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Kultur

Bento-Redakteurin will christliche Feiertage abschaffen

Julian Schernthaner

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am

Bildzitat: Facebook Bento (Bildausschnitt)

Mit einer Videobotschaft sorgt derzeit eine Redakteurin des Spiegel-Jugendangebots bento für einige Aufregung in sozialen Medien. Sie fordert darin eine Abschaffung mehrerer christlicher Feiertage.

Hamburg. – In einem knapp vierminütigen Beitrag enthüllt die Redakteurin Thembi Wolf ihre Pläne für zukünftige Feiertage – und welche christlichen Feiertage dafür fallen sollen. Als Beispiel hierfür nennt sich gleich im Einstieg, dass Schweden vor einigen Jahren Pfingsten abschaffte – ein Fest, dessen Sinn sich ihrer Ansicht weder ihr noch ihren Sehern erschließe.

Wolf: Christliche Feste „unzeitgemäß und archaisch”

Mit Feiertagen, so Wolf, bestimme eine Gesellschaft „wie sie sein will”. Deshalb seien „uralte christliche Feste […] unzeitgemäß und archaisch”. Sie beklagt, dass unter den 19 gesetzlichen Feiertagen in Deutschland gleich 15 einen christlichen Hintergrund hätten. Bei einigen wüssten die Leute den gefeierten Anlass nicht mehr – etwa Allerheiligen oder Mariä Himmelfahrt. Deshalb nach Meinung von Wolf: „Weg damit!” –

Stattdessen solle man Alternativen finden, welche den Menschen „wirklich etwas bedeuten”. Sie verteidigt dies mit dem Hinweis darauf, dass auch einige christliche Festtage auf älteren – etwa heidnischen oder jüdischen Festen gründen würden. Dass die Mehrheit der Deutschen christlich ist, zählt für sie nicht als Argument.

Zuckerfest statt ‚männliche’ christliche Feiertage

Wenn man also überhaupt religiöse Feiertage behalte, könnte man ein paar davon „austauschen”. Man könnte zum Beispiel zum Zuckerfest am Ende des Ramadans allen frei geben, denn es seien etwa „die Klassenzimmer sowieso schon leer”. Außerdem stellt sie die Frage, ob sich „ein Land wie Deutschland” denn leisten könne, keinen jüdischen Feiertag zu haben.

Sie hinterfragt weiters, weshalb der 8. Mai („Tag der Befreiung”) kein Feiertag ist. Außerdem feiere man „viel zu viele Männer”. Christliche Feiertage gingen „naturgemäß” auf Männer zurück – mit Ausnahme von Fronleichnam. Dieser Feiertag sei nämlich die ‚Erfindung’ einer Nonne in einem „feministischen Move, und das im Jahr 1209”.

Feministische Feiertage für neue Frauenrechte

Auf diesem Gebiet applaudiert sie ausdrücklich der Entscheidung Berlins, den Frauenkampftag am 8. März als Feiertag zu bestimmen. Gerne sähe sie aber auch den 19. Jänner als Einführungstag des Frauenwahlrechts in Deutschland. An diesem Tag sollten Frauen dann jedes Jahr „ein neues Recht” bekommen. Jenes auf Abtreibung sei dafür „zum Beispiel ein guter Anfang”. Danach balanciert sie dies immerhin mit der Forderung nach einem Elterntag und einem für altere Menschen auf.

Tag des Gastarbeiters” statt Pfingsten

Auch auf ihrer Liste: Der ‚Christopher Street Day’, ein wichtiger Feiertag der Homosexuellenbewegung. Sie kann sich neben einem „Tag der Menschenrechte” auch einen „Tag des Gastarbeiters” vorstellen. Ein europäischer Gedenktag „für die Opfer des Terrorismus” steht auch auf ihrem Wunschzettel.

Sie verweist zuletzt darauf, dass der Kindertag am 20. September ein Freitag sei – „wäre doch ein guter Tag für eine Klima-Großdemo” – oder um sich davon auszuruhen „die Welt zu retten”. Sie resümiert, dass es „viele gute Gründe” gäbe um zu feiern. Stattdessen aber sei bald Pfingsten, dafür hofft sie auf gutes Wetter, um zum See fahren zu können – „ohne zu wissen, warum”.

Scharfe Kritik in sozialen Medien

Der Beitrag verfehlte nicht seine Wirkung – und polarisierte in sozialen Medien enorm. Beinahe 200.000 Menschen sahen den Clip und hinterließen mehr als 2.500 Kommentare – nicht eingerechnet sind dabei laut bento „Kommentare im vierstelligen Bereich”, welche man aufgrund strafrechtlicher Relevanz habe löschen müssen.

