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Meinung

Ring frei: Auch für die Freiheitlichen Studenten

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Wahlplakate zur ÖH-Wahl 2019 / Bild privat

Während sich die Mutterpartei zu immer neuen Umfragehochs aufschwang, dümpelt der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) seit mehreren Jahren beinahe durch das gesamte Bundesgebiet im niedrigen einstelligen Bereich herum.”

In Österreich finden alle zwei Jahre die Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) statt, wo Studenten ihre Vertreter auf Bundesebene und Hochschulebene, aber gleichzeitig auch ihre Studienvertreter wählen. In diesem Jahr fallen die Wahlen aber fast mit den EU‐Wahlen zusammen. Während Bürger europäischer Länder ihre Vertreter zwischen dem 23. und 26. Mai wählen können, dürfen sich Studenten für die Wahl ihrer Vertreter zwischen dem 27. und 29. Mai zur Wahlurne begeben. Im Vorfeld gab es deshalb auch Kritik seitens der ÖH. Es wird nämlich befürchtet, dass die ohnehin schon niedrige Wahlbeteiligung unter den Studenten – 2017 nahmen nur knapp über 23 Prozent aller Wahlbeteiligten in Graz an den Wahlen teil – aufgrund der EU‐Wahlen noch weiter sinken könnte.

Überall süße Wahlzuckerl

Wie bei jeder Wahl versuchen die antretenden Fraktionen auch heuer mit ihren „Wahlzuckerln“ so viele Wähler wie nur möglich zu ködern. Ihre Wahlversprechen präsentierten sie nun etwa in den jeweiligen Interviews mit der ÖH‐Zeitschrift Libelle, die im Rahmen der Wahl allen antretenden Fraktionen dieselben Fragen gestellt hat. Nämlich warum man gerade sie wählen sollte, welche Schwerpunkte sie auszeichnen und welche drei Dinge sie an den Unis ändern würden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Außerdem wurden sie gefragt, welche Ideen sie haben, um die Situation sozial schlechter gestellten Studenten zu verbessern und was sie zu jenen Studenten sagen wollen, die die ÖH‐Wahlen für sinnlos bzw. uninteressant halten. Abschließend kam auch die Frage, mit welcher Fraktion eine Koalition denkbar wäre. Eine Sammlung der „besten” Aussagen finden Sie am Ende des Beitrags.

Hat der RFS aufgegeben?

An der Grazer Karl‐Franzens‐Universität (KFU Graz) werden bei den Wahlen Ende Mai die unabhängige Fachschaftsliste Uni Graz (FLUG), die Jungen Liberalen Studierenden (JUNOS), die Aktionsgemeinschaft (AG), der Verband Sozialistischer Studenten (VSSTÖ), die Grünen Alternativen Studenten (GRAS) und der Kommunistische Studentenverband (KSV‐KJÖ), antreten. Und während sich die Mutterpartei zu immer neuen Umfragehochs aufschwang, dümpelt der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) seit mehreren Jahren beinahe durch das gesamte Bundesgebiet im niedrigen einstelligen Bereich herum. Als hätte man sich damit abgefunden, dass radikale Hochschulpolitik eine linke Spielwiese ist und das mit dem Marsch zurück durch die Institutionen nichts wird, tritt der RFS in Graz nur an einer der vier Hochschulen überhaupt an.

Die versprochene Sammlung der „besten“ Aussagen

Im Folgenden Abschnitt noch die versprochene Sammlung der „besten” Aussagen aus den Interviews mit den einzelnen Fraktionen:

„Wir wollen eine Mensa, bei der man gerne essen geht, da auch wir ab und zu Hunger haben!” (RFS)

Studieren ist schon stressig genug, da sind NahtodErlebnisse auf dem Weg zur Prüfung eindeutig zuviel.” (GRAS)

Mit jeder, die sich für einen freien und offenen Hochschulzugang einsetzt und unsere Werte teilt.” (KSV‐KJÖ)

Es ist nötig, die Vertretung der Interessen der breiten Mehrheit der Studierenden wieder in den Vordergrund zu stellen.” (KSV‐KJÖ)

In der momentanen politischen Lage ist es besonders wichtig, dass Interessensvertretungen stark agieren können und dabei bestärkt sie gerade eine hohe Wahlbeteiligung!” (VSSTÖ)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Zickenschulze

    23. Mai 2019 at 11:20

    Betreff eines RFS
    Unzweifelhaft auch der Führungsriege zuzuschreiben.
    Erst muss gesät werden um zu ernten.
    Wir unterscheiden uns eben von den Linken.
    Ich betone es nochmal: Strategie, Strategie,Strategie!
    Aufbauarbeit.
    Dem Umständen kann heute nichts mehr überlassen werden.

