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Gesellschaft

Gruppe minderjähriger Migranten soll Mädchen vergewaltigt haben

Joshua Hahn

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am

Symbolbild (Waldweg): Pixabay [CC0]

Zwei der mutmaßlichen Täter sind laut Polizeiangaben erst 12 Jahre alt. Ein 14-Jähriger befindet sich mittlerweile in Haft.

Mülheim an der Ruhr. – Nach der Vergewaltigung einer Frau in einem Wald im nordrhein-westfälischen Mülheim an der Ruhr ist eine Gruppe von zwei 12-/ und drei 14-Jährigen – laut Polizeiangaben „türkischsprechende Bulgaren” – von der Polizei vernommen worden. Einer der 14-Jährigen befindet sich seit Montagabend aufgrund eines Wiederholungsrisikos in Haft.

Keine Fluchtgefahr“

Die fünf – offenbar türkischstämmigen – Jugendlichen sind dringend tatverdächtig, am vergangenen Freitagabend eine 18-jährige Frau vergewaltigt zu haben. Zeugen des Vorfalls alarmierten die Polizei. Wie der „Spiegel“ berichtet, wurde das Mädchen nach der Tat in ein Krankenhaus eingeliefert, welches es am Samstag wieder verließ. 

Alle Tatverdächtigen wurden am Wochenende im Beisein ihrer Eltern verhört und danach wieder freigelassen. Es bestünde „keine Fluchtgefahr“, da sie einen festen Wohnsitz bei ihren Eltern hätten, so die Begründung.

14-Jähriger bereits in Haft

Am Montag wurde nun doch noch einer der älteren Tatverdächtigen festgenommen. Der Grund: Er soll bereits vor der Tat aufgrund zwei Fällen von sexueller Belästigung aufgefallen seien. Es bestehe also ein Wiederholungsrisiko, wie die Staatsanwaltschaft Duisburg erklärte. Damals habe sich der Verdächtige aber noch im strafunmündigen Alter befunden. 

Laut „Welt“-Bericht, sollen sowohl das Opfer als auch zwei der mutmaßlichen Täter bereits vor der Tat teilweise vom Jugendamt betreut worden seien. Die „Junge Freiheit“ berichtete, dass die Stadt den Eltern der Verdächtigen empfohlen hat, die Kinder vorerst nicht mehr zur Schule zu schicken. 

Die beiden 12-jährigen Tatverdächtigen sind noch nicht strafmündig und dürfen deswegen nicht vor Gericht gestellt werden. Den älteren Verdächtigen droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren Jugendhaft. 

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    9. Juli 2019 at 11:50

    5 Jahre Jugendhaft drohen? Wurden die schon einmal verhängt? Papier ist geduldig. Auch solches, auf dem Gesetze stehen. Die Familien sollte man ausweisen, aber das lassen die EU Gesetze vermutlich nicht zu.

    Die heutige Strafgrenze ab 14 Jahren ist angesichts der Entwicklung der Jugendlichen ein Witz. 12 Jahre wären wohl angemessener, es soll ja dann nicht der Männerknast sein wie in den USA. In Bayern werden Jugendliche mit 12 Jahren in den Zeitungen übrigens meist als Männer bezeichnet. Aber das sei nur nebenbei erwähnt.

  2. Avatar

    Klasube

    9. Juli 2019 at 17:18

    Den älteren Verdächtigen droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren Jugendhaft.” Keine Aufregung – wird schon nicht so schlimm kommen für die armen Burschen. Ist so ein hohes Strafmaß überhaupt schon einmal verhängt worden, nur wegen Vergewaltigung?
    „Alle Tatverdächtigen wurden am Wochenende im Beisein ihrer Eltern verhört und danach wieder freigelassen.” Na super, dann sind sie ja wieder bei ihren liebenden Eltern und alles ist in Ordnung! (Ironie Ende)

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Gesellschaft

Deutschland: Drei von vier Syrern beziehen Hartz IV

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild: Pxhere [CC0]

Auch die Arbeitslosenquote von Syrern in Deutschland generell fällt sehr hoch aus.