Aber auch unter den übrigen ist der Tenor eindeutig. Nutzer attestieren der Journalistin etwa „deutliche Wissenslücken” und eine „hochnotpeinliche” Präsentation. Die am häufigsten ‚gelikten’ Kommentare äußern sich fast ausnahmslos kritisch über das Machwerk. Bento richtet sich insbesondere an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren.

Wiederkehrende Forderung im linken Milieu

Beim Vorstoß zur Abschaffung christlicher Feiertage handelt es sich übrigens um kein neues Begehren. Im März 2018 beschlossen etwa die Jungsozialisten im Kanton Zürich in der deutschsprachigen Schweiz
auf ihrem Parteitag die Forderung der Ersetzung überhaupt aller christlicher Feiertage – Die Tagesstimme berichtete.

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    25. Mai 2019 at 11:34

    Feministische Feste für verpackte Luder.

  2. Avatar

    Manfred

    10. Juni 2019 at 19:21

    Wenn es wirklich so ist, dass viele nicht wissen,was die Feiertage bedeuten,dann wird es Zeit, die Menschen wieder aufzuklären was da gefeiert wird. Und nicht die Feiertage abzuschaffen.

  3. Avatar

    Bernd Dauskardt

    10. Juni 2019 at 19:37

    Armlänge Abstand Feiertag…wäre doch mal was,könnte man ganzjährig feiern.

  4. Avatar

    Freidenker

    8. Juli 2019 at 15:09

    Ich wäre für die generelle Abschaffung aller Feier‑, Gedenk- und Sonntage zur Steigerung des Bruttosozialproduktes unter genereller Absenkung der Urlaubstage auf das gesetzliche Miniumum zur Finanzierung der Pflegeversicherung

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Kultur

Wegen Gleichbehandlung: Autobahnmeisterei bekommt Christbaumverbot

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Das Regierungspräsidium in Freiburg untersagte einer Autobahnmeisterei die Fortführung der Tradition, einen Weihnachtsbaum an der Schweizer Grenze aufzustellen.

Freiburg im Breisgau. – Es galt seit vielen Jahren als nette Tradition bei der Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen: Alljährlich stellte man nahe des Grenzüberganges auf der A5 einen Weihnachtsbaum auf, um zur besinnlichen Zeit aus der Schweiz ankommende Autofahrer zu begrüßen. Nun folgte die Unterbindung von offizieller Stelle.

Ende der Tradition wegen „Gleichbehandlung”

Wie die Junge Freiheit am Freitag berichtet, sei der Behörde „bewusst geworden, dass es solche Wünsche von Religionsgemeinschaften auch zu anderen Feiertagen geben könnte“. Dies wäre nach Ansicht des Regierungspräsidiums allerdings mit der Verkehrssicherungspflicht nicht vereinbar.

Daher, so ein Sprecher der Behörde, habe man entschieden, „aus Gründen der Gleichbehandlung” keinen Baum mehr aufstellen zu lassen. Die Verordnung beträfe dabei nicht nur nur das aktuelle Jahr. Auch künftig soll es keine Weihnachtsbäume bei der Gemeinschaftszollanlage im Dreiländereck geben.

Bürger wollte zusätzlichen Chanukka-Leuchter

Auslöser der nunmehrigen Entscheidung war dabei die Anfrage eines Bürgers, welcher beantragt hatte, einen Chanukka-Leuchter neben dem Baum aufzustellen. Bereits im Vorjahr gab es einen ähnlichen Antrag, der aber zu kurzfristig eintraf. Da er diesmal aber mit entsprechendem Vorlauf eintraf, musste sich die Behörde damit befassen.

Das jüdische Fest, das an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im zweiten vorchristlichen Jahrhundert erinnert, fällt diesmal zeitlich mit Weihnachten zusammen (22.–30. Dezember). Beide Feste teilen sich einen familiären Charakter, die Darbietung von Liedern, gemeinsamen Verzehr von Köstlichkeiten und den Austausch von Geschenken.

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Kultur

Nach Zensurwunsch: Nuhr wirft Sonneborn totalitäre Tendenzen vor

Julian Schernthaner

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am

ASDF Bild (Nuhr 2017): Euku via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Dieter Nuhr reagierte auf die Forderungen von Martin Sonneborn (Die PARTEI), den beliebten Kabarettisten aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verbannen mit einem gepfefferten Konter.

Hannover. – Die Wurzeln der Fehde gehen auf den Europawahlkampf des früheren Herausgebers des Satiremagazins Titanic zurück. Damals bezeichnete Sonneborn seinen Branchenkollegen als „Scheinkabarettisten”. Nach den Witzen Nuhrs über Greta Thunberg legte er dann nach und sagte in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen, er würde Nuhrs Auftritte im Rundfunk verbieten, wenn er etwas zu sagen hätte.

