Connect with us

Gesellschaft

Neues von rechts: Abschied, „Street Comedy“ und Streit um Axel Krause

Stefan Juritz

Published

on

Lauren Southern zieht sich ins Privatleben zurück. Patrick Lenart analysiert den aktuellen Höhenflug der Grünen. Das Ruhrpott Roulette hat sich mal wieder auf die Straße begeben. Und die Posse um den Maler Axel Krause ist wieder um eine Episode reicher.

In der vergangenen Woche hat sich im patriotischen Milieu wieder Einiges getan. Die Tagesstimme gibt einen kurzen Überblick:

Lauten Southern sagt „Farewell“

Erst vor Kurzem veröffentlichte Lauren Southern ihre neue investigative Filmdoku „Borderless“ über die europäische Asylkrise. Diese Dokumentation wird aber bis auf weiteres die letzte von ihr sein. Am Montag gab die 23-Jährige auf Twitter ihren Rückzug aus der Politik und auch aus den sozialen Medien bekannt. Ab sofort möchte Southern sich laut eigenen Angaben auf ihr Privatleben konzentrieren und ihr Studium fortsetzen. Ob sie ihre politische Arbeit eines Tages fortsetzen werde, ließ die Kanadierin in einer Stellungnahme auf ihrer Homepage offen.

Lauren Southern machte sich in den vergangenen Jahren als politische Aktivistin, Journalistin und Dokumentarfilmerin einen Namen im konservativen Milieu.

Die Grünen im Höhenflug

In Deutschland sind die Grünen laut Umfragen aktuell die stärkste Partei, auch in Österreich befinden sie sich nach einem Tal der Tränen wieder im Aufwind. Der patriotische Aktivist und Ex-IBÖ-Leiter Patrick Lenart nimmt dies zum Anlass für eine kurze Analyse und erklärt auf YouTube, wie das patriotische Milieu seiner Ansicht nach reagieren müsste.

„Schwedische Flüchtlingsumfrage“

Das noch junge patriotische „Street Comedy“-Projekt Ruhrpott Roulette hat am Wochenende ein neues Video auf YouTube veröffentlicht. In der bisher fünften Folge machen die zwei Protagonisten eine „schwedische Flüchtlingsumfrage“ in Essen und befragen Passanten zu ihrer Meinung über Flüchtlinge. „Die Passanten, welche sich als Gutmenschen herausstellten, wurden von uns dazu eingeladen einen Kulturbereicherer bei sich wohnen zu lassen“, heißt es in der Videobeschreibung. Die Antworten sieht man im folgenden YouTube-Video:

Podcast zum Thema „Journalismus“

In der zweiten Folge des neuen Podcasts jung.europäisch.direkt war der 16-jährige österreichische Journalist und Publizist Roman Möseneder eingeladen, um über das Thema „Journalismus“ zu sprechen. Dabei geht es unter anderem um die Unterschiede zwischen sogenannten „Mainstream-Medien“ und den „alternativen“ bzw „freien Medien“ sowie die Zukunft der Printmedien.

Streit in der Kunstszene

Die Posse um den Maler und wichtigen Vertreter der Neuen Leipziger Schule, Axel Krause, ist wieder um eine Episode reicher. Zuerst wurde Krause von der 26. Leipziger Jahresausstellung in der Baumwollspinnerei ausgeladen, weil er mit der AfD sympathisiert und auch Kuratoriumsmitglied der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung ist. Danach sagten die Veranstalter die Ausstellung ganz ab und der Vorstand erklärte seinen Rücktritt. Mehrere Künstler hatten zuvor wegen Krause ihre Teilnahme an der Ausstellung zurückgezogen, die Mehrheit sprach sich jedoch laut Bericht der Leipziger Volkszeitung gegen die Absage der Veranstaltung und gegen den Ausschluss Krauses aus. Nun wird die Kunstausstellung doch noch stattfinden, Krause bleibt jedoch ausgeladen.

Die Zeitschrift TUMULT, „Vierteljahresschrift für Konsensstörung“, hat die Kontroverse zum Anlass genommen, um in ihrer aktuellen Sommer-Ausgabe knapp 30 Werke des Leipziger Malers abzudrucken. Wer sich also für die Arbeiten von Krause interessiert, kann die aktuelle Ausgabe hier bestellen: https://www.tumult-magazine.net/sommer-2019 

Freilich-Chefredakteur Novak im Interview

Das Blog Philosophia Perennis hat am Sonntag ein Interview mit Ulrich Novak, Chefredakteur des österreichischen Freilich-Magazins, veröffentlicht. Bereits die ersten drei Ausgaben von Freilich sorgten mit ihren Cover-Storys „Europa wählt sich selbst“, „Reden wir über Migration“ und „Deutschland von rechts“ sowie den Interviews (Salvini, Gauland, Vilimsky) für reges Interesse im konservativen Milieu.

Entsprechend hoch ist auch der eigene Anspruch: Man möchte „Qualitätsjournalismus“ liefern und eine „hochwertige Informationsplattform“ sein, „die sich für den plattitüdenmüden Leser wohltuend von den Elaboraten der stets skandalisierenden, links gleichgeschalteten Kampagnenjournalisten in den Mainstream-Medien deutlich unterscheiden“, erklärt Novak im Gespräch mit David Berger. Das gesamte Interview kann man hier nachlesen.

Veranstaltungshinweise

Wie die Tagesstimme bereits Ende Mai berichtete, wird der neurechte Publizist und Übersetzer Martin Lichtmesz am kommenden Mittwoch, den 12. Juni, bei der Grazer akademischen Burschenschaft Arminia zum Thema „Mit Linken leben“ sprechen.

Am selben Abend findet auch in der Bibliothek des Konservatismus in Berlin eine Veranstaltung statt. Dort wird die Diplom-Volkswirtin und Deutschland-Korrespondentin der britischen Online-Zeitschrift spiked, Sabine Beppler-Spahl, ihr neues Buch „Brexit- Demokratischer Aufbruch in Großbritannien“ vorstellen. Hier kann man sich anmelden.

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebt