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Gesellschaft

Aus diesen Gründen ermitteln Behörden gegen Sellners Verlobte

Monika Šimić

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am

Bild: Martin Sellner und Brittany Pettibone / Screenshot YouTube

Martin Sellners Verlobte, Brittany Pettibone, erhielt gestern „bizarre Nachrichten”. Denn gegen sie wird nun ebenfalls ermittelt.

Wien. Bereits gestern gab die US-Amerikanerin via Twitter bekannt, dass seitens österreichischer Behörden nun auch gegen sie ermittelt wird. In erster Linie, weil sie vor etwa eineinhalb Jahren mit dem australischen Polit-Aktivisten der United Patriots Front (Vereinigte Patriotische Front), Blair Cottrell ein Interview geführt hat. Dieser soll, wie viele patriotische Bewegungen und Aktivisten, ebenfalls eine Spende vom Christchurch-Attentäter erhalten haben.

Nichts zu verbergen”

Der zweite Grund für die Ermittlungen gegen Pettibone ist nach eigenen Angaben eine E‑Mail, die sie von einem Mann zwar erhalten, auf diese aber nie geantwortet habe. Darin fragte der Mann, ob Sellner Blair Cottrell Ratschläge für den Aufbau der rechten Bewegung in Australien geben könne. Abgesehen von dem kurzen Interview vor etwa eineinhalb Jahren habe sie aber keinen weiteren Kontakt mit Cottrell gehabt. Sie verstehe außerdem nicht, inwiefern eine E‑Mail, auf die sie nie geantwortet habe, es wert ist, Untersuchungen gegen sie einzuleiten. Auf Twitter betonte sie abschließend aber, dass sie „seit dem ersten Tag” mit den österreichischen Behörden kooperiert habe und das auch in Zukunft so machen werde. Sie mache sich „nicht im Geringsten Sorgen”, dass gegen sie ermittelt wird, da sie „nichts zu verbergen” habe.

Hausdurchsuchung bei Sellner

Wie die Tagesstimme berichtete, fand gestern ein weiteres Mal eine Hausdurchsuchung bei Martin Sellner statt. Laut Sellner, der noch am Vormittag über die Hausdurchsuchung twitterte, diente der passive Empfang einer Spende des späteren Christchurch-Attentäters vierzehn Monate vor dessen Tat auch diesmal als Grundlage für die Hausdurchsuchung. Neben Sellners Wohnung war noch eine weitere Wohnung, laut Informationen aus Identitären-Kreisen ebenfalls in Wien, von den Durchsuchungsaßnahmen betroffen.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    19. Juni 2019 at 12:43

    Das Vorgehen gegen die Beiden führt vor Augen, dass Österreich Züge eines Vasallen-Staates trägt.
    Es geht um gestörte Ideologie und die Gestörten zeigen sich kurz angebunden.
    Das Durchgreifen entbehrt jeder Verhältnismäßigkeit.
    Andersrum werden illegale Grenzüberschreitende mit falschen Angaben zur Person toleriert
    Es offenbart wie dringend Österreich Verstärkung zu Sellner braucht.

  2. Avatar

    DAVID K ELKINS

    19. Juni 2019 at 19:07

    Obviously, the stupidity of the authorities has no limits.

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Gesellschaft

Nationalfeiertag: Haus der Geschichte Österreich zeigt „Ostarrichi-Urkunde”

Monika Šimić

Veröffentlicht

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ASDF Bild: Der Nationalfeiertag findet in Österreich jährlich am 26. Oktober statt / Bild: Mikekilo74 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

In diesem Jahr findet am Nationalfeiertag erstmals ein „Österreich-Fest” statt. Ebenso lädt das Bundesheer zur traditionellen Leistungschau, wenngleich in abgespeckter Form.