Nuhr: „Der Deutsche neigt zum Totalitären”

Nun, zweieinhalb Wochen später, nützt Nuhr die Gelegenheit, ebenfalls in einem HAZ-Interview, für einen Konter. Er nehme die Aussage von Sonneborn als „sehr ehrlich” wahr. Denn sie sage viel über das Verhältnis des seit 2014 im Europaparlament sitzenden Satirikers zur Meinungsfreiheit aus. „Der Deutsche neigt ja immer mal wieder zum Totalitären, das ist ja nichts Neues”, so Nuhr.

Auch Sonneborns früherer Aussage, er sei nur ein „Schein-Kabarettist”, hielt er eine direkte Gegenbewertung entgegen. Er habe nämlich „zahlreiche Therapiestunden benötigt”, um zu erkennen, dass es sich bei Sonneborn auch nur um einen „Scheinpolitiker” handle. Dadurch sei für sein Dafürkönnen nun „alles wieder gut”, so der vielfach preisgekrönte Nuhr.

Kritik an „politischer Angepasstheit” im Kabarett

Auch zur breiten Aufregung – Die Tagesstimme berichtete – über seine Witzeleien auf Kosten der schwedischen Klimaaktivistin Thunberg äußerte sich Nuhr. Diese habe ihn nicht überrascht: „Da ich den geistigen Horizont der Kollegen ganz gut einschätzen kann, bin ich selten verwundert“, so die gelassene Antwort des Humor-Urgesteins. Früher hingegen sei es im Kabarett ganz üblich gewesen, den Zeitgeist infrage zu stellen.

Heute würden dies allerdings nur mehr wenige Komiker tun. Vielmehr wäre „politische Angepasstheit und Ausgrenzung von Andersdenkenden” heutzutage ein „gutes Geschäftsmodell” unter seinen Kollegen. Seiner Ansicht nach seien abweichende Meinungen hingegen lediglich eine „Herausforderung” – und kein „auszumerzendes Übel”.


Weiterlesen:

Komiker Nuhr erntet Kritik von Twitter-Nutzern wegen Thunberg-Witzen (1.10.2019)

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Kultur

Innviertler Künstlergilde schließt patriotischen Künstler Wiesinger aus

Julian Schernthaner

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am

ASDF Bild (Wiesinger 2013): Franz Johann Morgenbesser via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Der Maler und Bildhauer Odin Wiesinger verliert nach über 30 Jahren seine Mitgliedschaft in der Innviertler Künstlergilde (IKG).

Ried im Innkreis. – Wie die OÖN am Dienstag berichten, fällte der als Verein organisierte Zusammenschluss seine Entscheidung bei einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung bereits am 30. Oktober. Bei nur fünf Gegenstimmen votierten gleich 61 Mitglieder für diese drastische Maßnahme. Während die Verantwortlichen von einem „notwendigen Schritt” sprechen, übt der Betroffene in sozialen Medien scharfe Kritik.

Sechs Vorwürfe gegen patriotischen Künstler

Die Causa reicht bereits einige Monate zurück. Wie ein der Tagesstimme vorliegendes, vom gesamten Gildenausschuss unterfertigtes, Schreiben aus dem Juli dokumentiert, fand bereits am 29. Juni eine außerordentliche Jahreshauptversammlung statt, bei der die Mehrzahl der Mitglieder für eine Einleitung eines Ausschlussverfahrens stimmten. Dabei führte man nicht weniger als sechs Gründe dafür an.

Neben vermeintlich frauenfeindlicher Äußerungen und angeblicher Diffamierung anderer Kunstschaffender, warf man Wiesinger auch vor, den Holocaust zu relativieren. Außerdem würde er die gesamte Gemeinschaft „in untragbarer Weise” diffamieren, deren Außenwirkung und anhand von mit seiner Person begründeter Austritte auch deren wirtschaftliche Interessen beeinträchtigen.

Wiesinger konterte Unterstellungen

Wiesinger selbst ließ die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen, leistete der Aufforderung zur Stellungnahme Folge. Er sei der früheren Rektorin der Akademie der bildenden Künste lediglich mit „überspitzt vorgenommener Kritik […] ausdrücklich im Sinne der Kunst” begegnet. Seine Distanzierung von der Formulierung („dummes Stück Fleisch”) sei hinlänglich bekannt. Eine ebenfalls skandalisierten Äußerung gegenüber einer ORF-Moderatorin habe er seinerzeit wiederum erkennbar als „Satire” gekennzeichnet.

