Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Neues von rechts: Der wöchentliche Überblick für das patriotische Milieu

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Symbolbild Hintergrund (Pixabay/CC0) / Logo TS: Die Tagesstimme / Collage: Die Tagesstimme

Das rechte bzw. patriotische Milieu wächst: Es gibt Zeitschriften, Verlage, Denkfabriken, politische Aktivisten, YouTuber und Medienman behält kaum noch einen Überblick. Die Tagesstimme fasst unter der Rubrik „Neues von rechts” ab sofort kurze Neuigkeiten aus dem patriotischen Milieu zusammen.

Am vergangenen Wochenende tagte das rechtsintellektuelle Institut für Staatspolitik (IfS) im Rahmen des Staatspolitischen Kongresses in Magdeburg. Acht Referenten aus Wissenschaft und Politik analysierten dabei vor 250 Gästen die „Lage 2019” und umrissen „historische Zäsuren”. Unter den Rednern befanden sich unter anderem IfS-Gründer Götz Kubitschek, der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Roland Hartwig, die Historiker Dr. Manfred Zeidler und Dr. Stefan Scheil sowie der Militärhistoriker und ‑theoretiker Prof. Dr. Martin von Creveld.

Alle Vorträge des Staatspolitischen Kongresses werden demnächst auf YouTube veröffentlicht (kanal schnellroda).

Prof. Dr. Crevelds Auftritt beim IfS bleibt jedoch nicht der einzige in Deutschland: Am morgigen Dienstag wird der international renommierte israelische Militärhistoriker in der Berliner Bibliothek des Konservatismus sein Buch „Gleichheit – Das falsche Versprechen” vorstellen. (Anmelden kann man sich per E‑Mail: veranstaltungen(at)bdk-berlin.org.)

Sieferle-Werkausgabe

Erst kürzlich veröffentlichte der Manuscriptum-Verlag zwei weitere interessante Bücher: Aus der achtteiligen Werkausgabe des verstorbenen Universalhistorikers Rolf Peter Sieferle erschienen Band 3 („Die Konservative Revolution. Fünf biographische Skizzen”) und Band 4 „Karl Marx zur Einführung. Die Revolution in der Theorie von Karl Marx.”).

Borderless”: Europa und die Asylkrise

Auch aus dem Bereich der Medien gibt es Neuigkeiten: Vor wenigen Tagen veröffentlichte die politische Aktivistin und Journalistin Lauren Southern ihre Dokumentation „Borderless” auf YouTube. In ihrem Dokumentarfilm zeigt die Kanadiern, was seit der Asylkrise an den europäischen Grenzen geschieht, und deckt dabei auch Machenschaften gewisser NGOs auf. Dazu sprachen sie und ihr Team während ihrer investigativen Recherche mit Politikern, NGO-Vertretern, Schleppern und Migranten.

Nur wenige Stunden nach Erscheinen löschte YouTube den Dokumentarfilm. Mittlerweile ist „Borderless” jedoch wieder aufrufbar:

Neuer patriotischer YouTuber

Unter den patriotischen YouTubern gibt es einen jungen Neuzugang: Der Journalist Roman Möseneder, der in der Vergangenheit bereits für den Wochenblick und Info-DIREKT schrieb, hat vor gut einer Woche sein erstes Video über den „Bevölkerungsaustausch” veröffentlicht. Darin geht er auf Zahlen, Daten, Fakten des demographischen Wandels in Österreich ein:

Partei- und Metapolitik

Nach den letzten Wahlen und dem ernüchternden Abschneiden der beiden Rechtsparteien in Österreich und Deutschland kam es im rechten Milieu – mal wieder – zu einigen Diskussionen über Partei- und Metapolitik. Auf dem bisher unbekannten Blog Quintacolumna erschien ein Beitrag namens „Volle Fahrt ins Nichts. Wieso uns Rechts­popu­listen nicht retten werden” , in dem der unbekannte Autor eine neurechte Kritik an Rechtsparteien und ihrem fehlenden Bewusstsein für Metapolitik formuliert.