Berlin. – Eine neue Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass der Großteil der in Deutschland lebenden Syrer durch den Steuerzahler finanziert wird, indem sie Hartz IV erhalten.

Arbeitslosenquote von fast 50 Prozent

Die Arbeitslosenquote der in Deutschland ansässigen syrischen Migranten liegt bei derzeit 44,2 Prozent. Wie die „Welt“ berichtet, lag die Quote im Vorjahr noch bei 49,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit fällt jedoch de facto größer aus, da syrische Asylbewerber nicht in die Statistik eingehen, wenn sie einen Integrationskurs besuchen. Dann werden sie als „Unbeschäftigte“ eingestuft. 

Eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt nun, dass Syrer in Deutschland insgesamt die zweitgrößte Gruppe von Hartz IV-Empfängern darstellen. Vor ihnen befinden sich nur die deutschen Staatsbürger mit 63,6 Prozent (Stand: September). 10,5 Prozent aller Arbeitslosengeldempfänger sind syrischer Herkunft.

Hartz IV trotz Jobs

Trotzdem beziehen mehr Syrer Hartz IV, als es Arbeitslose gibt. Dies ist der Fall, da auch Menschen, die trotz Arbeit zu wenig Geld verdienen, um sich selbst ernähren zu können, per Gesetz ein Anrecht auf den Bezug von Arbeitslosengeld IV haben. 

Nicht miteingerechnet ist das Geld vom Staat, welches Migranten mit Flüchtlingsstatus unmittelbar nach ihrer Ankunft erhalten. Dieses ist unabhängig vom Arbeitslosengeld. Die Alimentierung ist durch das Asylbewerberleistungsgesetz geregelt. 

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Gesellschaft

Heimatliebe ist kein Verbrechen”: Identitäre hissen Riesenbanner in Steyr

Julian Schernthaner

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ASDF Bild: Telegram-Kanal "Identitäre Bewegung Oberösterreich".

Mit einem weithin sichtbaren Transparent reagierte die Identitäre Bewegung (IBÖ) in Oberösterreich auf die gegenwärtigen Debatten rund um ein mögliches Verbot ihrer Vereine und Symbole.

Steyr. – Es ist Samstagabend in der drittgrößten Stadt Oberösterreichs. Plötzlich erhellt sich die Dunkelheit: Es sind circa 25 patriotische Aktivisten der Identitären, welche mit einem 20 Meter langen und zwei Meter hohen Banner an der Zwischenbrücke in der Nähe des dortigen Stadtplatzes Aufstellung nehmen. Ihre Botschaft ist dabei so deutlich wie einprägsam: „Heimatliebe ist kein Verbrechen”.

Heimatliebe „kein Verbrechen, sondern Lebensaufgabe”

In ihrem Telegram-Kanal nehmen die Aktivisten Stellung zur Motivation für die symbolträchtige Aktion. Man wolle der Öffentlichkeit zeigen, dass sich „Heimatliebe weder verbieten noch kriminalisieren” lasse. Seinen Antrieb nehme man nämlich nicht aus einer „nebulösen Ideologie”, sondern aus dem „Idealismus”, den eigenen Kindern „das Feuer unserer Bräuche und Sitten in einer intakten Heimat weitergeben zu können”.

Der identitäre Aktionismus sei stets friedlich und lasse sich „nicht heute, nicht morgen mundtot machen”. An diesem Umstand würden weder „ständige mediale Hetzkampagnen” noch „alberne Versuche, für politisches Kleingeld 150 Jahre alte Grundrechte” wie die Vereinsfreiheit „mit chirurgischer Präzision für Patrioten beschneiden” zu wollen, etwas ändern. Denn: Heimatliebe sei „eine Lebensaufgabe”, kein Verbrechen.

Identitäre: ÖVP will Symbole und Vereine verbieten

Damit bekunden die oberösterreichischen Identitären zum wiederholten Mal aktionistisch ihren Standpunkt zur aktuellen Debatte. Bereits als die ÖVP ein Verbot der programmatisch gewaltfreien Gruppe im Vormonat zur „Koalitionsbedingung” erklärte, sperrten sie in Schärding das dortige ÖVP-Bezirksbüro mit einem Baustellengitter, um vermeintliche „totalitäre Tendenzen” der Volkspartei anzusprechen.

