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NR-Wahl

BZÖ will mit „Allianz der Patrioten“ antreten

Das BZÖ Kärnten fordert einen EU-Austritt Österreichs und ein bedingungsloses Grundeinkommen. Außerdem will man die Familie aufwerten und „echten Umweltschutz statt Klimawahn“.

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<p>Symbolbild Nationalratssitzungssaal, Ansicht von der Besuchergalerie /© Parlamentsdirektion / Johannes Zinner [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild Nationalratssitzungssaal, Ansicht von der Besuchergalerie /© Parlamentsdirektion / Johannes Zinner [Bild zugeschnitten]

Klagenfurt. – Das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) möchte bei der kommenden Nationalratswahl in einer „Allianz der Patrioten“ antreten. Das gab die Partei, die 2005 von Jörg Haider als Abspaltung von der FPÖ gegründet worden war, am Freitag in einer Aussendung bekannt.

„Wir stehen für einen Staat von Recht und Ordnung“

Laut eigenen Angaben hätten sich in der jüngsten Vergangenheit immer mehr Menschen gemeldet, die sich „mit Enttäuschung und Entsetzen“ von der österreichischen Innenpolitik abgewandt haben. Nach „intensiven Vorgesprächen mit patriotischen Kräften“ sei man deshalb zur Überzeugung gelangt, diesen Bürgern eine politische Heimat anzubieten.

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„Die politische Landschaft Österreichs ist verseucht mit den giftigen Gedanken der linken und grünen Chaoten. Wir stehen für einen Staat von Recht und Ordnung und bündeln die positiven Kräfte dieses Landes“, sagt Karlheinz Klement, Generalsekretär des BZÖ Kärnten.

EU-Austritt & Bedingungsloses Grundeinkommen

Inhaltlich positioniert sich das BZÖ als klare Anti-EU-Partei und fordert deshalb den Austritt aus der Union: „Österreich soll Impulsgeber für ein Europa der Vaterländer werden“, heißt es in der Aussendung dazu. Außerdem möchte man ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Beim Thema Familie setzt sich das BZÖ für ein Muttergehalt und die Förderung von Jungfamilien mit Kindern ein. Oberste Priorität habe darüber hinaus der „Schutz des Lebens“: „Abtreibung als Geschäftsmodell lehnen wir kategorisch ab. Abtreibung darf nur die letzte Option sein“.

Weiters fordert die Partei „Umweltschutz statt Klimawahn“. „Echter Umweltschutz“ habe nichts mit dem „hysterischen Klimagetöse“ zu tun, „das derzeit medial aufgebauscht“ werde.

Ob die Partei den Einzug in den Nationalrat schaffen wird, ist jedoch fraglich. Bei der vergangenen Landtagswahl in Kärnten erreichte das BZÖ gerade einmal 0,38 Prozent der Stimmen.

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