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Sea-Eye: NGO-Schiff mit Migranten nimmt Kurs auf Italien

Monika Šimić

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Obwohl die libysche Küstenwache der Organisation Sea-Eye einen Hafen in Libyen zugewiesen hatte, will diese die Migranten nach Italien bringen.

Rom. Das Schiff „Alan Kurdi“ der deutschen NGO Sea-Eye mit 65 Migranten an Bord hat nach eigenen Angaben und trotz eines Verbots Kurs auf die italienische Insel Lampedusa genommen. Nach dem Zwist um die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete droht damit neuer Streit zwischen Deutschland und Italien.

NGO lehnt zugewiesenen libyschen Hafen ab

In einer vorgestern Abend verbreiteten Erklärung der Organisation hieß es, dass die italienische Insel der am nächsten gelegene europäische Hafen sei. „Dort könnten die Geretteten schließlich an einen sicheren Ort gebracht werden, denn so verlangt es das internationale Recht“. Zuvor hatte die libysche Küstenwache der Organisation per Mail einen Hafen in Libyen zugewiesen. Diesen habe Sea-Eye aber abgelehnt. „Wir werden keine Geretteten zurück in libysche Foltergefängnisse bringen“, hieß es in einem Beitrag auf Twitter.

Auf Twitter betonte die Organisation weiters, dass man sich von einem Innenminister nicht einschüchtern lasse, sondern den nächsten sicheren Hafen ansteuere. „Das Seerecht gilt, auch wenn manche Regierungsvertreter das nicht wahrhaben wollen“, hieß es in dem Twitter-Beitrag weiter.

Seehofer soll Verantwortung übernehmen

Zuvor hatte Italiens Innenminister Matteo Salvini erklärt, die „Alan Kurdi“ könne nicht nach Italien fahren – auch nicht im Fall einer späteren Verteilung der Migranten auf andere europäische Staaten. Nun wandte er sich in einem Brief an den deutschen Innenminister Horst Seehofer und drängte ihn dazu, Verantwortung für das Schiff zu übernehmen. Die „Alan Kurdi“ segelt unter deutscher Flagge.

Nach Angaben der Organisation gaben 39 der 65 Migranten an, noch minderjährig zu sein. Insgesamt 48 der Migranten stammten aus Somalia in Ostafrika, zwei seien Libyer.

Ankunft am Samstagmorgen erwartet

Wie die Zeit berichtet, befand sich die „Alan Kurdi“ am Freitagabend Schiffspositionsdiensten zufolge etwa 185 Kilometer südlich von Lampedusa. Die Ankunft auf der Insel wird für Samstagmorgen erwartet. Vor der italienischen Insel wartet im Moment ein weiteres NGO-Schiff darauf, anlegen zu dürfen. Die „Alex“ gehört zur italienischen Organisation Mediterranea Saving Humans und hat 54 Menschen an Bord. Auch diesem Schiff hatte Salvini verboten, in Italien anzulegen.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Widerstand

    6. Juli 2019 at 10:45

    Endlich kapiert es sogar der dümmste Österreicher, hoffentlich, was hier schon seit JAHREN läuft. Es wird versucht unter dem Deckmantel „Seenotrettung“ illegale Invasoren nach Europa zu schleusen. Nun wird man sehen, ob die EU und ihre Länder diesem kriminellen Treiben ein Ende setzen WILL oder nicht, KÖNNEN tun sie auf jeden Fall.

  2. Avatar

    Klasube

    6. Juli 2019 at 11:00

    „Auf Twitter betonte die Organisation weiters, dass man sich von einem Innenminister nicht einschüchtern lasse,…“
    Spätestens jetzt müsste auch dem verbohrtesten Weltverbesserer dämmern, worum es hier eigentlich geht: die Erpressung Europas mit maximalmedialem Getöse und unter Umgehung von Recht und Ordnung.
    Die linken Realitätsverweigerer wollen ihre Ideologie – notfalls mit Gewalt – durchsetzen.
    Herr Salvini, lassen Sie den Kahn einlaufen, beschlagnahmen und versenken Sie ihn und verbringen die Migranten auf dem nächsten italienischen Handelsschiff wieder dahin, woher sie gekommen sind…!

    • Avatar

      Herr Lose

      6. Juli 2019 at 16:23

      „jetzt müsste auch dem verbohrtesten Weltverbesserer dämmern, worum es hier eigentlich geht..“

      Nur um eins geht es .. man nennt es wie im Bundestag Kopfprämie .. von diesen weich gespülten, mit Goldlöffel erzogenen Links Realitätsverweigeren, wird niemand sich von seiner psychologischen Medienverblödung abbringen lassen, weil !!! .. die alle wissen, da winkt der Scheck .. und die Unterstützung durch Erika ist 100% ..

      .. außerdem hat Drehhofer heute Morgen zugestimmt, alle aufzunehmen, begreift endlich, es ist Teil des Planes, sonst nichts.
      Ihr .. wir, können machen was wir wollen, die werden dies durchziehen, weil es genug Leute gibt, welche die Hand aufhalten und bereit dazu sind, ihre eigene Nation auszulöschen, nach dem was danach … fragen die nicht .. womit die Verblödung ein Vorteil für Soros ist.
      Jeder der es aufhalten könnte !! will es aber nicht und die .. die es aufhalten wollen.. können es nicht.

  3. Avatar

    Klasube

    8. Juli 2019 at 16:09

    „Ihr .. wir, können machen was wir wollen, die werden dies durchziehen,…“ … und wem (welchem Deutschen) das nicht passt, der kann ja auswandern! Kommen Ihnen diese Worte bekannt vor? Walter Lübcke hatte diesen guten Ratschlag einst parat für alle, denen die derzeitige bzw. damalige Situation nicht passt (nicht falsch verstehen, ich verurteile die Bluttat aufs Schärfste). Auch Herr Juncker vertritt eine ähnliche Ansicht und aktuell hat man sogar unseren Horst zum „Horst“ gemacht!
    Ob solcher Aussagen ist man wütend und verzweifelt, kann aber letzlich nur fassungslos den Kopf schütteln…

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