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Technik

Okzident News: Die patriotische Nachrichten-App

Patrick Lenart

Veröffentlicht

am

Vor wenigen Wochen erschien eine neue Version der Nachrichten-App „Okzident News“. Mit ihr soll es ein Kinderspiel werden, über die wichtigsten Nachrichten patriotischer Medien und Influencer am Laufenden zu bleiben. Neue Funktionen lassen nun erstmals auch Interaktionen zwischen Kanälen und Nutzern zu. Wir haben uns die App für euch angesehen.

Vor einem Jahr löschten Facebook und Instagram willkürlich die Profile der Identitären Bewegung und ihrer Projekte. Seitdem wurden viele patriotische Akteure in allen großen sozialen Medien zum Opfer von Zensur und „deplatforming“. Daniel Sebbin und Daniel Fiß, letzterer selbst Leiter der Identitären in Deutschland, wurde damals klar: Patrioten brauchen eigene Informationsstrukturen.

Okzident –  Versuch einer Gegenmacht

Aus der Idee ist die Nachrichten-App Okzident News entstanden: „Okzident News versucht als Grundgedanken kritischen, alternativen und patriotischen Medien ihre Kommunikationswege offen zu halten und die Gesamtheit der patriotischen Blogger und Medien zu bündeln und ihnen die Informationsverbreitung ohne Zensurfilter zu ermöglichen“, schildert Daniel Sebbin auf Anfrage der Tagesstimme.

Die Blogger und Medien werden von den Entwicklern einzeln ausgesucht, wobei linke Akteure ausdrücklich ausscheiden: „Wir glauben nicht an den ‚herrschaftsfreien Diskurs’ oder die ‚absolute Neutralität’, sondern wollen stattdessen eine eigene Gegenmacht aufzubauen.“ Gegenwärtig sind rund 40 Kanäle in der App gelistet: Von Achse des Guten über die Sezession bis hin zu Young German – auch Die Tagesstimme ist vertreten.

Ständige Weiterentwicklung

Die App ist in der aktuellen Version als Push-Nachrichtendienst aufgebaut. Sie kontrolliert in Echtzeit, ob es neue Meldungen auf einem der Kanäle gibt und verbreitet die Information automatisch unter den Nutzern der App. Damit fungiert Okzident News als „Nachrichtenaggretator“ und zentrale Drehscheibe für Informationen. Die Nutzer können selbst entscheiden, welche Kanäle sie abonnieren möchten und wie oft sie benachrichtigt werden wollen.

Seit der neuesten Version können Nutzer die einzelnen Beiträge in der App auch mit einem „Like“ versehen oder direkt aus der App heraus in sozialen Netzwerken teilen. In Kürze soll es außerdem möglich sein, die Beiträge direkt in der App zu kommentieren. Geplant sind außerdem eine Chat-Funktion sowie eine Funktion zum Versenden von Eilmeldungen.

So kommt ihr an die App

Die App ist im Google Play Store verfügbar, wo sie unlängst sogar Platz 1 in der Rubrik „Nachrichtenapps“ belegte. Für iPhone-Nutzer ist de App über den Safari-Browser verfügbar. Besucht man die App-Website und klickt im Safari-Menü auf „Teilen“ – „Zum Home-Bildschirm hinzufügen“, wird sie wie eine herkömmliche App auf dem Startbildschirm angezeigt. Eine vollständige Kompatibilität mit iOS ist noch im Sommer 2019 geplant.

Sebbin und Fiss sind mit dem bisherigen Erfolg der App zufrieden. Noch nicht jeder würde die Notwendigkeit der App erkennen, solange er auch Nachrichten über die herkömmlichen Plattformen erhalte. „Die erwartbare Steigerung der Zensur wird jedoch auch schon bald weitere Medienmacher treffen, die ihre Beiträge über alternative Plattformen verbreiten und aussteuern müssen. Okzident News ist hierfür eine erste Option“, sind die Entwickler sicher.

Homepage: https://okzident.news

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Damian

    2. Juli 2019 at 14:17

    Okzident News gibt es jetzt ganz neu, auch im Microsoft App store

    http://www.microsoft.com/de-de/p/okzident-news/9p09bdcgvgxt

    Link im Web Archiv gesichert:

    http://www.archive.is/Y4ZWi

  2. Avatar

    Walter Gräbeldinger

    2. Juli 2019 at 19:22

    Ich würde empfehlen zu beachten:

    Ästhetik, Schönheit, Intelligenz, Argumentation, Optimismus, Freundschaft, Aufgeschlossenheit, Werte, Liebe, Zukunft, Einladung, Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit, aber: Hoher Sinn ! usw. usw.