Erst am heutigen Sonntag bekräftigte ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer die türkisen Pläne eines Identitären-Verbots anlässlich neuer Enthüllungen über kolportierte Verbindungen zwischen FPÖ-Politikern und den Identitären. Kickls Ex-Kabinettchef Reinhard Teufel kritisierte in diesem Zusammenhang die Weitergabe von Ermittlungsakten an Zeitungen als „Grundproblem” des Verfassungschutzes – Die Tagesstimme berichtete.

IBOÖ-Landesleiter: Leben in Zeiten „willkürlicher Repression”

Von der Tagesstimme darauf angesprochen, bestätigte Roland Moritz, der Leiter der oberösterreichischen Identitären, dass auch der wiederholte Durchstich von BVT-Informationen an die Presse ein Problem darstelle. Man lebe in „Zeiten der willkürlichen Repression und des Versagens des Rechtsstaates”, wenn der Verfassungsschutz Ermittlungsunterlagen als „verlängerter Arm der Medien” im Wahlkampf an die Öffentlichkeit spiele.

Gleichzeitig herrsche ein Klima, welches „Grundrechte von unbescholtenen Patrioten beschneiden” wolle. Offenbar gehe es darum, jeden zu kriminalisieren, der „den Bevölkerungsaustausch anspricht”. Als Identitäre gehe man dennoch weiterhin auf die Straße, um symbolisch zu erklären, dass „friedlicher patriotischer Aktivismus erlaubt sein” müsse.

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Gesellschaft

Wort zum Sonntag: Wer glaubt, lebt länger

Gastautor

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ASDF Symbolbild (CC0)

Studien belegen: Je häufiger der Gang in die Kirche, umso länger das Leben. Der regelmäßige Besuch von Gottesdiensten scheint mit zusätzlichen Lebensjahren belohnt zu werden. Er schützt vor kardiovaskulären Erkrankungen als auch vor Krebs.

Kolumne von Raphanus

Forscher fanden heraus, dass regelmäßige Kirchgänger 27 Prozent geringer von kardiovaskulär bedingten und 21 Prozent geringer von krebsverursachten Todesfällen betroffen sind. Gleichzeitig wiesen sie aber bei Menschen, die nichts von Gottesdiensten hielten, eine höhere Sterberate nach (hier zum Bericht der Ärzte Zeitung).

Religiöse Beteiligung und Lebensdauer

Eine andere Studie zum selben Thema kam zum Ergebnis, dass religiöse Menschen um 5,64 Jahre länger als Nichtgläubige lebten. Der Forscher Baldwin Way ist sich sicher: „Die Studie liefert überzeugende Beweise, dass es eine Beziehung zwischen religiöser Beteiligung und der Lebensdauer eines Menschen gibt.“

Wissenschaftler vermuten, dass der starke Zusammenhalt in religiösen Gemeinschaften die psychosoziale Resilienz erhöht und einen günstigen Einfluss auf die Lebensweise ausübt, da stark gesundheitsschädliches Verhalten bei frommen Menschen eher weniger zu erwarten sei.

Theologe sieht Studien kritisch

Der katholische Theologe Manfred Lütz hält aber nichts von Studien, wonach religiöse und betende Menschen länger leben. „Stellen Sie sich vor, bei der Studie wäre herausgekommen, wer betet, lebt kürzer. Würden Sie dann nicht mehr beten?“, so seine Frage, bei der er gleichzeitig vor einem Trend der „Gesundheit als Religion“ warnte.

Ob Beten zum längeren oder zum kürzeren Leben führt, sei völlig egal“, so der Theologe. „Wir sind nicht Christen, weil wir gesund sein wollen, sondern beten, um unsere Beziehung zu Gott erhalten“. Lütz wies weiter darauf hin, dass Jesus bereits mit 33 Jahren am Kreuz gestorben ist. „Das war nicht besonders gesund.“

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