Nach Bombenexplosion in Lyon

Mehrere Verdächtige festgenommen

Beim Hauptverdächtigen soll es sich um einen 24-jährigen algerischen Staatsbürger handeln.

2 Minuten
<p>Bild: Lyon / Photo via <a href="https://www.goodfreephotos.com/">Good Free Photos</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Lyon / Photo via Good Free Photos (Bild zugeschnitten)

Lyon. Nach einer Explosion in der französischesn Stadt Lyon mit mehreren Verletzten sind drei Verdächtige festgenommen worden. Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte heute, ein 24-jähriger algerischer Staatsbürger sei als mutmaßlicher Täter in Polizeigewahrsam. Zudem wurde nach Angaben der Stadtverwaltung von Lyon ein zweiter Verdächtiger sowie eine Frau gefasst. Medienberichten zufolge soll es sich um die Mutter und bei einem der Männer um einen jüngeren Bruder des Hauptverdächtigen handeln.

An Bushaltestelle festgenommen

Wie der ORF berichtet, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Informatikstudenten. Nach Angaben des Bürgermeisters von Lyon, Gerard Collomb, nahm die Polizei den jungen Mann an einer Bushaltestelle fest. Er leistete keinen Widerstand.

Enthüllungen über die ÖVP

Am Freitagabend sind im Zentrum der südostfranzösischen Stadt 13 Menschen verletzt worden. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft leitete sofort Ermittlungen ein. Eine Sicherheitskamera konnte demnach Bilder aufzeichnen, auf denen der mutmaßliche Täter zu sehen war. Mit Hilfe dieser Aufzeichnungen konnte ein Teil des Weges des Mannes nachverfolgt werden.

Sprengsatz vor Bäckerei platziert

Der mutmaßliche Täter habe eine Papiertüte mit dem Sprengsatz vor der Bäckerei im Zentrum der Stadt abgestellt und sei danach wieder auf sein Fahrrad gestiegen und habe denselben Weg zurück genommen. Die Ermittler veröffentlichten im Zuge dessen mehrere Fotos des mutmaßlichen Täters.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
AfD. Aber normal! - Neue Ausgabe unseres Magazins erschienen!
Die AfD komplettiert die Demokratie als parlamentarische Rechte. Wir erklären, was das freiheitliche Lager in Deutschland ausmacht und sprechen mit Alice Weidel und Tino Chrupalla über ihre Visionen für Deutschland und den Druck des Establishments.
Jetzt abonnieren