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Wegen NPD-Vergangenheit

AfD schließt Dennis Augustin aus

Der bisherige Co-Vorsitzende habe beim Eintritt in die AfD seine frühere Nähe zur NPD verschwiegen, begründet der Landesvorstand von Mecklenburg-Vorpommern seine Entscheidung.

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<p>Symbolbild AfD-Wahlkampf: By Ziko van Dijk [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2013-07_Alternative_f%C3%BCr_Deutschland_Bocholt.JPG">from Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild AfD-Wahlkampf: By Ziko van Dijk [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Neubrandenburg. – Der AfD-Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern hat am Freitag dem bisherigen Co-Vorsitzenden Dennis Augustin die Parteimitgliedschaft entzogen. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach Augustin früher Mitglied der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) gewesen sein soll.

Vorwurf: NPD-Vergangenheit verschwiegen

So habe er im Jahr 1989 eine Kaderschulung der NPD in Italien besucht, wie unter anderem die „Zeit“ berichtet. Zu dieser seien angeblich nur „Führungskader“ und „Mitglieder“ der NPD und ihrer Jugendorganisation eingeladen worden. Augustin selbst bestätigte zwar die Teilnahme an der besagten Schulung, ein Mitglied der NPD oder der JN sei er jedoch nie gewesen.

Obwohl Augustin also eine Mitgliedschaft in NPD oder JN zurückweist, ist für den AfD-Landesvorstand klar: Der 49-Jährige habe „bei seiner Aufnahme in die AfD“ eine frühere Mitgliedschaft in einer Organisation, die unter den Unvereinbarkeitsbeschluss der AfD fällt, verschwiegen.

Leif-Erik Holm meldet sich zu Wort

Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Landessprecher Leif-Erik Holm wörtlich: „Ich hätte mir gewünscht, Dennis Augustin wäre gegenüber den Mitgliedern und Wählern von Beginn an ehrlich gewesen. Jeder macht Fehler im Leben und jeder hat ein Recht darauf, diese korrigieren zu dürfen. Dennis Augustin hat sich aber dafür entschieden, gegenüber den Mitgliedern mit falschen Karten zu spielen.“

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