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Gesellschaft

Mit diesem Add-on verschwindet Gendersprache aus Texten

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Das Add-on „Binnen‑I be gone” entfernt gendergerechte Formulierungen aus Texten und erfreut sich dadurch bei vielen Nutzern bereits seit Jahren stetiger Beliebtheit.

Der Internetbrowser Mozilla Firefox stellt Nutzern verschiedene Add-ons zur Verfügung, die optional zur Erweiterung für die benutzte Software dienen und eine personalisierte Programmnutzung ermöglichen. Eines dieser Add-ons nennt sich „Binnen‑I be gone” und entfernt auf deutschen Websites das Binnen‑I aus den angezeigten Texten.

Add-on entfernt auch Gendersternchen

Das Add-on, das sich bei Nutzern schon seit mehr als zehn Jahren stetiger Beliebtheit erfreut, wird regelmäßig aktualisiert und bietet auch die Möglichkeit, nur ausgewählte Seiten zu filtern. Dabei wird mittlerweile aber nicht mehr nur bei der Schreibweise mit dem Binnen‑I gefiltert, auch die  Schreibweisen „Lehrer”, „Lehrer” oder „Lehrer” haben keine Chance und werden mithilfe des Add-ons auf die Form des generischen Maskulinums , also „Lehrer”, reduziert.

Screenshot: ÖH Uni Wien Website

Binnen-Is sind der Versuch, Geschlechtergerechtigkeit in geschriebener Sprache auszudrücken, allerdings wirkt sich deren Verwendung in den Augen mancher negativ auf den Lesefluss von Texten aus. Dieses Add-on ermöglicht es, die meisten eingestreuten Binnen-Is auf besuchten Webseiten herauszufiltern, um so eine bessere Lesbarkeit zu erreichen”, heißt es im Beschreibungstext des Add-ons.

Nutzer zeigen sich begeistert

In einem bereits älteren Beitrag der Tageszeitung Der Standard wurde allerdings kritisiert, dass es den Nutzern von „Binnen‑I be gone” nicht um die Bewahrung der Sprache gehe, sondern um Politik. Sprache sei auch „kein statisches System” und verändere sich laufend. Vor allem im Zusammenhang mit Texten im Internet würde es oft „eine große Toleranz” geben, etwa gegenüber den vielen Abkürzungen oder auch gegenüber der manchmal fehlenden Großschreibung in E‑Mails. Diese Toleranz müsse es daher auch beim Gendern geben, wird im Beitrag gefordert.

Von manchen Nutzern im Standard-Forum kommt Kritik an dem Add-on: „Schon ein ausgemachter Schwachsinn so ein Tool”. Das Benutzen des Binnen-Is sei ein Statement, wer es wegmanipulieren lasse, verfälsche den Inhalt, ist sich ein Leser sicher. Auf der anderen Seite stehen dem Add-on jedoch sehr viele Leser durchwegs positiv gegenüber. Diese  Zufriedenheit spiegelt sich bei Firefox mit 4,7 Sternen auch in der Bewertung wieder.

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Technik

EU-Kommission will verschlüsselte Kommunikation aushebeln

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Mit einer Aufweichung der End-zu-End-Verschlüsselung will man angeblich besser gegen kriminelle Inhalte vorgehen können. Nach Ansicht von Kritikern ist das nur ein Vorwand.

Wie das Portal Netzpolitik berichtet, soll eine Studie die Internetanbieter dafür sensibilisieren, wie sie End-zu-End-Verschlüsselung, die etwa bei Messenger-Diensten mittlerweile Standard ist, aushebeln können. Was aus Sicht von Datenschützern ein Warnsignal ist, versucht die Europäische Kommission mit einer Aufrüstung im Kampf gegen Kriminalität zu verkaufen.

Ziel: Kampf gegen Kindesmissbrauch verschärfen

Denn bei der Vorstellung ihrer „Strategie für die Sicherheitsunion” verwendete die Kommission den Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern als Dreh- und Angelpunkt ihrer Bestrebungen. Für die Zerschlagung vom Kinderschänder-Ringen nimmt man in Kauf, dass Microsoft, Facebook oder Google die vermeintlich sichere Kommunikation unbescholtener Bürger mitliest – auch ohne Verdacht. Ein emotionaler Hebel für unliebsame Beschlüsse – viele Entscheidungsträger haben selbst Familie.

