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Deutschland

Deutschland: Die Grünen verzeichnen Rekordhoch bei Mitgliederzahl

Joshua Hahn

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Bild (Dr. Robert Habeck, Bundesvorsitzender Bündnis90/Die Grünen): Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Nachdem die Grünen dieses Jahr generell enorm gute Umfragewerte erreichen, befindet sich nun auch die Mitgliederzahl auf einem Rekordhoch.

Berlin. – In der ersten Hälfte des aktuellen Jahres umfasst die Partei in Deutschland insgesamt 85.000 Mitglieder. Aber auch die patriotische AfD und die liberale FDP konnten an Mitgliedern zulegen. Die SPD hingegen kämpft mit wachsenden Austrittszahlen.

Um 10.000 Mitglieder gewachsen

Wie unter anderem die „Welt“ berichtet, legten die Grünen im ersten Halbjahr des Jahres 2019 um 10.000 Mitglieder zu. Wie der politische Geschäftsführer der Grünen gegenüber der „dpa“ erklärte, umfasst die Partei damit aktuell insgesamt 85.000. Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur sagte er: „Das ist ein sensationelles Wachstum. Wir haben Zuspruch in allen Teilen Deutschlands, vor allem auch in Sachsen und Brandenburg.“

Laut einer Umfrage von „Infratest dimap“ vom 2. Juli käme die Partei in Sachsen bei der kommenden Landtagswahl derzeit auf circa zwölf Prozent der Wählerstimmen. Der Landtag in Sachsen wird am 1. September gewählt. An der Spitze der Umfragen bahnt sich unterdessen allerdings ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD um Platz eins im Freistaat an.

Auch AfD gewann Mitglieder hinzu

Nicht nur die Grünen gewannen in diesem Jahr Mitglieder hinzu, auch die AfD und FDP konnten Erfolge bei der Mitgliederzahl verzeichnen. Die AfD beispielsweise hatte noch im Januar 32.000 Mitglieder. Auf Nachfrage der „Jungen Freiheit“ teilte ein Sprecher der Partei mit, dass diese derzeit 34.500 Mitglieder umfasse. Ein Wachstum ist also vorhanden, auch wenn dieses deutlich kleiner als bei den Grünen ausfällt. 

Den Liberalen traten in der ersten Hälfte 2019 1.400 Mitglieder bei. Damit hat die FDP nun insgesamt rund 64.900 Anhänger. Trotz alledem ist die Partei mit den meisten Mitgliedern nach wie vor die im Umfragetief befindliche SPD. Sie zählt immerhin 426.000 Parteimitgliedschaften, obwohl seit Jahresbeginn insgesamt 11.400 Parteiaustritte erfolgten.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Herr Lose

    9. Juli 2019 at 17:37

    .. die absolute intelligente Vollverblödungsjugend, die gegen die ältere Generation förmlich aufgehetzt wird .. denen nehmt das Handy weg .. und sie wählen jede !!! Partei, die ihnen eine Steckdose bietet, mit Strom versteht sich.
    Schilder hoch halten, keine Steuern zahlen, nix arbeiten, Demomüll im Überfluss und dann, ab in in den Flieger, Urlaub machen. die Grünen und die Dummheit ist ihr Gewinn.
    .. Mütter mit ihren Kindern liefern die willkommene Vorgabe, nicht mehr erziehen, nein Entfaltung heißt das Zauberwort, aber bald können diese emanzipierten Damen, alles schön von daheim betrachten, Massenentlassung durch Umweltkrieg…
    Küken schrettern .. nein .. Kinder abtreiben .. ja .. Sozialhilfeempfänger, Deutsche natürlich, auf Campingplatz, sind willkommen, die Grünen .. dann nehmen sie den Flucht-€-$-typen auch keine Wohnungen weg.
    Eltern Aufklärung .. nein .. man könnte uns für rechts halten..

  2. Avatar

    Zickenschulze

    11. Juli 2019 at 0:57

    Die Mutter der Schwachköpfe ist immer schwanger.

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Deutschland

Hessische Landesregierung will Meldesystem für „Hass-Kommentare“ etablieren

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Das System solle dabei helfen, „Hetze“ öffentlich zu „ächten“, so der Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier (CDU).

Wiesbaden. – Die hessische Landesregierung hat bekannt gegeben, ein Meldeportal für die Bekämpfung von „Hass-Kommentaren“ einführen zu wollen.

Hass gehört nicht zur Meinungsfreiheit“

Am Donnerstag erklärte Bouffier gemeinsam mit seinem Vertreter von den Grünen, Tarek Al-Wazir, dass „Hass-Kommentare“ nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt seien. Bouffier sagte laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Auch im Netz ist die Würde des Menschen zu bewahren.“

Nun soll ein Portal etabliert werden, auf welchem Nutzer vermeintliche „Hass-Postings“ und Gewaltaufrufe melden können. Das Netzwerk solle die strafrechtliche Verfolgung der Kommentatoren erleichtern. Beide forderten die „Ächtung“ solcher Kommentare. Al-Wazir betonte, dass er die Menschen generell dazu ermutigen wolle, „für ein weltoffenes und vielfältiges Hessen aufzustehen“. Die Meldung von Kommentaren sei dabei ein „klares Stopp-Signal“ gegenüber den Kommentatoren.