Dazu passt auch die Nachbetrachtung zur „Ibiza-Affäre” des konservativen Journalisten und freien Autors Thorsten Hinz. In der Jungen Freiheit schreibt er über Partei- und Metapolitik: „Parlamentarische Mehrheiten und sogar Ministerämter nutzen auf Dauer wenig, wenn alternative Parteien nicht auch über ein vor- oder metapolitisches, insbesondere mediales Umfeld verfügen. Regierung und Parlament sind nur zwei Machtzentren unter vielen. Die informelle Macht von Medienkonzernen, Lobbyisten, NGOs, globalistischen Netzwerken, Stiftungen, Denkfabriken ist kaum geringer. Erst wenn auch in diesen Bereichen Gegengewichte entstanden sind, kann man ernsthaft konkurrieren.”

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Klicken zum Kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Animal Crossing”: Für PETA ist das Nintendo-Spiel nicht vegan genug

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Die Tierrechtsorganisation stört es, dass man in dem Nintendo-Spiel unter anderem Fische angelt und Insekten fängt. 

Das neue Nintendo-Videospiel „Animal Crossing: New Horizons” ist aktuell sehr beliebt und gilt eigentlich als äußerst kinderfreundlich. In der Inselaufbau-Simulation leben Menschen und Tiere eigentlich friedlich zusammen. Doch für die Tierschutzorganisation PETA ist das Spiel nicht vegan genug, weil man dort zum Beispiel Fische angeln und Insekten fangen kann. Aus diesem Grund hat PETA eine Anleitung veröffentlicht, wie man „Animal Crossing” richtig vegan spielt und keinen Tieren schadet.

Vegan leben auch im Videospiel

In dem veröffentlichten „PETA’s Vegan Guide to ‘Animal Crossing: New Horizons’” schreibt die Tierschutzorganisation etwa: „Fischen ist nicht vegan! Du solltest im wirklichen Leben nicht fischen, also solltest du das auch nicht im Spiel tun.” PETA kritisiert, das Spiel fördere missbräuchliches Verhalten gegenüber Fischen und Insekten, anstatt sie als „lebende, atmende und fühlende Individuen” zu betrachten. „Deine Insel sollte ein sicherer Ort für alle Tiere sein, egal ob groß oder klein”, heißt es in der Anleitung. Außerdem finden sich in dem „Guide” weitere Tipps, wie man sich als Veganer im Spiel gegenüber Tieren richtig verhält, was man essen und wie man sich kleiden sollte.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Deutschland

Berlin: Auto von AfD-Politiker Frank-Christian Hansel angezündet

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Die Polizei schließt eine Brandstiftung mit politischem Motiv nicht aus, der Staatsschutz ermittelt.

Berlin. – Wie die Polizei bestätigt, brannte in der Nacht zum Montag das Auto des Parlamentarischen Geschäftsführers der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD Berlin, Frank-Christian Hansel, aus. Der AfD-Politiker sprach auf Twitter von einer „linken Gewaltorgie“ und kritisierte die restlichen Parteien für die fehlende Verurteilung solcher Taten: „Es ist die bürgerliche Mitte, die hier angegriffen wird.”

Serie von Brandanschlägen

Der Fall gliedert sich in eine Reihe von linksextremen Brandanschlägen gegen den politischen Gegner ein. So wurde erst am 10. März das Auto des Berliner Landesvorsitzenden Nicolaus Fest angezündet. Kurz zuvor wurde der Wagen des Vorsitzenden Chrupalla in Sachsen zerstört. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, wurde ebenfalls Opfer einer Straftat: Mutmaßliche Linksextremisten schlugen zwei Fenster seiner Wohnung ein und beschmierten die Fassade unter anderem mit dem Spruch „Curio hat mitgeschossen“. Offenbar sollte damit ein Bezug zum Amoklauf von Hanau hergestellt werden. Nach der Tat wurde ein Bekennerschreiben auf einer linksextremen Plattform veröffentlicht. Der Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski verurteilte die Straftaten scharf und erklärte: „Trotz Hetze und Gewalt lässt sich die AfD nicht einschüchtern“.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Bürger protestieren gegen ORF-Berichterstattung über Ungarn

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen ORF über die Corona-Maßnahmen in unserem Nachbarland Ungarn sorgt für Unmut bei so manchem Bürger.