    Man sieht halt eins.
    Strache hat das gemachte Nest übernommen, das Haider bereitet hat.
    Ihm fehlte die Penibilität Haiders.
    Wer glaubt Haider hat was geschenkt bekommen hat seine Zeitepoche vergessen. Und die war schwerer.
    Die Zeichen des damaligen Zeitgeistes standen ungleich ungünstiger wie heute.

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Meinung

Wort zum Sonntag: Es gibt nur zwei Geschlechter

Gastautor

Veröffentlicht

am

von

ASDF Symbolbild (CC0)

Im Vatikan dreht sich nicht nur alles um Migration und Klimaschutz, hin und wieder setzen sich auch Ansätze durch, die der Christenheit des 21. Jahrhunderts Anlass für Hoffnung geben. So geschehen durch die Veröffentlichung des Grundsatzdokumentes „Als Mann und Frau schuf er sie“.

Kolumne von Raphanus

Dabei wendet sich das etwa dreißigseitige Vatikanpapier unter anderem gegen die Tendenz, Unterschiede zwischen Mann und Frau auszulöschen, denn wer für eine Gesellschaft ohne Geschlechtsunterschiede eintrete, zerstöre die Basis der Familie.

Ehe als Bund zwischen Mann und Frau

Das Dokument unterstreicht, dass die Ehe ein Bund zwischen Mann und Frau sei, und nennt die Familie eine anthropologische Tatsache, die man vor ideologisch motivierten Zersetzungsversuchen schützen muss, da Kinder ein Recht darauf haben, in einer Familie aufzuwachsen – mit Vater und Mutter.

LGBTQ‐Aktivisten vermuten hinter dieser Stellungnahme in gewohnter Untergriffigkeit „einen Krieg, den der Vatikan trans und inter Menschen erklärt“ hätte. Der Verband New Ways Ministry, der für die LGBTI‐Rechte in der katholischen Kirche einsteht, kritisiert das Papier als schädliches Werkzeug und verortet den Vatikan mit seinen Ansichten in der Zeit des Mittelalters. Er spreche für Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten. Lustig, dass gerade Gender‐Ideologen von Mythen sprechen, sehen sie sich doch selbst immer wieder mit dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit konfrontiert.

Gender‐Kritiker

Kritiker sehen, dass die Gender‐Ideologie mit der wissenschaftlichen Wahrheitssuche von Biologie, Medizin und Gehirnforschung gebrochen hat und wissenschaftlichen Institutionen für ihre revolutionäre Agenda missbraucht. Mit Sorge wird darauf aufmerksam gemacht, dass Aktivisten sich der Manipulation und totalitärer Durchsetzungsmethoden bedienen, was sich in juristischer Einschränkung der Meinungsfreiheit, der Beschneidung der Religionsfreiheit und der Sexualisierung der Kinder durch den Staat festmacht.

Auch die Gender‐Ideologie sei tief in die Kirche eingedrungen, sie entwickelte keine christliche Alternative zur staatlichen Sexualerziehung und überließ das Territorium weitgehend kampflos den Zerstörern christlicher Kultur. Eltern, die versuchten, ihre Kinder zu beschützen, fanden kaum Unterstützung.

Doch das alles hätte auch sein Gutes: Denn unter dem Verfall des westlichen Europas sprosst neues Grün in Form unzähliger großer und kleiner Initiativen, die glauben, dass der Kampf zwischen dem rebellischen Menschen und Gott von Gott gewonnen wird.

Das klingt fast wie ein Aufruf: Christen, holt euch eure Kirchen zurück!

Das Originaldokument „Als Mann und Frau schuf er sie” kann hier – momentan leider nur auf Englisch – gelesen werden: https://zenit.org/articles/new-vatican-document-provides-schools-with-guidance-on-gender-issues

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Meinung

Kolumne: „Öffentliche Grabenkämpfe bedrohen die patriotische Wende”

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Höcke 2016): Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Nach der geschickten Inszenierung des Flügeltreffens rund um Björn Höcke rumort es in der Gesamtpartei. Sogenannte ‚gemäßigte’ AfD‐ler wittern nun Morgenluft – und schnell vergessen Handelnde beider Lager, dass der eigentliche Gegner nicht innerhalb der Partei steht.

Kommentar von Julian Schernthaner

Man kann von pompösen Veranstaltungen mit gewaltiger Bildsprache halten, was man möchte. Einerseits sind pathetische Inszenierungen, welche mitreißen, sowohl wirksam als auch oftmals traditionsgebunden und gemeinschaftsbildend, deshalb völlig legitim. Andererseits schwingt ihnen – gerade vor der historischen Aversion konservativer Kräfte in der Nachkriegszeit gegen allerlei Selbstdarstellung und Personenkult – immer eine gewisse, auch Sympathisanten schwer erklärbare Peinlichkeit mit.

