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Am 5. Geburtstag seiner Tochter

Razzia bei Identitären-Aktivist aus NRW

Am Montagmorgen kam es in in Nordrhein-Westfalen zu einer Hausdurchsuchung beim identitären Aktivisten Kai N.

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Symbolbild (CC0)

Wesel. – Wie der Aktivist der Identitären Bewegung Deutschland, Kai N., in einem Video erklärte, hätten am Montagmorgen insgesamt zehn Beamte die Wohnung des Familienvaters und seiner Familie durchsucht. Dabei bekam es zur Beschlagnahmung sämtlicher Datenträger und elektronische Geräte des Identitären durch die den Beamten.  Der junge Mann ist außerdem als eines der beiden Gesichter des Humorkollektivs „Ruhrpott Roulette“ bekannt – Die Tagesstimme interviewte den Comedy-Künstler diesbezüglich im März.

Grund: Protestaktion aus dem Vorjahr

Grund für die Durchsuchung sei demnach eine Protestaktion im Greenpeace-Stil an der Universität Essen im letzten Jahr. In diesem Zusammenhang besteht ein Verdacht gegen Kai N., mit anderen Aktivisten Lebensmittelfarbe auf dem Universitätsgelände verschüttet zu haben. Die Aktion fand laut Angaben der Identitären im Rahmen ihrer Aktionswoche „1968 – 50 Jahre ideologisches Gift für die Uni“ statt.

Im Video zeigte sich der Vater besonders betroffen über den Zeitpunkt der Repressionsmaßnahme, da diese am fünften Geburtstag seiner Tochter stattfand. Die Kinder seien neben ihm und seiner Frau ebenfalls durch die Polizisten geweckt worden. „Tolle Geburtstagsüberraschung. Keine Eltern, die singend ins Kinderzimmer kommen, sondern Polizeibeamte, die plötzlich sogar anfangen, das Kinderzimmer zu durchsuchen“, erzählte der Aktivist wörtlich. 

Bereits dritte Razzia innerhalb kurzer Zeit

Erst vor wenigen Wochen durchsuchten die Behörden die Wohnungen von zwei schwäbischen Aktivisten (Die Tagesstimme berichtete). Der Vorwurf lautete „Volksverhetzung“. Laut Angaben einer Aktivistin seien die Beamten dabei nicht gänzlich ordnungsgemäß vorgegangen. So hätten diese nicht wie vorgeschrieben alle Räume nacheinander durchsucht, sondern gleichzeitig. Ihr sei es somit nicht möglich gewesen, durchgehend bei der Durchsuchung anwesend zu sein. 

Ebenfalls eine Hausdurchsuchung gab es vor einiger Zeit beim Aktivisten Maximilian T., welcher vor einigen Tagen in der Mensa der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) von mehreren vermummten Linksextremen angegriffen und dabei verletzt worden war (Die Tagesstimme berichtete).

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