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Gesellschaft

Wegen Drohungen: AfD sagt Wahlparty in Berlin ab

Joshua Hahn

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Nachdem der Veranstalter Drohungen erhielt, sagte die AfD ihre zentrale Wahlparty in Berlin ab. Nun veröffentlichte sie die Absage-Mail, um den „weitverbreiteten Linksextremismus zu dokumentieren“.

Berlin.  – Bereits zum wiederholten Mal muss die AfD eine Veranstaltung aufgrund von Drohungen aus dem linken Spektrum absagen. Bei der Wahlparty sollte ursprünglich das Ergebnis der Europawahl gefeiert werden.

Drohungen gegen Betreiberin des Veranstaltungssaals

Wie die AfD berichtete, sei nicht nur die Betreiberin des Saals bedroht worden, sondern ebenfalls Mitarbeiter, Angehörige und Nachbarn. 

Bei der Wahlfeier sollten die Wahlergebnisse der Europawahl sowie der Landtagswahl in Bremen gefeiert werden. Zur Besprechung der Wahlen waren unter anderem der Parteivorsitzende Jörg Meuthen, Alexander Gauland sowie der Bremer Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland, Frank Magnitz, eingeladen.

Wie die „Bild“ berichtet, war die Betreiberin des Lokals für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Ein Mitarbeiter bestätigte dem Medium jedoch offenbar, dass die Veranstaltung nicht stattfindet. Die Polizei erklärt, dass eine Anzeige eingegangen sei. Die Ermittlungen seien bereits aufgenommen worden.

Absage-Mail der Vermieterin veröffentlicht

Die AfD veröffentlichte nun das Absage-Mail der Vermieterin, „um den in Berlin weitverbreiteten Linksextremismus zu dokumentieren“, wie es in einem Twitter-Beitrag hieß. Im Mail erklärt die Vermieterin des Lokals, dass die Drohungen gegen sie, ihre Familie und auch gegen ihre Nachbarn „sehr extrem“ seien.

Vergeltung werde erst nach der AfD-Veranstaltung folgen. Es wird damit gedroht, Gebäude zu beschädigen und Autos anzuzünden. Die Nachbarn im Haus machen sich deshalb auch Sorgen um ihre Sicherheit. „Es ist mir durchaus bewusst, dass am Veranstaltungstag die Polizei und Sicherheitsbehörden vor Ort sind, aber sicherlich nicht an den folgenden Tagen und vor allem folgendenden Nächten“, befürchtet die Vermieterin.

Meuthen spricht von „Gesinnungsterror“

Der Spitzenkandidat der AfD für die kommende Europawahl, Jörg Meuthen, zeigte sich wütend: „Der Gesinnungsterror nimmt in Deutschland immer extremere Formen an.“ Bundessprecher Alexander Gauland fügt hinzu: „Diese Absage-Mail der Vermieterin lässt erahnen, wie tief der Linksextremismus unsere Gesellschaft bereits unterwandert hat. Es ist eine Schande für unser Land und unsere Demokratie, dass die größte Oppositionspartei im Deutschen Bundestag in der Hauptstadt dieses Landes keine Wahlparty feiern kann, weil Linksextremisten eine Vermieterin massiv mit E-Mails und Droh-Anrufen drangsalieren, so intensiv, dass sie sich gezwungen sah, ihre Zusage zu widerrufen“.

Wie die „Welt“ berichtet, sagte der Parteisprecher, Bastian Behrens, aus, dass die Partei derzeit nach einer Alternativlösung suche. 

Erst vor kurzem musste die AfD aus ähnlichen Gründen die Abschlusskundgebung des Wahlkampfes absagen. Sie sollte ursprünglich zwei Tage vor der Europawahl stattfinden. Die Bremer Polizei bestätigte damals, Ermittlungen wegen Drohungen gegen den Veranstalter eingeleitet zu haben – Die Tagesstimme berichtete

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