Innerparteiliche Korrektive statt Grabenkämpfe

Aber um diese Bewertung, deren Trennlinien nicht einmal an den üblichen Frontverläufen innerhalb des AfD‐Dunstkreises verlaufen müssen, geht es nicht. Denn interne Meinungsverschiedenheiten, kleine Machtkämpfe über die Ausrichtung der Gesamtpartei, sind in politischen Parteien gang und gäbe. Bei den momentan gehypten Grünen bekriegen sich beispielsweise „Fundis” samt ihrer Maximalforderungen und kryptokonservative „Realos” seit Jahrzehnten. Aber am Ende ziehen sie trotzdem am selben Strang.

Und genau deshalb sind einige Signale Höckes genauso fatal wie die Antwort mit dem Appell von etwa 100 Sektierern aus vornehmlich bürgerlich‐liberalen Parteiteilen. Der „Flügel” sollte als national‐konservatives Korrektiv innerhalb der Partei agieren und seinen Kritikern keine unnötigen Steilvorlagen bieten. Und ebendiese wiederum tun sich im Glauben, einen unsichtbaren cordon sanitaire quer durch die Partei errichten zu müssen, auch keinen Gefallen.

Establishment wird keine gemäßigte AfD akzeptieren

Denn wer sich distanziert, der verliert. Für die Akteure innerhalb etablierter Parteien und Medien kann es nämlich keine ‚akzeptable’ AfD geben, sofern sie sich nicht vollends um ihre Alleinstellungsmerkmale als patriotische Partei kastriert. Und selbst dann würde man ihnen den Zugang zum Futtertrog aus Angst um die eigenen Pfründe nicht gönnen. Diese Weisheit sollte eigentlich jedem noch so „bürgerlich‐liberalen” West‐AfDler hinlänglich bekannt sein.

Denn selbst ein Uwe Junge, der sich beim Ausscheiden des Ex‐Flügel-Manns Poggenburg über den Abschied des „Narrensaums” freute und nun den Aufruf der „Gemäßigten” unterschrieb, wurde unlängst im Mainstream gegrillt, weil er im öffentlich‐rechtlichen Fernsehen Redezeit bekam. Sogar konservative Unionsleute wie Otte oder Maaßen erhalten im politischen Diskurs mehr als nur den gebührlichen Gegenwind. Oder wie es ein Twitter‐User treffend auf den Punkt brachte:

Schützenhilfe für Flügelkritiker aus dem Blätterwald

Und diesen Fehler macht leider auch ein Gutteil der liberal‐konservativen Ausläufer der patriotisch‐kritischen Publizistik. Und das in völliger Vergessenheit, dass sie von den Etablierten bei jeder Gelegenheit mitunter selbst als ‚Brücke zum Rechtsextremismus’ – ohnehin längst ein Buzzword, oft ohne präzise Definition – verunglimpft werden und sich mitunter ihre Nichterwähnung im Verfassungsschutzbericht einst erst gerichtlich erstreiten mussten.

Insbesondere tut sich hier der Chefredakteur der Jungen Freiheit, Dieter Stein, wie bereits im März, als scharfer Höcke‐Kritiker hervor. Er ist zwar eine Koryphäe, seine Wochenzeitung ein erfrischender Fixstern im patriotischen Blätterwald, seine Verdienste unbestritten. Allerdings setzte er bereits in der Vergangenheit mehrfach auf das falsche Pferd – zunächst Lucke, dann Petry und Pretzell – anstatt den Konsens zu unterschiedlichen Denkrichtungen im patriotischen Mosaik zu billigen.

Schlammschlachten” versus „Sturm auf Berlin”

Den absoluten Vogel in diesem Sektor schießt allerdings einmal mehr der Publizist David Berger ab. Zuletzt bereits Architekt eines erbitterten Grabenkampfs im einwanderungskritischen Lager, glaubt er nun gar an eine Art Kriegserklärung des Flügels. Eine Infoveranstaltung eines konkurrierenden patriotischen Magazins, welches nicht in die „Bom Aye”-Rufe der West‐AfD einstimmen will, verklärt er gar zum „Sturm auf Berlin”.

In Wirklichkeit summiert der auslösende Artikel nur die Problematik der jüngsten Geschehnisse. Völlig zurecht kritisiert Compact darin die drohenden „Schlammschlachten” mit Erfahrungswerten. Ebenso treffend ist die Feststellung dass ein internes Schriftstück, welches unterstellt, die Partei würde „von Rechtsextremisten unterwandert”, in Wahrheit „wie eine Bestätigung der Nazi‐Vorwürfe der Altparteien wirkt”.

