Abonniere das Freilich Magazin

Folge uns auch auf Telegram, um informiert zu bleiben!  Zum Telegram-Kanal 

Orban besucht Trump im Weißen Haus

Mit Orban ist zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder ein ungarischer Ministerpräsident zu Gast im Weißen Haus.

2 Minuten
<p>Bild (Viktor Orbán 2014): European People&#8217;s Party via <a href="https://www.flickr.com/photos/eppofficial/13582196114">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>]</p>

Bild (Viktor Orbán 2014): European People’s Party via Flickr [CC BY 2.0]

Washington D.C. – Am heutigen Montag empfängt US-Präsident Donald Trump den ungarischen Regierungschef Viktor Orban im Weißen Haus. Begleitet wird Orban von Außenminister Peter Szijjarto, wie es in ungarischen Medien heißt. Über den Arbeitsbesuch ist noch nicht viel an die Öffentlichkeit gedrungen. Regierungsinformationen zufolge sollen aber die Themen Energie, Sicherheit und Verteidigung (NATO) sowie bilaterale Beziehungen auf der Tagesordnung stehen. Erst im April wurde eine Verteidigungskooperation beschlossen, die den USA sehr wichtig war.

Kritik an Besuch

Im Vorfeld des Besuches äußerten US-Kongressmitglieder ihre Bedenken über den Empfang des ungarischen Premiers und forderten Trump auf, das Treffen abzusagen. Nach Angaben der US-Regierung ist mit Orban zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder ein ungarischer Ministerpräsident zu Gast im Weißen Haus. Orban ist außerdem der vierte mitteleuropäische Regierungschef, den Trump innerhalb von drei Monaten empfängt. Den Anfang machte Mitte Februar Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), dann folgten der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis und der slowakische Premier Peter Pellegrini.

FPÖ - Jetzt Petition unterschreiben!
Werbung

Umgekehrt empfing Orban im Februar US-Außenminister Mike Pompeo. Das war der erste Besuch eines Chefdiplomaten der USA in Budapest seit acht Jahren. Anfang Mai waren außerdem Italiens Ministerpräsident Matteo Salvini und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) bei Orban zu Gast (Die Tagesstimme berichtete).

Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Dann unterstützen Sie kritischen Journalismus und helfen Sie uns, weiterzumachen!
Cover der Freilich-Ausgabe #15
Neues Deutschland – Das neue FREILICH Magazin ist da!
Nach einem halben Jahr „Ampel“ ziehen wir Resümee und beleuchten außerdem den Krieg in der Ukraine und die Staatskrise im Libanon. Erfahren Sie in unserer aktuellen Ausgabe, worauf wir uns vorbereiten müssen.
Jetzt abonnieren