Wien. Am 26. Oktober erinnert Österreich an den Beschluss der „immerwährenden Neutralität”, der im Jahr 1955 gefasst wurde. Wie jedes Jahr beginnt der Nationalfeiertag mit Kranzniederlegungen durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und die Bundesregierung. Anschließend werden über tausend Rekruten feierlich auf dem Heldenplatz angelobt. Neben Reden von Van der Bellen und Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein gibt es heuer aber auch ein paar Neuerungen.

Leistungsschau in abgespeckter Form

Diese betreffen etwa die traditionelle Leistungsschau des Bundesheers, die wegen der prekären finanziellen Lage beinahe ganz abgesagt worden wäre, nun aber doch stattfindet, jedoch in deutlich abgespeckter Form. Die Bevölkerung soll dabei auch auf die desolate Situation aufmerksam gemacht werden, weshalb die Schau unter dem Motto „Was wir heute noch können, was wir morgen nicht mehr können” steht. Aus Kostengründen werden heuer weder Hubschrauber noch Kettenpanzer ausgestellt. Zu sehen sein werden dafür aber beispielsweise der Radpanzer Padur und das Sanitätsfahrzeug Dingo. Außerdem können sich Besucher über die verschiedenen Aufgabenbereiche des Heers informieren, eine Gardevorführung sehen, die Schutz- und Spürhunde kennenlernen und mit Spitzensportlern über die Karrieremöglichkeiten beim Herr sprechen, wie der ORF berichtet.

Österreich-Fest” im Burghof

Interessierte, die schon immer einen Blick in die Repräsentations- und Amtsräume der Republik werfen wollten, können dies ab 12 Uhr bei der Präsidenschaftskanzlei machen. Bundespräsident Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer laden dort zum Rundgang. Im Inneren Burghof findet ab 15 Uhr außerdem erstmals ein „Österreich-Fest” statt. Weiters heißen im Bundeskanzleramt erstmals Kanzlerin Bierlein und Frauenministerin Ines Stilling die Gäste willkommen. Und auch in diesem Jahr findet wieder der Tag der offenen Tür des Parlaments statt. In den Ausweichquartieren rund um die Hofburg können Besucher etwa mit Nationalratsabgeordneten aller Parlamentsfraktionen über deren Arbeit sprechen.

Ostarrichi-Urkunde” wieder in Wien

Das Außenministerium, das Bildungsministerium, der Verfassungsgerichtshof und der Wiener Justizpalast landen ebenfalls zum Tag der offenen Tür. Der Präsident des Wiener Landesgerichts für Strafsachen bietet einen einstündigen Rundgang durch die historischen Räume des Gerichts an. Bei freiem Eintritt können Kunst- und Kulturinteressierte wiederum alle Museen und Nationalbibliotheken besuchen. Das Haus der Geschichte Österreich blickt dabei besonders weit zurück. Dort ist die „Ostarrichi”-Urkunde, die im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München aufbewahrt wird und erstmals seit 1996 wieder in Österreich ist, im Original zu bewundern. Darin wurde der Name „Österreich” im Jahr 996 zum ersten Mal erwähnt.

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Gesellschaft

AfD-Fahrzeug auf Privatgrund in Thüringen abgefackelt

Stefan Juritz

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ASDF Der Wahlkampf-LKW der AfD Thüringen brannte vollkommen aus. Bild: AfD Thüringen / Facebook

In den frühen Morgenstunden ging ein Wahlkampf-LKW der AfD lichterloh in Flammen auf. Die Polizei schließt ein politisches Motiv nicht aus. AfD-Chef Björn Höcke will sich „von solchen Anschlägen jedoch nicht einschüchtern” lassen.

Reinsdorf (Thüringen). – In Reinsdorf im Kyffhäuserkreis hat es am frühen Samstagmorgen offenbar einen Brandanschlag auf ein Wahlkampf-Fahrzeug der AfD gegeben. Wie die AfD Thüringen bekannt gab, sei der LKW bei Wahlkampfkundgebungen der Partei verwendet worden und habe sich über Nacht auf dem Privatgrundstück eines AfD-Mitglieds befunden. Laut weiteren Angaben der AfD entstand durch den Brand ein Schaden im vermutlich sechsstelligen Bereich. Neben dem LKW, der einen Totalschaden erlitt, seien auch Veranstaltungsmaterialien und die Tontechnik, die im Laderaum lagerten, vom Feuer zerstört worden. Die Polizei ermittelt unterdessen in alle Richtungen und schließt eine politisch motivierte Brandstiftung nicht aus. Der Schaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.

