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Zahl der „islamfeindlichen“ Straftaten in Deutschland erneut gesunken

Medienberichten zufolge ist die Zahl an „islamfeindlichen“ Straftaten gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein deutlicher Rückgang erkennbar.

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<p>Symbolbild: Fatih Moschee in Essen-Katernberg (NRW) / von NatiSythen [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fatih-Moschee_Essen_Katernberg3.jpg">vom Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Fatih Moschee in Essen-Katernberg (NRW) / von NatiSythen [CC BY-SA 3.0 ], vom Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Öffentlich wurde die Zahl, nachdem die Fraktion der Linken eine Kleine Anfrage im Bundestag stellte. Die Antwort liegt nun der Neuen Osnabrücker Zeitung vor. Bereits ab 2017 zeigte sich ein deutlicher Trend – die Zahl der Vergehen ist immer weiter rückläufig.

Straftaten gegen Muslime auf Tiefststand

Auch wenn diverse Medien bisher eher ein gegenteiliges Bild der Lage zeichneten, ist die Anzahl an Straftaten gegen Muslime durchgängig auf dem Rückmarsch. Aktuell liegt der niedrigste Stand seit jedenfalls zwei Jahren vor, wie die Bundesregierung in der Antwort auf die Anfrage erklärte. 

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Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet, liegen derzeit für das erste Quartal im aktuellen Jahr 132 Straftaten gegen Muslime vor. Dies ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr. 2018 wurden im ersten Quartal 196 Straftaten gemeldet. 

Zu den gewerteten Verbrechen zählen unter anderem Beschimpfungen, Volksverhetzung, Sachbeschädigungen sowie Hausfriedensbruch, wie der „Spiegel“ berichtet. Erstmals erfasst wurden entsprechende Erhebungen im Jahr 2017.

Täter oft automatisch als Rechtsextremisten gehandelt

Werden Straftaten an Muslimen begangen, fließen diese meist direkt in die Statistik für rechtsextrem-motivierte Delikte ein. Die Behörden werten die Vergehen also prinzipiell in den meisten Fällen direkt als rechtsextrem, außer es liegt ein offensichtlicher anderer Grund vor. In den Statistiken ist somit also durchaus mit Verzerrungen der Ergebnisse zu rechnen. 

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, forderte unlängst einen Beauftragten gegen „Muslimfeindlichkeit“ zur Prävention von vermeintlich „anti-muslimischen“ Straftaten. Mazyek machte damals auch klar, dass er jenseits der Statistiken eine „hohe Dunkelziffer“ vermute – Die Tagesstimme berichtete.

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