Konferenz für Demokratie geplant

Des Weiteren ist laut Angaben der beiden Politiker eine „Konferenz für Demokratie und Respekt, gegen Gewalt und Hetze“ in Planung. Dies berichtet unter anderem die „Junge Freiheit“. Neben der Polizei und verschiedenen Medienvertretern soll auch das hessische „Demokratiezentrum“ bei der Veranstaltung mitwirken. Mitglied des Zentrums ist unter anderem ein Antifa-Verband, die „Antifaschistische Bildungsinitiative“.

Zu den genauen Maßstäben äußerte sich der Ministerpräsident nicht. So ließ er die Frage, ab wann ein „Hass-Kommentar“ ein solcher ist, unbeantwortet. 

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Deutschland

Sassnitz: SPD plant Zusammenarbeit mit AfD

Stefan Juritz

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ASDF Symbolbild: Tacachie [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Die angekündigte Zusammenarbeit mit der AfD sorgt innerhalb der SPD für einen Eklat.

Sassnitz. – Die SPD lehnt bekanntlich jegliche Kooperation mit der AfD ab. Doch in Sassnitz auf der Ostseeinsel Rügen ist dies ein wenig anders. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV will die SPD in der Stadtvertretung mit der AfD zusammenarbeiten. Dabei sind für kommenden Dienstag sieben gemeinsame Anträge von SPD, AfD und zwei Wählergruppen geplant.

SPD-Barlen: „Wir akzeptieren keine Kooperation”

Im eigenen SPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern sorgte dies nun für einen Eklat. SPD-Generalsekretär Julian Barlen forderte umgehend eine Kehrtwende: „Unsere Haltung als SPD ist klar. Wir akzeptieren keine Kooperation mit der AfD. Die sieben gemeinschaftlichen Anträge für die Sassnitzer Stadtvertretung müssen schnell zurückgezogen werden. Inhaltliche und auch Personalfragen müssen – wie gehabt – im Schulterschluss mit den anderen Fraktionen gesucht und gefunden werden.”

Unverständnis in Sassnitz

Bei der SPD in Sassnitz sieht man die Dinge ein wenig anders. Dem NDR 1 Radio MV zufolge erklärte der SPD-Abgeordnete Norbert Benedict auf Anfrage des Senders, er habe kein Problem, mit Menschen zu sprechen, die sachorientiert seien. Auch seien die AfD-Vertreter nicht durch „rechtsradikale Parolen” oder „Hetze” aufgefallen.

Die AfD wiederum versteht die Kritik des SPD-Landesverbandes überhaupt nicht. „Dass die Führung der Landes-SPD jetzt ihre eigenen Mitglieder einschüchtert und auffordert, die Anträge zurückzuziehen, zeigt das ganze Elend dieser ehemaligen Volkspartei”, zitiert Zeit Online den AfD-Landessprecher Leif-Erik Holm.

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Gauland (AfD) ruft Teile der CDU zur Distanzierung von Merkel auf

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Gauland 2014): blu-news.org via Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Kurz vor der anstehenden Landtagswahl in Thüringen hat der AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland Teile der CDU dazu aufgerufen, sich von der Bundeskanzlerin Merkel zu distanzieren.

Arnstadt. –Dies erklärte Gauland beim Wahlkampfauftakt der Thüringer AfD in Arnstadt. Auch Björn Höcke äußerte sich zu den thüringischen Christdemokraten. 

Gauland kritisiert Mohring (CDU)

Bei seiner Rede kritisierte der AfD-Bundesvorsitzende den Thüringer CDU-Spitzenkandidaten Mike Mohring, wie der „Merkur“ berichtet. Er sagte, dass Mohring seiner Meinung nach prinzipiell dem „bürgerlich-konservativen“ Lager angehöre. Deswegen könne er nicht verstehen, warum dieser den Weg gehe, den die Kanzlerin vorgebe. Gauland forderte die Thüringer Christdemokraten schlussendlich dazu auf, sich inhaltlich von Angela Merkel zu distanzieren: „Aber diese Menschen müssen sich endlich von der Kanzlerin emanzipieren“.

Unlängst beschwerte sich Mohring über einen Mangel an Unterstützung von der Bundespartei. In einem Interview sagte er: „Ich hoffe sehr, dass aus Berlin mehr Rückenwind kommt für die Thüringer Landtagswahlen im Oktober als zuletzt“.

Kein merklicher Unterschied zwischen CDU und anderen Parteien“

Der Spitzenkandidat der AfD in Thüringen, Björn Höcke, kritiserte die CDU ebenfalls. Laut der „Welt“ sagte Höcke in seinem Redebeitrag: „Die CDU ist längst keine bürgerliche Partei mehr“. Sie unterscheide sich nur noch „in Nuancen“ von der restlichen rot-rot-grünen Politik in der BRD.

Mike Mohring schloss bereits mehrfach aus, mit der Alternative für Deutschland zusammenarbeiten zu wollen. Die Landtagswahl in Thüringen findet am 27. Oktober statt. 

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