Höcke: Kein Zweifel an politisch motivierter Tat

„Die Saat derjenigen, die bürgerlich-patriotische Politik als ‚extremistisch‘ diffamieren und AfD-Mitglieder letztlich zu Freiwild erklären, ging in dieser Nacht in Artern auf. Die Umstände des Anschlags lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier um eine politisch motivierte Tat handelte. Nur dem Glück und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind”, erklärte AfD-Landessprecher Björn Höcke, der zusätzlich betonte, dass man sich „von solchen Anschlagen jedoch nicht einschüchtern” lasse.

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Gesellschaft

Eskalation in Vorlesung: Studentenvertretung wirft Lucke „Provokation“ vor

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Bernd Lucke): Mathesar [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Kurz nach den Ausschreitungen bei einer Vorlesung des ehemaligen AfD-Politikers Bernd Lucke wirft der AStA diesem vor, die Demonstranten provoziert zu haben. Die Lehrveranstaltung wurde unter anderem von Aktivisten der linksextremen Antifa gestört.

Hamburg. – Nachdem die Vorlesung abgebrochen wurde, musste Lucke den Saal unter Polizeischutz verlassen – Die Tagesstimme berichtete. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA), welcher zu den Protesten aufrief, erhebt nun Vorwürfe gegen den ehemaligen AfD-Politiker. Dieser habe die Studenten provoziert.

Verhalten als „Provokation auf die Protestierenden“

Am Freitag erklärte die Studentenvertretung in einer Stellungnahme: „Die sowieso schon angespannte Situation wurde insbesondere noch einmal angeheizt, als Bernd Lucke das Podium verließ und zwischen Studierenden im Auditorium Platz nahm.“

Lucke habe somit nichts im Sinne einer Deeskalation unternommen, im Gegenteil habe er die Demonstranten weiter provoziert. Die Aktion selbst wird von der AStA weiterhin verteidigt. So müsse die Gesellschaft „friedlichen Widerspruch“ und „Ungehorsam“ aushalten. Bernd Lucke selbst bestreitet die Vorwürfe. 

Lucke: „AStA macht Opfer zu Tätern“

Der Mitgründer der Alternative für Deutschland bestreitet die Vorwürfe der Studentenvertretung. Ein Gespräch mit der AStA sei auf dieser Basis nicht nützlich. Auf „groteske Art und Weise“ würden die Studenten das tatsächliche Opfer zum Täter machen.

Trotzdem sei er unter bestimmten Umständen dazu bereit, mit den Studenten ins Gespräch zu kommen: „Wenn der AStA aber eine Veranstaltung organisiert, die für alle Studierenden geöffnet ist, werde ich gerne die Kritik des AStA widerlegen und allen Fragestellern Rede und Antwort stehen.“

Lucke-Rückkehr nach Ausscheiden aus EU-Parlament

Lucke ließ sich von der Hamburger Universität 2014 beurlauben, um für die AfD im Europaparlament arbeiten zu können. Nach seiner Abwahl als Parteichef im Jahr 2015, gründete er die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA), welche sich dann später in Liberal-Konservative Reformer (LKR) umbenannte.

Mit diesen scheiterte er im Mai allerdings mit nur 0,1 Prozent der Stimmen deutlich am Wiedereinzug ins EU-Parlament. Daraufhin kehrte er mit Beginn des aktuellen Semesters in seine Lehrtätigkeit an der Hamburger Uni zurück.


Weiterlesen:

Lucke muss Vorlesung wegen Tumulten abbrechen (17.10.2019)

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