Besonders verwundert zeigte er sich über die Beanstandung von Aussagen über den Zustand der Kunstszene aus dem Jahr 1998: „Außerdem hat damals niemand widersprochen, dass zum überwiegenden Teil Farbe verschüttet, auf den Bühnen gestammelt, etc. wurde!” Er habe vielmehr sogar 2016 in einem profil-Interview klargestellt, dass in der Kunstszene „viel akzeptiert sein” könne „ohne, dass es der Einzelne akzeptieren muss”.

Wiesinger-Ärger über unvollständige Zitate

Wiesinger ärgert sich in seiner Antwort zudem über die unvollständige Wiedergabe von Zitaten. Dies gelte sowohl für einen Kommentar zum „Shitstorm” gegen seine angedachte Bestellung zum Kulturbeirat – Die Tagesstimme berichtete – als auch für die Behauptung, er habe mit der Feststellung, dass sich unter den KZ-Häftlingen nicht „nur feine Menschen, angenehme Zeitgenossen” befunden hätten, den Holocaust relativiert.

Gerade in letzterem Fall habe er in einem Interview seine Meinung zu einem damals kontrovers diskutierten – und laut Gerichtsurteil von der Meinungsfreiheit gedeckten – Zeitungsartikel bekundet. Er habe dabei auf den Hinweis des Autors auf zeitgenössische Berichterstattung verwiesen. Keinesfalls halte er alle KZ-Häftlinge für eine „Landplage”. Die unterstellte NS-Ideologie verlange zudem einen „dogmatischen Absolutheitsanpruch, welchen [er] gerade als Künstler strikt” ablehne.

Plädoyer für künstlerisches Recht auf Provokation

Dass zudem sogar ihn verteidigende Leserbriefzuschriften, auf die Überlegung eines Ausschlusses bezogen, „als statutenwidrig zuzurechnen” seien, erschließe sich ihm nicht. Die Behauptung der Beeinträchtigung wirtschaftlicher Interessen sei überhaupt ein Versuch eines „juristischen Kunstgriffs”, da der Verein nicht auf Gewinn ausgelegt sei. Schlicht „nicht verantwortlich” sieht er sich für die Außendarstellung der Gilde.

Verständnis äußerte er abschließend, dass manche seiner Äußerungen „vielleicht nicht jedem passen”. Als Privatmensch und vor allem als Künstler müsse man kritisch sein und auch provozieren dürfen. Dabei handle es sich um ein demokratisches Recht, welches er in Anspruch nehme. Dadurch würden Ansehen und Zweck des Vereins nicht beschädigt.

IKG-Vorsitzender: „Trauriger, aber notwendiger Schritt”

Einzig alles Wohlwollen und alle Erklärungen stießen auf taube Ohren. IKG-Vorsitzender Walter Holzinger sprach im Anschluss laut OÖN von einem „traurigen, aber notwendigen Schritt im Sinne der Grundidee” der Gilde. Ein „wertschätzendes Menschenbild” sei eine „unverrückbare Säule davon”, bei Wiesinger herrsche dieses nicht vor. Dem Ausschluss attestiert er einen vermeintlich selbstreinigenden Charakter: „Unsere Gemeinschaft war eine eingetrübte Suppe, jetzt ist sie wieder klarer”.

Politische Hintergründe”: Wiesinger rechnet ab

Ganz anders Wiesinger, der „politische Hintergründe” hinter seinem Ausschluss wittert. Man wolle wohl keinen Burschenschafter und kein FPÖ-Mitglied in der Gilde. Er sieht allerdings als „Individualist und Freidenker auch positive Seiten in der Entscheidung. Die einst „altehrwürdige IKG” sei von einer Künstlervereinigung „zur politisierenden Vorfeldorganisation von ‚Verbotsparteien’ verkommen.

Dies zeige sich, indem diese „in den letzten Jahren spürbar auf Gesinnung statt auf die künstlerische Arbeit wert” gelegt habe. Die verbleibenden Mitglieder sollten sich nun dazu bekennen, dass sie von der Freiheit der Kunst weniger hielten als von „Mimosenhaftigkeit, Scheinmoral und politisch korrektem Aktionismus”.


Mehr über Odin Wiesinger bei der „Tagesstimme”:

Keine NS-Symbolik: Öllinger blitzt mit Anzeige gegen Künstler Wiesinger ab (21.8.2019)

Wiesinger: „Brauchen mehr Ehrlichkeit in der Kunst!” (Interview, 21.6.2019)

Oberösterreich: FPÖ nominiert Maler Wiesinger für Landeskulturbeirat (13.5.2019)

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