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Heimliche Videoaufnahmen

Strache trifft Kurz noch am Vormittag

Ein mehrstündiges Video, das vor zwei Jahren heimlich aufgenommen worden sein soll und knapp eine Woche vor der EU-Wahl veröffentlicht wurde, setzt die Regierungskoalition unter Druck.

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (l.) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (r.) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 9. Mai 2018): Bundeskanzleramt (BKA) / Fotografin: Regina Aigner; via <a href="http://fotoservice.bundeskanzleramt.at/bka/bundeskanzler_kurz/20180509_PF-MR/_AIG9765.html">Fotoservice Bundeskanzleramt</a> [Bild zugeschnitten]</p>

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (l.) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (r.) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 9. Mai 2018): Bundeskanzleramt (BKA) / Fotografin: Regina Aigner; via Fotoservice Bundeskanzleramt [Bild zugeschnitten]

Wien. Am Freitagabend berichteten die Süddeutsche Zeitung sowie der Spiegel über ein mehrstündiges Video, das Ende Juli 2017 heimlich in einer Villa auf Ibiza aufgenommen worden sein soll. Auf den Videoaufnahmen sind der heutige Vizekanzler Strache sowie FPÖ-Fraktionschef Johann Gudenus zu sehen. Die beiden Politiker bieten einer angeblichen russischen Oligarchen-Nichte Geschäfte an, falls sie der FPÖ zum Wahlsieg verhilft.

Treffen für 11 Uhr anberaumt

Die Enthüllungen setzen Strache und Gudenus sowie die Regierungskoalition unter Druck. Die Opposition übt seit gestern heftige Kritik. Teilweise werden Rücktrittsforderungen laut, auch Neuwahlen werden gefordert. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa vom Samstag, schließt Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine weitere Zusammenarbeit mit Strache aus. Wie die APA Samstagfrüh aus mehreren Quellen erfahren hat, soll Strache zu Mittag seinen Rücktritt erklären. Um 11 Uhr wird Strache im Bundeskanzleramt erwartet, danach gibt er eine Erklärung ab.

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