AfD muss drei Kardinalfehler vermeiden

Auch weiterhin darf die AfD folgende drei Kardinalfehler keinesfalls machen: Sie darf sich freilich nicht nach dem Prinzip des ruinierten Rufes radikalisieren. Aber genauso wenig soll sie auf die Gabe von Bonbons hereinfallen, in der Hoffnung, mit dem Ruck in die weit nach links verschobene Mitte irgendwelche Bonuspunkte zu kassieren. Es funktioniert auch deshalb nicht, weil die Diskurswächter die Torpfosten nach Belieben verschieben können. Und drittens – und das ist der wichtigste Punkt: Sie darf einen Richtungsstreit nicht öffentlich austragen.

Schon gar nicht, indem man interne Infos an feindlich gesinnte Akteure spielt. Das einzige, was das Volk noch mehr verachtet als Wendehälse, sind nämlich Streithähne. Dies gilt doppelt vor wichtigen Landtagswahlen – und schon dreimal, wenn dabei genau jene Landesverbände zur Wahl stehen, gegen die man nun intrigiert. Öffentliche Grabenkämpfe bedrohen das Projekt der patriotischen Wende. Gauland und Weidel haben das bereits verstanden und zu Mäßigung aufgerufen. Bei etwa hundert Mitstreitern fehlt diese Erkenntnis noch.


Weiterlesen:

Verfassungsschutz: Diese drei Fehler muss die AfD nun vermeiden (17.1.2019)

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Gesellschaft

Wort zum Sonntag: Piusbrüder über Papst erschüttert

Gastautor

Veröffentlicht

am

von

ASDF Symbolbild: Casa Rosada (
Argentina Presidency of the Nation
)
[CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Wie in der Welt, rumort es auch ganz besonders in der Kirche. Papst Franziskus polarisiert, viele Gläubige sehen in ihm einen Populisten mit Kniefall vor dem liberalen Zeitgeist. Die Piusbruderschaft ist über den jetzigen Papst „zutiefst erschüttert”.

Kolumne von Raphanus

Der Generalobere der Piusbruderschaft Pagliarani erwarte sich vom Papst, was er sich von jedem Katholiken erwartet: Glaube. Er sieht den Papst in der Pflicht, das Glaubensgut treu weiterzugeben und der schrecklichen Krise ein Ende zu bereiten, durch die die Kirche seit 50 Jahren erschüttert wird. Ein großer Wunsch an den aktuellen Papst, gilt Franziskus nicht als Traditionalist.

Katholische Traditionalisten

Wenn es nach den Piusbrüdern geht, dann soll die Katholische Kirche in Fragen bezüglich Religionsfreiheit, Ökumenismus und ihrer göttlichen Verfassung wieder zu dem zurückkehren, was die Päpste vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil gelehrt haben. Ein zentrales Anliegen der Piusbrüder an den Papst ist daher Glaubenstreue zum katholischen Glaubensgut.

Der Wunsch der Piusbrüder kommt nicht von ungefähr: Sie stehen für eine traditionelle katholische Weltsicht und die Weitergabe des geoffenbarten Glaubens. Ihrer Ansicht nach haben viele falsche Ideen das richtige Verständnis der Wahrheit verdunkelt und falsche Lehren die Seelen von Gott entfernt. Deshalb ist es der Piusbruderschaft ein besonderes Anliegen, „die großen Gefahren, die von diesen modernen Lehren ausgehen und die das ewige Glück sowohl der Individuen als auch der Gemeinschaft bedrohen, aufzudecken”. Nicht wenige Traditionalisten werfen dem Zweiten Vatikanischen Konzil Verrat an der Tradition vor.

Streit innerhalb der Kirche

Papst Franziskus hat bereits darauf reagiert: Die Kommission für das Gespräch mit traditionalistischen Gemeinschaften hat der Papst kurzerhand aufgelöst. Mit der Auflösung fehlt den Piusbrüdern nun eine direkte Anlaufstelle in Rom, falls ihre Rechte in den Ortskirchen beschnitten werden. Liberale Katholiken freut das, denn sie sind der Meinung, dass Traditionalisten unter dem Dach der katholischen Kirche keinen Platz (mehr) haben.

Der Gründer der Piusbruderschaft Erzbischof Lefebvre in einem offenen Brief: „Wer könnte leugnen, dass die Katholiken dieses zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts ratlos sind? Man hört in den Kirchen so viele erstaunliche Äußerungen, man liest so viele Erklärungen, die dem, was von jeher gelehrt worden war, widersprechen, dass sich allmählich Zweifel in die Seelen eingeschlichen haben. ”

Auch in dieser Frage gilt: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Wahrlich spannende Zeiten – auch und gerade für Christen.

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