Im Zuge des eingeleiteten „Expertenprozesses” will man auch am Entwurf einer EU-Richtlinie arbeiten, welche die Online-Anbieter unter Androhung von Strafe verbietet – eine Art ‚europaweites Netzwerkdurchsetzunggesetz’ also. Zwei Expertengruppen der Polizeiagentur Europol sind aktiv: Die eine schult forensische Ermittler in der Entschlüsselungs-Software „Hashcat”. Die andere ergründet die Möglichkeiten technischer und rechtlicher Hilfsmittel – und liegt mit ihren Erkenntnissen der Kommission direkt im Ohr.

Auch Millionen Computerspieler sollen überwacht werden

Die Befürchtung von Kritikern, der Kampf gegen Kindesmissbrauch sei lediglich ein Vorwand für das Ende der Online-Privatsphäre nährt sich auch an früherer Kommunikation der EU-Institutionen zum Thema Cybersicherheit. Erst vor zwei Wochen forderte der Anti-Terror-Koordinator der EU, Computerspiel-Plattformen wie „Steam” oder „X‑Box Live” flächendeckend zu überwachen. Erstere zählt insgesamt eine Milliarde Konten, davon sind 95 Millionen aktiv – eine riesige Überwachungsaktion, die Gilles de Kerchove vorstellte.

Er unterstellte der Gamer-Szene ein beträchtliches Potenzial zur Radikalisierung. Millionen von unbescholtenen Bürgern sind aufgrund ihres Hobbys unter Generalverdacht. Ebenso groß ist Kerchoves Sorge, dass Nutzer dort „rechtsextreme, antisemitische, homophobe und andere hasserfüllte Inhalte verherrlichen”. Auch die Möglichkeit zu Geldwäsche erachtet er auf Spiele-Plattformen für akut. Außer der Thematisierung des hohen Anonymitätsgrads liefert sein Papier übrigens wenig Belege für die steilen Behauptungen.


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Technik

Politisch korrekt: Apple entfernt Begriffe wie „Blacklist” und „Master”

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Die Rassismus-Debatte erreicht auch die Informatik. Apple will  ab künftig keine „nicht-inklusive Sprache” mehr verwenden.

Bereits vor Wochen kam im Zuge der „Black Lives Matter”-Proteste die Diskussion um angeblich diskriminierende Begriffe in der Informatik erneut auf (Die Tagesstimme berichtete). Am Donnerstag hat auch Apple auf seiner Entwicklerseite angekündigt, verschiedene Begriffe aus seinen Produkten zu streichen. „Bei Apple arbeiten wir daran nicht-inklusive Sprache aus unserem Entwickler-Ökosystem zu entfernen und ersetzen. Das beinhaltet Xcode, Programmierschnittstellen (API), Dokumentation und Open-Source-Projekte”, heißt es auf der Homepage.

Master/Slave und Blacklist/Whitelist

Konkret geht es der Firma etwa um Bezeichnungen wie „Master” und „Slave”, die stattdessen beispielsweise durch „primary” und „secondary” ersetzt werden sollen. Als problematisch angesehen werden aber auch „Blacklist” und „Whitelist” – alt Alternative wird Apple künftig „Deny List” und „Allow List” verwenden.

Diese Änderungen betreffen aber nicht nur Apple, sondern haben auch Folgen für Drittentwickler, wenn deren Anwendungen auf Apple-Schnittstellen zugreifen. APIs mit „ausschließenden Begriffen” würden nicht mehr unterstützt, sobald man die Änderungen umgesetzt habe. Entwickler sollen die Änderungen deshalb genau überwachen und proaktiv auf die neuesten APIs umstellen, gab Apple bekannt.

Google-Richtlinie

Die Diskussion ist freilich keine neue, sondern findet bereits seit Jahren statt. Erst im Oktober 2019 hatte Google ein Dokument veröffentlicht, in dem politisch korrekte Richtlinien für Programmcodes empfohlen wurden. Demzufolge sollen Entwickler etwa auf eindeutig dem Geschlecht zugeordnete Begriffe und Pronomen verzichten.


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