Deutschland

Identitäre rufen zur Demo in Halle auf

Am 20. Juli demonstriert die Identitäre Bewegung in Halle an der Saale unter dem Motto „Europa Verteidigen! – Es bleibt unsere Heimat“.

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<p>Bild: Aktivisten der Identitären Bewegung Deutschland bei einer Aktion in Dresden / Bild: Identitäre Bewegung Deutschland  (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Aktivisten der Identitären Bewegung Deutschland bei einer Aktion in Dresden / Bild: Identitäre Bewegung Deutschland (Bild zugeschnitten)

Halle (Saale). Aktuell findet sich auf der Website der Identitären Bewegung Deutschland (IBD) eine Ankündigung für eine Demonstration in der sachsen-anhaltischen Stadt Halle (Saale). Diese soll am 20. Juli 2019 um 12 Uhr am Bahnhof in Halle unter dem Motto „Europa verteidigen! – Es bleibt unsere Heimat“ starten.

„Ethnokultureller Selbstvernichtungstrieb“

„Wir stehen auf für unsere Zukunft. Die heimatverbundene und identitätsbewusste Jugend wurde die letzten Jahrzehnte von den Regierenden ignoriert, belächelt und bekämpft. Die Vertreter der alten 68er Generation haben es sich in ihrer heilen und bunten Multikulti-Traumwelt bequem gemacht und forcieren Tag für Tag durch illegale Massenmigration und Islamisierung die Abschaffung der Völker Europas. Ihr ethnokultureller Selbstvernichtungstrieb hat direkte Folgen für uns als deutsche und europäische Jugend“, heißt es im Text zur Veranstaltung.

Enthüllungen über die ÖVP

Gegenkultur in Halle

Ebendiese Aktuere würden noch immer „die metapolitischen Schaltzentralen in den Schulen, Universitäten und Theatern“ okkupieren und glauben, „ihre linksliberale Ideologie sei die Zukunft“. Dagegen wehre sich die patriotische Jugend aber. Sie seien die Jugend, die noch „kritisch denkt und sich nicht einer totalitären politischen Korrektheit unterwirft“.

Die Demonstration wird in Halle stattfinden, also in der Stadt, wo sich „der Gegensatz zwischen einer heimatverbundenen Jugend und der ideenlosen und veralteten Ideologie der Linken“ polarisiert. In der sachsen-anhaltischen Stadt schafft man außerdem „echte Gegenkultur und identitäre Alternativen zum Mainstream“. Das wolle man unter Beweis stellen. Nach der Demonstration soll es vor dem patriotischen Hausprojekt Flamberg außerdem ein „Hof- und Straßenfest“ geben, bei dem sich „ausgetauscht, vernetzt und gegenseitig inspiriert werden kann“.

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