, dass er den Wechsel an der Parteispitze gutheiße. Trotzdem zweifele er, ob sich der Wechsel unmittelbar bemerkbar machen werde. Wörtlich sagte er gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, es bleibe „[…] abzuwarten, ob es nun zu einem grundlegenden Politikwandel kommt.“

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Weiter äußert sich Maaßen über die allgemeine sicherheitspolitische sowie gesellschaftliche Lage Deutschlands: „Wer auf dem Berliner Flughafen landet, wird sich die Frage stellen, ob er nicht in einem Schwellenland angekommen ist.“

In Bezug auf das Anschlagsrisiko erklärt er, diese könnte durch IS-Rückkehrer zunehmen. Um die Gefahr einzudämmen, wäre es sinnvoll, zumindest „[…] diese Kinder in staatliche Obhut zu nehmen, wenn sie hier sind.“

„Ich habe den Nerv dieser Leute getroffen“

Zu den Äußerungen und Diffamierungen in Bezug auf seine eigene Person sagt Maaßen im Interview, er habe den „[…] Nerv dieser Leute getroffen.“

Selbst bezeichnet er sich als „Realist“, nicht jedoch als „konservativ“ oder gar „rechts“. Viele Probleme, welche aktuell in Deutschland vorherrschen, seien einer fehlerhaften Sicht der Dinge geschuldet. Man solle einfach versuchen, „[…] die Welt so zu sehen, wie sie ist.“

„Es ist nicht falsch, die Wahrheit auszusprechen“

Weiter plädiert er für das Aussprechen unangenehmer Wahrheiten. Diese sollten nicht verschwiegen werden. Vielmehr sollte in Zukunft auf das Verschweigen von Problemen sowie den „Weltfremden Idealismus“ verzichtet werden, welcher von einigen Demonstranten ausgehe.

Zu seinen Äußerungen in der Causa Chemnitz steht Hans-Georg Maaßen weiterhin: „Es ist nicht falsch, die Wahrheit auszusprechen. Und ich verbiege mich nicht, nur um eine Position zu behalten.“

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