Wien. – Die Darstellung in etablierten Medien, wonach Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán quasi das Parlament ausgeschalten habe, stößt offenbar nicht auf ungeteilte Zustimmung. Bereits in der Vorwoche wandte sich Andor Nagy, der ungarische Botschafter in Wien, mit einem offenen Brief an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz – Die Tagesstimme berichtete.

Kreativer Protest vor Ungarn-Botschaft und ORF

Paul W., ein Bürger aus dem Bundesland Salzburg, tat es ihm nun gleich und brachte seine eigenen Protest mit  Bildern zum Ausdruck. Der einstige Manager eines mittelständischen Unternehmens positionierte sich mit einem Schild vor der ungarischen Botschaft in der Wiener Bankgasse. Etwas später wiederholte er seinen Protest auch noch vor dem ORF-Zentrum am Küniglberg. Auf den Bildern steht in deutscher und ungarischer Sprache eine Solidaritätsbekundung mit dem Nachbarland.

Als Österreicher bitte ich Ministerpräsident Viktor Orbán um Verzeihung für die hetzende Berichterstattung des ORF gegen Ungarn und seine Regierung.”

Bei der Botschaft, so der Salzburger, habe man sich mit positivem Amusement über die Aktion gefreut. Die Nachfrage der Tagesstimme, ob er fürchte, aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen ins Visier der Behörden zu geraten, verneinte W. Seine Lebensgefährtin sei ungarische Staatsbürgerin, er habe in ihrer Vertretung ohnehin einen unaufschiebbaren Behördengang zu erledigen gehabt. Da habe er einfach das Praktische und das Nützliche miteinander verbunden, erklärte er.

Konservativer Arzt hinterfragt Anti-Ungarn-Sentiment

Aber auch Personen mit einem etwas größeren öffentlichen Bekanntheitsgrad äußerten sich in sozialen Medien ähnlich deutlich. Marcus Franz, bekannter Wiener Arzt, konservativer Kommentator und einstiger Nationalratsabgeordneter, hinterfragte die Motive der Debatte. Der Beitrag polarisierte und rief dutzende Antworten hervor. Beinahe tausend Leute gefiel der Beitrag, über 100 Nutzer retweeteten ihn.

Justizministerin begeisterte im ZIB-Interview

In der patriotischen Publizistik hatte die Debatte auch abseits des Botschafter-Briefs in der Vorwoche hohe Wellen geschlagen. Dabei sorgte insbesondere der Auftritt der ungarischen Justizministerin Judit Varga für Furore. Diese bot ZiB2-Anchor Armin Wolf unaufgeregt die Stirn. Als dieser fragte, weshalb Kritiker Ungarn einen diktatorischen Stil vorwärfen, konterte sie: Es handle sich dabei um den liberalen Mainstream, der schnell diejenigen marginalisiere, welche sich ihm nicht anschlössen.

Ungarn bringt Corona-Aktionsplan auf den Weg

Ungarn stellte unterdessen am Montag seinen Corona-Aktionsplan vor. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft, 2.000 Mrd. Forint (ca 6 Mrd. Euro) stehen für die Unterstützung von Unternehmen bereit, weitere 450 Mrd. Forint sollen in Investitionen für neue Arbeitsplätze fließen. Bei Kurzarbeitern will der Staat einen Teil der Löhne übernehmen. Auch Familien und Pensionisten sollen profitieren, letztere bekommen ab 2021 vier Jahre lang eine dreizehnte Pensionauszahlung.


Weiterlesen: 

Ungarns Botschafter kritisiert ORF-Berichterstattung über Orbán-Dekret (31.3.2020)

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Werbung

Beliebt