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Strache wird EU-Mandat nicht annehmen

Ex-FPÖ-Chef Strache wird nicht ins EU-Parlament einziehen. Eine Rückkehr in die aktive Politik soll erst nach Aufklärung der Hintergründe des Ibiza-Videos erfolgen.

2 Minuten Lesezeit
<p>© Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen (Bild zugeschnitten)</p>

© Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen (Bild zugeschnitten)

Wien. – Heinz-Christian Strache wird sein EU-Mandat nicht annehmen. Das gab der Ex-FPÖ-Chef am Montagmorgen in einer persönlichen Erklärung bekannt.

„Kein Ergebnis politischen Kalküls und schon gar kein Deal“

Darin betont Strache, dass die Entscheidung „kein Ergebnis politischen Kalküls und schon gar kein Deal“ sei. Nach „reiflichen Überlegungen, langen Gesprächen“ mit seiner Frau, der Familie sowie engen Vertrauten habe er entschieden, das EU-Mandat nicht anzunehmen. Damit tue er „das Richtige zum richtigen Zeitpunkt“, betont Strache.

Dennoch bedankte er sich bei seinen 45.000 Wählern, die ihm „ohne Aufruf und ohne Werbung“ durch ihre Vorzugsstimme ein Direktmandat im EU-Parlament verschafft haben. „Diese Bestätigung bedeutet mir sehr viel und ich bin mir auch hier – der mit diesem Mandat mir anvertrauten Verantwortung – voll und ganz bewusst“, erklärt Strache.

Rückkehr in Politik erst nach Aufklärung

Seinen Wählern verspricht er, dass sein politisches Leben „mit Sicherheit nicht am Ende“ sei. Doch eine Rückkehr in die aktive Politik könne und solle erst nach Aufklärung der Hintergründe des Ibiza-Videos erfolgen.

Untätig will Strache bis dahin jedoch auch nicht bleiben: „Ich werde mich nicht zurückziehen, mich auch nicht verstecken. Im Gegenteil. Ich stelle mich vielmehr als einfaches Parteimitglied der FPÖ in den Dienst der vollständigen und schonungslosen Aufklärung und politisch unterstützend voll und ganz hinter den designierten Bundesobmann Norbert Hofer und sein Team.“

Die gesamte Erklärung kann man hier nachlesen.

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